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Rudolf Huch

Pseudonym: A. Schuster

Schriftsteller, Jurist

Am 28. Februar 1862 in Porto Allegre/Brasilien geboren,
gestorben am 12. Januar 1943.
Von 1933 bis 1943 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Berlin, Deutsche Akademie der Dichtung.

Biographie

1964 Rückkehr aus Brasilien, lebt mit seinen Eltern in Braunschweig, Jurastudium in Heidelberg und Göttingen, anschließend Gerichtsassessor und von 1888 bis 1897 Rechtsanwalt in Wolfenbüttel, Bad Harzburg, Helmstedt, seit 1930 sympathisierte H. mit den Nationalsozialisten.

Werk

Das Berlinertum in Literatur, Musik und Kunst. Studie. Wolfenbüttel 1894
Der Menschenfreund. Tragödie. Wolfenbüttel 1895
Aus dem Tagebuch eines Höhlenmolches. Roman. Leipzig 1896
Was liegt den dran? Lebensbilder. Leipzig 1898
Mehr Goethe! Schrift. Leipzig 1899
Der Kirchenbau. Komödie. Leipzig 1900
Teufelslist. Eine Geschichte aus alter Zeit. Berlin 1900
Kobolde im Bauernhaus. Leipzig 1901
Preisturnier. Drama. Berlin 1901
Hohe Schule zwei Novellen. Berlin 1901
Winterwanderung. 1901
Hans der Träumer. Roman. Leipzig 1903
Krankheit. Drama. Leipzig 1903
Eine Krise. Betrachtungen. 1904
Der Frauen wunderliches Wesen. Roman. Berlin 1905
Komödianten des Lebens. Roman. Berlin 1906
Max Gebhard. Studie. Berlin 1907
Die beiden Ritterhelme. Roman. München 1908
Die Familie Hellmann. Roman. München 1909
Die Rübenstedter. Roman. München 1910
Wilhelm Brinkmeyers Abenteuer. Roman. München 1911
Dies und Das und Anderes. München 1912
Talion. Roman. München 1913
Junker Ottos Romfahrt. Roman. Berlin 1914
Vom Diesseits und Jenseits. Leipzig 1917
Germanendämmerung. 1917
Der tolle Halberstädter/Der Herr Kammerrat und seine Söhnen. Erzählungen. Berlin 1918
Das unbekannte Land. Roman. Leipzig 1920
Das Lied der Parzen. Roman. Leipzig 1920
Aus einem engen Leben. Autobiographie. Leipzig 1924
Altmännersommer. 1925
R. v. Jhering, Der Kämpfer ums Recht. (Hg.). 1925
Der Herr Neveu und seine Mondgöttin. 1926
Spiel am Ufer. Roman. Ebenhausen 1927
Anno 1922. Roman. Hamburg 1929
Die Fichtenauer. 1933
Israel und wir. Schrift. Berlin 1934
Zwiegespräche. 1935
Mein Leben. Autobiographie. Berlin 1935
Humoristische Erzählungen. Zeulenroda 1936
Mein Weg Lebenserinnerungen. Zeulenroda 1937
Die Tragödie Bismarck. Herrsching 1938
Kilian und die Kobolde. Erzählung. Bayreuth 1942
W. Shakespeare. Studie. Hamburg 1942
Werke (hrsg. v. H. Barth und H. Langenbucher). 2 Bände. 1947