Literatur – Mitglieder

Will Vesper

Schriftsteller

Am 1. Oktober 1882 in Barmen geboren,
gestorben am 14. März 1962.
Von 1933 bis 1945 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Berlin, Deutsche Akademie der Dichtung.

Biographie

Mitglied: 5. Mai 1933 von Minister Rust berufen. - V. ist am 10. November 1945 aus der Akademie der Künste, Abt. für Dichtung, ausgetreten.
(Auszug aus der Matrikel der Akademie der Künste)

1904 Abitur, Besuch einiger Vorlesungen in Geschichte und Germanistik, um 1905 erste Kontakte zu den Verlagen Langewiesche und C. H. Beck.
Im 1. Weltkrieg Soldat und wissenschaftlicher Hilfsarbeiter im Generalstab.
1918-1920 Feuilletonredakteur der "Deutschen Allgemeinen Zeitung" in Berlin, anschließend freier Schriftsteller, 1923 Herausgeber der Zeitschrift "Die schöne Literatur" (ab 1931 "Die neue Literatur", 1943 eingestellt).
1931 Eintritt in die NSDAP, im 3. Reich einflußreicher Literaturfunktionär, 1933 an die Reichsschrifttumskammer berufen, war Gauobmann des NS-Reichsverbandes deutscher Schriftsteller
Lebte seit 1936 auf seinem Gut Triangel.

Werk

Lieder. Barmen 1903
Tristan und Isolde. Roman. Ebenhausen 1911
Parzival. Roman. 1911
Vom großen Krieg 1914. 1915
Martin Luthers Jugendjahre. Erzählung. Barmen 1918
Mutter und Kind. Erzählung. 1920
Nibelungensage. Roman. Oldenburg 1921
Die Wanderungen des Ulrich van Hutten. Erzählung. Barmen 1922
Gudrunsage. Roman. Oldenburg 1922
Der arme Konrad. Erzählung. 1924
Der Bundschuh zu Lehen. Erzählung. Leipzig 1925
Historie von Reinecke dem Fuchs. Roman. Oldenburg 1928
Inschriften und Gedichte. 1928
Das harte Geschlecht. Roman. München 1931
Deutsche Jugend. 30 Jahre Geschichte einer Bewegung. Berlin 1934
Kranz des Lebens. Lyrik Gesamtausgabe. München 1934 (1937)
Rufe in die Zeit. Sprüche und Gedichte. 1937
Bild des Führers. 1942
Im Flug nach Spanien. 1943
Dennoch! 1944
Letzte Ernte. Lyrik. Triangel 1962
Gesamtausgabe in Einzelbänden. München 1963 (nach 1. Band auf Drängen seines Sohn Bernward Vesper nicht fortgeführt)