Musik – Mitglieder

Ferrucio Busoni

Komponist

Am 1. April 1866 in Empoli bei Florenz geboren,
gestorben am 27. Juli 1924.
Von 1923 bis 1924 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Berlin, Sektion für Musik.

Weiterführende Informationen

Biographie

Sohn eines italienischen Klarinettenvirtuosen und einer deutschstämmigen Pianistin. Debüt als Pianist, Komponist und Improvisator in Wien im Alter von 10 Jahren.
1881 Mitglied der Accademia Filarmonica in Bologna.
Seit 1886 Lehrer am Leipziger Konservatorium.
Seit 1888 Klavierlehrer am Konservatorium in Helsinki.
Förderer und Freund von Jean Sibelius.
Nach Aufenthalten in Moskau und Boston, Wohnsitz in Berlin.
Während des Ersten Weltkrieges im Exil in Zürich.
Ab 1920 Lehrer für Komposition an der Berliner Akademie der Künste.
Abhandlungen zu neuen Tonskalen, Sechsteltonsystemen und ersten Überlegungen zu elektrisch erzeugten Klängen.

Werk

Opern:
1905 Die Brautwahl
1917 Arlecchino oder Die Fenster
1917 Turandot

Instrumentalmusik:
1897 Violinkonzert D-Dur, op. 35A
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2, op. 36a
Preludes, op. 37
1904 Concerto für Klavier und Orchester mit Männerchor, op. 39
1911 Berceuse élégiaque, op. 42
1914 Nocturne symphonique, op. 43
1914 Indianische Fantasie für Klavier und Orchester, op. 44
1917 Zwei Kontrapunktstudien nach Johann Sebastian Bach
1918 Concertino für Klarinette und kleines Orchester, op. 48
1921 Divertimento für Flöte und Orchester, op. 52