Baukunst – Mitglieder

Thomas Herzog

Architekt

Am 3. August 1941 in München geboren, lebt dort.
1993 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin (West), Sektion Baukunst.
Seit 1993 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, Sektion Baukunst.

www.thomasherzogarchitekten.de

Biographie

1960-1965 Architekturstudium und Diplom an der Technischen Hochschule München.
1965-1969 Mitarbeiter von Prof. Peter C. von Seidlein, München.
1969-1972 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Stuttgart.
1971/72 Studiengast der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom.
1972 Promotion an der Universität Rom über Pneumatische Konstruktionen.
Seit 1971 eigenes Büro, seither Zusammenarbeit mit Verena Herzog-Loibl, Dipl.-Designer, Schwerpunkte: Entwicklung baulicher Systeme mit Einsatz erneuerbarer Energien, Angewandte Forschung und Produktentwicklungen, Wohnungsbauten, gewerbliche Bauten, Ausstellungsbauten u. a.
Seit 1973 Universitätsprofessor für Entwerfen und Produktentwicklung, Gesamthochschule Kassel, seit 1986 Technische Hochschule Darmstadt, seit 1993 Technische Universität München, seit 2000 Lehrstuhl für Gebäudetechnologie
Mehrfach Gastprofessor an der Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne.
2000 Fachgutachter der Deutschen Forschungsgemeinschaft.
2000 Generalkommissar der Bundesrepublik Deutschland, Internationale Biennale für Architektur in Venedig.

Werk

Auswahl von Bauten (mit unterschiedlichen Partnern):
1968 Sommerhaus am Chiemsee
1979 Wohnhaus, Regensburg
1982 Wohnanlage, München
1984 Wohnhaus, Waldmohr
1983 Hausgruppe, Kranichstein
1984 Baumarkt, Lohhof
1984 Wohnhaus, Öhringen
1984 Arztpraxis, Bad Lippspringe
1985 Hofhäuser, Berlin Britz
1985 Bausystem für Solarhäuser, Sulmona, Italien
1989 Doppelwohnhaus, Pullach
1991 Gästehaus der Jugendbildungsstätte, Windberg
1992 Produktionshallen und Energiezentrale, Eimbeckhausen
1993 Kongress- und Ausstellungszentrum, Linz, Österrreich
1993 Kongresshotel, Linz
1998 Wohn- und Gästehaus für einen Arzt, Bad Lippspringe
1996 Halle 26, Deutsche Messe AG, Hannover
1997 Tank- und Rastanlage, Lechwiesen
Seit 1998 Verwaltungszentrum ZVK, Wiesbaden, 400 Wohnungen, Linz, im Bau
Seit 1998 Konferenz- und Ausstellungsgebäude für die Bundesstiftung Umwelt, Osnabrück
1999 Verwaltungsgebäude, Hannover
2000 Großdachkonstruktion mit Pavillons, Hannover (EXPO-Dach).

Zahlreiche Veröffentlichungen in mehreren Sprachen, darunter vier Fachbücher und sieben Werkmonographien

Nationale und internationale Patente und Gebrauchsmuster

Teilnahme an Ausstellungen:
1971 Ente premi Roma, Junge Stipendiaten, Palazzo Barberini Rom
1982 Die andere Tradition, München
1983 Eröffnungsausstellung Das Prinzip Hoffnung, Museum Bochum
1983 Architecture et Industrie, passé et avenir d'un mariage de raison, Centre George Pompidou Paris
1985 Werk und Handlung, Europäische Kulturtage, Technische Hochschule Karlsruhe
1985 Biennale vu de l'intérieur, Section Architecture, Grande halle de la Villette, Paris
1985 L'Art, le style & l'Auto, Musée d'Art Moderne de la ville de Paris
1986 Vision der Moderne, Deutsches Architekturmuseum FFM
1987 750 Jahre Architektur und Städtebau in Berlin
1987 Internationale Bauaustellung, Berlin-Tegel
1987 Villa Massimo - Retrospektive, Kunsthalle Darmstadt
1987 Passive Solar Forum, Ginza Pocket Park, Tokio
1989 Architettura bioclimatica, Rom, Paris u. a.
1990 Ideen - Orte - Entwürfe, Leipzig, Berlin u. a.
1992 Eröffnungsausstellung Thomas Herzog Gläserne Flügel, Architekturgalerie München
1994 Architettura e Natura, Florenz u. a.
1995 Solares Bauen, Architekturen für natürliche Lebensräume, Senat für Stadtentwicklung und Umweltschutz, Berlin
1995 par exemple, Goethe Institut/Paris, Stadtmuseum/Tübingen, Institut Français/Karlsruhe
1996 Homo ecologicus, Barcelona
1996 Séquences Bois, Maison de l'Architecture, Paris
1996 Architekten-Zeichnungen, Bayerische Akademie der Schönen Künste, München
1996 Die Ökologische Herausforderung, Deutsches Architekturmuseum FFM
1996/97/98 Architektur im 20. Jahrhundert: Österreich, in: Architektur Zentrum Wien, Shedhalle, St. Pölten, Sevilla, Madrid, Barcelona
1998 Under the Sun, National Design Museum, New York City
1998/99 5th Mies van der Rohe Pavilion Award for European Architecture, Paris, Mailand, Berlin, Madrid
1999 Die Neue Sammlung: Schenkungen und Akquisitionen 1995-1999, Deutsches Architekturmuseum FFM
2000 Ten Shades of Green Exhibition The Architectural League, New York
2000 Architektur im 20. Jahrhundert: Deutschland, Deutsches Architekturmuseum, Frankfurt am Main
2003 Architecture+Technology, The Global Itinerant Exhibition, Shanghai

Auszeichnungen

1971/72 Rompreis, Stipendium der Villa Massimo
1981 Mies-van-der-Rohe-Preis
1981, 1983, 1991 BDA-Preis Bayern
1993 Goldmedaille / Großer Preis des Bundes Deutscher Architekten
1994 Balthasar-Neumann-Preis
1994 Kulturpreis für Architektur des Landes Ober-Österreich
1994 Auszeichnung Preis des Deutschen Stahlbaus
1994 Auszeichnung internationaler Constructec-Preis
1995 Auszeichnung Benedictus Award
1996 Auguste-Perret-Preis der Union Internationale des Architectes, UIA, für angewandte Technologie in der Architektur
1996 Architekturpreis der Landeshauptstadt München
1997 Mies-van-der-Rohe Pavilion Award for European Architecture, Finalist
1998 Leo-von-Klenze-Medaille
1998 Den grønne Nål des Dänischen Architektenbundes
1998 EUROSOLAR-Preis für Architektur und Stadtplanung
1998 Grande médaille d'or d'architecture der französischen Akademie für Architektur
1998 Architekturpreis der WestHyp-Stiftung für vorbildliche Gewerbebauten
1998 Architekturpreis des Landes Nordrhein-Westfalen
1998 Preis des Deutschen Stahlbaues
1999 Fritz-Schumacher-Preis für Architektur
2000 Europäischer Preis für SOLARES BAUEN
2001 Internationaler Innovationspreis für Architekturkeramik
2006 Europäischer Preis für Architektur und Technik der Messe Frankfurt für den Neubau des Verwaltungsgebäudes der Soka-Bau, Wiesbaden