Literatur – Mitglieder

Ricarda Huch

Kulturhistorikerin, Schriftstellerin

Am 18. Juli 1864 in Braunschweig geboren,
gestorben am 17. November 1947.
Von 1926 bis 1933 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Berlin, Sektion für Dichtkunst.

1933 demonstrativer Austritt aus der Preußischen Akademie der Künste.

Biographie

1887 Übersiedlung nach Zürich, dort Abitur und Geschichtsstudium, Promotion 1891, Arbeit als Bibliothekarin und Lehrerin, ab 1897 freie Schriftstellerin und ab 1900 mit Unterbrechungen in München ansässig, 1916-1918 in der Schweiz, ab 1927 bei ihrer Tochter in Berlin, Heidelberg, Freiburg und ab 1936 in Jena.

Werk

Gedichte. Dresden 1891
Der Bundschwur. 1891
Evoë! Drama. Berlin 1892
Die Neutralität der Eidgenossen. Diss. Zürich 1892
Erinnerungen von Ludolf Ursleu dem Jüngeren. Roman. Berlin 1893
Gedichte. 1894
Die Wick'sche Sammlung von Flugblättern und Zeitungsnachrichten in der Stadtbibliothek Zürich. 1895
Der Mondreigen von Schlaraffis. 1896
Erzählungen. Leipzig 1897
Fastnachtspossen. 1897
Fra Celeste. Novellen. Leipzig 1899
Aus der Triumphgasse. Roman. Leipzig/Jena 1902
Die Romantik. 2 Bände. Studie. Leipzig 1899-1902
Dornröschen. Musikspiel. 1902
Über den Einfluß von Studium und Beruf auf die Persönlichkeit der Frau. 1903
Vita somnium breve. Roman. Leipzig 1903
Gottfried Keller. Monographie. Berlin 1904
Von den Königen und Kronen. 1904
Seifenblasen. Erzählungen. 1905
Die Geschichte von Garibaldi. Roman. Stuttgart/Leipzig 1906/1907
Neue Gedichte. 1907
Das Risorgimento. Leipzig 1908
Das Leben des Grafen Federigo Confalonieri. Roman. Leipzig 1910
Der Hahn von Quarkenbrück und andere Novellen. 1910
Der letzte Sommer. Erzählung. 1910
Gedichte. 1912
Der Große Krieg in Deutschland. 3 Bände. Leipzig 1912-1914
Liebesgedichte. 1912
Lebenslauf des heiligen Wonnebald Pück. Erzählung. 1912
Natur und Geist als die Wurzel des Lebens und der Kunst. München 1914
Wallenstein. Leipzig 1915
Erzählung. 1916
Luthers Glaube. Schrift. Leipzig 1916
Der Fall Deruga. Roman. Berlin 1917
Das Judengrab. 1917
Jeremias Gotthelfs Weltanschauung. Vortrag. 1917
Erzählungen. 2 Bände. 1919
Der Sinn der heiligen Schrift. Schrift. Leipzig 1919
Alte und neue Gedichte. 1920
J. G. Zimmermann, Friedrichs des Großen letzte Tage. 1920
Entpersönlichung. Schrift. Leipzig 1921
Michael Bakunin und die Anarchie. Leipzig 1923
Der neue Heilige. Novelle. 1924
Der arme Heinrich. Erzählung. 1924
Die Maiwiese. Erzählung. 1924
Teufeleien und andere Erzählungen. 1924
Graf Mark und die Prinzessin von Nassau-Usingen. Biographie. 1925
Stein. Studie. Wien/Leipzig 1925
Der wiederkehrende Christus. Erzählung. Leipzig 1926
Im alten Reich. Leipzig 1927
Eine Auswahl aus ihren Werken (hrsg. v. A. Rausch). 1929
Gesammelte Gedichte. Leipzig 1929
Neue Städtebilder. 1929
Alte und neue Götter. Studie. Berlin/Zürich 1930
Lebensbilder mecklenburgischer Städte. 1930
Menschenschicksale aus dem Großen Krieg (hrsg. v. K. Plenzat). 1930
Deutsche Tradition. Vortrag. 1931
A. v. Droste-Hülshoff, Ausgewählte Werke. (Hg.). 1932
Die Hugenottin. Novelle. 1932
Deutsche Geschichte. 3 Bände. Berlin 1934
Quellen des Lebens. 1935
Frühling in der Schweiz. Erinnerungen. Zürich 1938
Weiße Nächte. Novelle. Zürich 1943
Herbstfeuer. Erzählung. Leipzig 1944
Mein Tagebuch. 1946
Urphänomene. Zürich 1946
Der falsche Großvater. Erzählung. 1947
Ricarda Huch, Eine Auswahl ihrer Werke (hrsg. v. F. Eggerding). 1951
Braunschweig in meiner Kinderzeit. 1953
Der lautlose Aufstand (hrsg. v. G. Weisenborn). Bericht. Hamburg 1953
Gesammelte Erzählungen. 1962
Gesammelte Schriften, Essays, Reden und autobiographische Aufzeichnungen. 1964
Gesammelte Werke (hrsg. v. W. Emrich). 11. Bände. Köln/Berlin 1966-1974
Ausgewählte Gedichte (hrsg. v U. Berger). 1977
Erinnerungen an das eigene Leben. Autobiographie. 1980