Bildende Kunst – Mitglieder

Georg Friedrich Reinhold Liszewski

Portraitmaler

Geboren 1725 in Berlin,
gestorben am 11. Juni 1794.
Von 1783 bis 1794 Ehrenmitglied der Preußischen Akademie der Künste, Berlin.

Biographie

Georg Friedrich Reinhold Liszewski geboren 1725 zu Berlin lernte die Anfangsgründe der Kunst von seinem Vater Georg der sich zu Berlin niederließ u. den Ruf eines guten Portraitmalers hatte. Reinhold wurde 1752 Homaler zu Dessau wo er unter anderen das Bildnis des Fürsten Eugen von Anhalt zu Pferde malte, das sich in der Gallerie zu Dresden befand. Man sagt, der Fürst habe sich ihm mehr als vierzigmal in dieser Stellung zu Pferde gezeigt u. das Pferd sei darüber toll geworden. Er hielt sich 1768 eine Zeitlang in Dresden auf und ging 1772 nach Berlin zurück; erhielt 1779 einen Ruf nach Ludwigslust u. wurde Hofmaler des Herzogs von Meckelnburg-Schwerin, wo er auch den 11. Juni 1794 starb. Bei manchen Eigenthümlichkeiten besaß er auch das Talent in Darstellungen, die mit künstlichem Lichte beleuchtet waren. Seine Schwestern, die Bildnismalerin Anna Dorothea Therbusch (+ 1782) u. Rosine de Guase (+ 1784) zeichneten sich ebenfalls als Künstlerinnen aus. Seine Tochter Frederike Julie war eine Schülerin von ihm, die 1793 zum Mitgliede der Akademie zu Berlin aufgenommen wurde. Sein von seiner Tochter gemaltes Bildnis, in halber Figur besitzt die Akademie der Künste zu Berlin. Vergleiche No 223.
(Auszug aus der Matrikel der Akademie der Künste)