Baukunst – Mitglieder

Günter Behnisch

Architekt

Am 12. Juni 1922 in Lockwitz bei Dresden geboren,
gestorben am 12. Juli 2010.
Von 1982 bis 1993 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin (West), Sektion Baukunst.
Von 1993 bis 2010 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, Sektion Baukunst.

Architekt des Neubaus der Akademie der Künste am Pariser Platz 4.

Weiterführende Informationen

Biographie

1939-1947 Kriegsdienst und Kriegsgefangenschaft in England
1947-1951 Studium der Architektur an der Technischen Hochschule Stuttgart
1951-1952 Tätigkeit bei Rolf Gutbrod
Ab 1952 eigenes Büro, zunächst mit Bruno Lambert in Stuttgart; ab 1966 Behnisch & Partner (mit Fritz Auer, Winfried Büxel, Erhard Tränkner, Karlheinz Weber und ab 1970 Manfred Sabatke); ab 1979 mit W. Büxel, M. Sabatke und E. Tränker
1989 Einrichtung eines zweiten Büros in Stuttgart
1967-1987 ordentlicher Professor für Entwerfen, Industriebau und Baugestaltung und Direktor des Instituts für Baunormung an der Technischen Hochschule Darmstadt
Ab 1989 Büro Innenstadt, später: Behnisch, Behnisch & Partner
1991 Professor an der International Academy of Architecture, Sofia
1994 Heinrich-Hertz-Professur an der Technischen Universität Karlsruhe
1992 Ehrenmitglied der Royal Incorporation of Architects in Scotland, Edinburgh
1994 Mitglied der International Academy of Architecture, Sofia
1995 Ehrenmitglied des Royal Institute of British Architects, London
1996 Gründungsmitglied der Sächsischen Akademie der Künste, Dresden

Werk

Zahlreiche prämierte Wettbewerbe, Projekte und Bauten seit 1954, Schulen, Kindergärten, Hochschul-, Sportbauten, Parlamentsgebäude, Museen, Wohnhäuser, Gewerbebauten, Planung von städtebaulichen Anlagen u. a. m. sowie zahlreiche Veröffentlichungen
Siehe dazu die Homepage

Auszeichnungen

(Auswahl)
1972 Großer Architekturpreis des BDA
1972 I. C. P. Award of Honour
1977 Fritz-Erler-Plakette, Pforzheim
1981 Auguste-Perret-Preis der Union Internationale des Architectes UIA
1984 Ehrendoktor der Universität Stuttgart
1992 Ehrenpreis des Internationalen Olympischen Komitees für besondere Leistungen im Bereich Sport und Architektur
1992 Grande Médaille d'Or, Académie d'Architecture, Paris
1993 Hans-Molfenter-Preis der Landeshauptstadt Stuttgart für besondere künstlerische Leistungen
1994 Ehrenplakette des Litauischen Architektenverbandes, Vilnius
1997 Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland
1998 Fritz-Schumacher-Preis der Alfred Toepfer Stiftung F. V. S.
2001 Wolfgang-Hirsch-Auszeichnung der Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Mainz
2001 International Architectural Culture Festival, Honorable Mention, Buson/Korea
2008 Ehrenpreis in der Sparte Architektur der Kritikerpreise