Baukunst – Mitglieder

Ralph Erskine

Architekt, Stadtplaner

Am 24. Februar 1914 in Mill Hill bei London geboren,
gestorben am 16. März 2005.
Von 1985 bis 1993 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin (West), Sektion Baukunst.
Von 1993 bis 2005 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, Sektion Baukunst.

Biographie

Architekt und Stadtplaner
Ausbildung am Regent Street Polytechnic in London
1937 Abschluss am Royal Institute of British Architects
1937-39 erste Stellung beim Gartenstadtarchitekten Louis de Soissons
1938 Abschluss am Royal Planning Institute, dort Mitarbeit
1939 Umsiedlung nach Lissma in Schweden; eigenes Büro jeweils in Privatwohnungen bei Stockholm
1942 Beginn der lebenslangen Partnerschaft mit dem Dänen Aage Rosenvold
1985 Ehrenmitglied der Royal Society of Arts, London
1944/45 Weiteres Studium an der Königlichen Kunstakademie in Stockholm
Seit 1946 Architekturbüro in Drottningholm
1955-1963 Überführung der Themse-Segelbarke "Verona" nach Schweden, die bis 1970 an wechselnden Orten als Büro dient, Bürogemeinschaft Ralph Erskine Architect Planner AB
Ab 1956 internationale Vortragstätigkeit
1959 Präsentation des Werks auf der CIAM-Konferenz Otterloo
1963 Umzug nach Drottningholm
1968 Filial-Büro in Byker
1981 Büroauflösung und Umwandlung in die Societät Arken Erskine arkitekterna mit Aage Rosenvold, Bengt Ahlquist und Hubert Riess

Werk

Baute Wohnhäuser und Wohnanlagen, Schulen, Büro- und Geschäftshäuser, Fabrikationsanlagen (Auswahl):
1948 Wohnanlage und Bebauungsplan, Storvik und Gästrike-Hammarby
1948-1950 Ski-Hotel, Borgafjäll
1950-1953 Kartonfabrik und Wohnanlage, Fors bei Avesta
1951-1953 Büro- und Fabrikanlage Enequist, Holme & Co., Stockholm
1953 Zellstofffabrik Storviks-Hammarby
1954 Skövde-haus
1955/56 Büro- und Geschäftshaus Möller & Co., Stockholm
1962 Bebauungsplan für das Zentrum von Cambridge (Projekt)
1962-1972 Wohnanlage und Stadtzentrum Barberaren, Sandviken
1963 Wohnkomplex in Svappavara, Svappavara
1969-1980 Wohnanlage Byker, Newcastle-upon-Tyne, Großbritannien
1972/73 Wiederherstellung der Kirche von Bodafors
1973 Stadt für Eskimos und andere Kanadier, Resolute Bay, Kanada
1976-1980 Bibliothek und Studentenzentrum Frescati University, Stockholm
1977 Stadtplanung für das Zentrum von Ekerö
1981/82 Sporthalle Frescati University, Stockholm
1982-1987 Wohnanlage Wienerberger-Gründe, Graz, Österreich
Ab 1983 Wohnanlage Ekerö, Stockholm
Ab 1984 Bürohäuser Vasaterminalen, Busterminal (gemeinsam mit Arken Arkitekter AB und Tengboms Ark AB)
1991 The London Ark, London

Ab 1980 Vorlesungen und Vorträge im In- und Ausland sowie umfangreiche Veröffentlichungen in Fachzeitschriften

Auszeichnungen

1963 Domus Goldene Pyramide. Auszeichnung für Architektur, Italien
1970 und 1980 Kaspar-Salin-Preis, Schweden
1974 Ytong-Preis, Schweden
1975 Ehrendoktor der Universität Lund
1978 Commander of the British Empire
1979 The Ambrose Congreve Award, England und Civil Trust Award
1980 The Eternite & UIA Sixth International Prize for Architecture, Goldmedaille Lit et Art,
Schweden
1982 Goldmedaille des Royal Architectural Institute of Canada
1983 Pa Stan-Preis, Schweden
1984 Wolf Foundation Prize for Art, Israel; Fritz-Schumacher-Preis, Hamburg; zweimal
Expressen-Preis, Schweden. Die mit dem Preisgeld des Wolf Prize gegründete Nordic Foundation stiftet alle zwei Jahre den Ruth and Ralph Erskine Prize für soziale und ökologogische Innovationen
1987 Royal Gold Medal for Architecture, RIBA
1985 Immigranten-Preis für Beitrag zur schwedischen Kultur
Ehrendoktor der Harriot Watt University, Edinburgh
Officier de l’Ordre des Arts et des Lettres, Frankreich