Baukunst – Mitglieder

Winfried Brenne

Architekt

Am 14. September 1942 in Plauen geboren, lebt in Berlin.
Seit 2006 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, Sektion Baukunst.

www.brenne-architekten.de

Biographie

1969-1975 Architekturstudium in Wuppertal und Berlin mit Diplom, TU Berlin.
1975-1978 Architekt, Büro AGP, Berlin.
1978-1991 Architekturwerkstatt mit Helge Pitz.
1990-1992 Lehrauftrag, Technische Fachhochschule Berlin (Architektur).
Seit 1991 eigenes Architekturbüro WINFRIED BRENNE ARCHITEKTEN.
1994-2002 zusätzlich Architekten-ARGE Winfried Brenne - Joachim Eble, Berlin.
Seit 2001 zusätzlich BRENNE Gesellschaft von Architekten mbH.

Mitgliedschaften:
Seit 1987 Mitglied der Architektenkammer Berlin.
Seit 1990 des Bundes Deutscher Architekten (BDA), Berlin.
Seit 1995 des Deutschen Werkbundes Berlin e.V.
Seit 1993 der Deutschen DOCOMOMO Gruppe Deutschland (Erhalten, Konservieren, Erforschen der Bauten der 20er Jahre), dort 1996-1998 Vorsitzender.
Seit 1997 Mitglied des Bauhaus-Archivs e.V. Berlin.
Seit 1998 des Deutschen Architekturzentrums e.V. (DAZ).
1996-1999 des Landesdenkmalrates Berlin.
1995-1999 des Sanierungsbeirats Bauhaus Dessau
2000-2002 des Vorstands der Stiftung Denkmalschutz Berlin.
Seit 2000 des Deutschen Nationalkomitees von ICOMOS.
Seit 2005 des Konvents Baukultur und des Fördervereins Bundesstiftung Baukultur e.V.
Seit 2006 der Fritz-Schumacher-Gesellschaft e.V., Hamburg.

Werk

Bauvorhaben (Auswahl):
1991-2001 Gartenstadt am Falkenberg, Gartenstadtweg, Berlin-Treptow, restauratorische Untersuchungen, Ausführungsplanung und Bauleitung zur denkmalgerechten Wiederherstellung (Weltkulturerbe seit Juli 2008)
1997-1999 Modellbauvorhaben Berstevorstadt Luckau, ökologischer Wohnungsbau
1998-2002 Wiederherstellung und Instandsetzung des Meisterhauses Muche/Schlemmer in Dessau
1998-2003 Umbau des Zeughauses, Berlin, zur dauerhaften Unterbringung der Ausstellung des Deutschen Historischen Museums
1999 Sanierung der Wohnanlage Heinz-Bartsch-St./ Paul-Heyse-Str., Berlin-Prenzlauer Berg
2001-2007 ehemalige Bundesschule des ADGB, Bernau, Umbau und Instandsetzung zur Unterbringung des Internats der BIZWA, Handwerkskammer Berlin
2004-2005 Schloss Charlottenburg, Herrichtung des Neuen Flügels zum Hohenzollernmuseum
2007-2008 Jagdschloss Grunewald, Umbau zum Museumsschloss der SPSG
2005-2009 Umbau des ehemaligen Reichstagspräsidentenpalais (Berlin-Mitte) zum Dienstgebäude der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft
2006-2009 Schloss Schönhausen (Berlin-Pankow), Umbau zum Museumsschloss der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten

Veröffentlichung (Auswahl):
Siedlung Onkel Tom - Einfamilienreihenhäuser 1929, Architekt Bruno Taut. H. Pitz, W. Brenne, Gebr. Mann Verlag 1997²
Bruno Taut - Meister des farbigen Bauens in Berlin, Deutscher Werkbund Berlin (Hg.), Verlagshaus Braun 2005

Auszeichnungen

1999 Anerkennungsurkunde "Bauen und Wohnen mit nachwachsenden Rohstoffen", Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten
1999 Bauherrenpreis, GdW Bundesverband deutscher Wohnungsunternehmen: Sanierung der Wohnanlage Heinz-Bartsch-Str./Paul-Heyse-Str., Berlin-Prenzlauer Berg
2007 Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland für Verdienste im Bereich der Bauerhaltung und Denkmalpflege
2008 World Monuments Fund (WMF) / Knoll Modernism Preis für die denkmalgerechte Wiederherstellung der ehemaligen Bundesschule des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes in Bernau bei Berlin (Bauhausprojekt)
2008 BDA-Preis, Land Brandenburg, für die Wiederherstellung der ehemaligen Bundesschule des ADGB in Bernau