09.06.2016  13:44

Elektroakustischer Musikzyklus „EM4“

Ein junger Zusammenschluss Berliner elektroakustischen Studios

Martin Supper, David Behrman und Volker Straebel (v.l.n.r.) im Gespräch bei der 3. Veranstaltung der Reihe EM4, 20. Januar 2016. Foto Gregorio García Karman

Die Konzertreihe „EM4 | Berliner Studios“ nimmt sich vor, neue Kooperationsformen zwischen den Hauptzentren elektroakustischer Musik in Berlin zu erkunden. Drei der vier beteiligten Partner – die Universität der Künste, die Hochschule für Musik Hanns Eisler, und die Technische Universität – sind Lehreinrichtungen mit der Fachrichtung Elektroakustische Musik. Sie bieten einander ergänzende Lehrangebote an und verfügen über elektroakustische Studios, mit denen sie ihren Lehr- und Forschungsbedarf abdecken.

Mit dem Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste als Gastgeber finden sich die vier Berliner Studios zwei Mal pro Semester am Hanseatenweg zusammen. Die Treffen sollen einen gemeinsamen Rahmen für den Ideenaustausch bilden und der Öffentlichkeit eine Möglichkeit geben, Themen und Methoden der Studios kennenzulernen. Die Konzerte zeichnen sich durch ein breit angelegtes Programm aus, in dem Klassiker aus den Repertoires ebenso wie Werke junger Komponisten zur Aufführung gebracht werden und ein Dialog mit Gastkünstlern angestoßen wird.

Bislang gab es vier Konzerte in der Reihe „EM4“, bei denen Musik von so unterschiedlichen Komponisten wie Luc Ferrari, Roberto Gerhard, David Behrman und Gottfried Michael Koenig aufgeführt und kommentiert wurde. Die jüngste EM4-Ausgabe am 25. Mai 2016 wurde durch das Elektronische Studio der TU Berlin präsentiert und war den Edgard-Varèse-Gastprofessoren gewidmet.

 

 

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