Die Akademie der Künste vergibt im Auftrag des Landes Berlin in Erinnerung an die Revolution von 1848 den "Kunstpreis Berlin - Jubiläumsstiftung 1848/1948". Der Preis dient der Auszeichnung künstlerischer Leistungen und der Förderung künstlerischer Arbeiten und wird als Kunstpreis und in der Form von Förderungspreisen jährlich am 18. März durch den Präsidenten der Akademie der Künste verliehen. Die Abteilung Literatur verleiht diesen Kunstpreis (im Abstand von sechs Jahren) als "Fontane-Preis". Zur Zeit stehen für den "Kunstpreis Berlin" insgesamt 45.000 € zur Verfügung. Davon entfallen auf den Kunstpreis jährlich 15.000 € und auf die sechs Förderungspreise je 5.000 €.
Preisträger
Der 1960 von der Akademie der Künste der DDR gestiftete Preis wird jährlich an einen bildenden Künstler vergeben. Mit diesem Preis wird ein Werk oder die Gesamtleistung des Künstlers ausgezeichnet. Die Vergabe erfolgt durch eine Mitglieder-Jury, die jährlich neu bestimmt wird. Ausstellung und Preis werden von der Kreissparkasse Köln, Trägerin des Käthe Kollwitz Museums Köln, mitfinanziert. Der Preis ist mit 12.000 € dotiert. Es ist keine Eigenbewerbung möglich. Die Künstler/innen sollten ihren Arbeits- und Lebensmittelpunkt in Deutschland haben.
Preisträger
Der mit 8.000 € dotierte Preis für Essayistik wird jährlich aus Anlass des Geburtstages von Heinrich Mann am 27. März durch eine unabhängige dreiköpfige Jury vergeben. Es ist keine Eigenbewerbung möglich.
Preisträger
Benannt nach dem Filmregisseur und langjährigen Präsidenten der Akademie der Künste der DDR, wird der mit 5.000 € dotierte Preis jährlich für herausragende künstlerische Leistungen auf den Gebieten der darstellenden Kunst sowie der Film- und Medienkunst vergeben.
Preisträger
Der Hörspielpreis der Akademie der Künste wurde 2007 letztmalig vergeben. Preis der freien Hörspielszene unter PLOPP!-AWARD.
Preisträger
Der Tilla-Durieux-Schmuck ist eine von der Akademie der Künste verwaltete Stiftung der Schauspielerin selbst. Aus Anlass ihres 65-jährigen Bühnenjubiläums im Jahre 1967 verfügte sie, dass ein Collier mit 34 in Platin gefassten Zirkonen jeweils für zehn Jahre einer „hervorragenden Vertreterin der deutschen Schauspielkunst“ zuzuerkennen wäre. Jede Trägerin solle ihre Nachfolgerin selbst bestimmen. Ihre erste, eigene Wahl fiel auf Maria Wimmer.
Preisträgerinnen
Der Hermine-Körner-Ring ist eine Auszeichnung auf Lebenszeit und für ein Lebenswerk. Es handelt sich um eine eingefasste, antike persische Münze, die Hermine Körner (1978-1960) testamentarisch zunächst ihrer Kollegin Roma Bahn übereignete. Nach deren Tod sollte der Ring weiterhin stets im Besitz einer „Schauspielerin mit ernsthaftem Streben“ sein. Ausgewählt wird die jeweilige Nachfolgerin von der Sektion Darstellende Kunst der Akademie der Künste, deren Mitglied Hermine Körner seit 1955 war.
Preisträgerinnen
Die Sammelstiftung I der Akademie der Künste ist die älteste der von ihr betreuten Stiftungen. Zweck der Stiftung ist es, begabten und bedürftigen Studierenden der folgenden Fachrichtungen: a) Bildende Kunst, b) Baukunst c) Musik d) Literatur e) Darstellende Kunst f) Film- und Medienkunst Beihilfen zu bewilligen.
Die Stiftung Eduard Arnhold Hilfsfonds für Künstler ist in den Jahren 1971/72 von der Familie Arnhold in die Obhut der Akademie gegeben worden. Aus den Mitteln der Stiftung, die jetzt den Namen "Stiftung Eduard Arnhold und Max Taut Hilfsfonds für Künstler" trägt, sollen begabte und sich in wirtschaftlicher Notlage befindende Künstler "aller Art" Beihilfen erhalten.
Dreimonatiges Aufenthaltsstipendium (1.500 € pro Monat) vorwiegend an Berliner Künstler, nicht älter als 40 Jahre, für die Villa Serpentara in Olevano Romano/Italien. Die Koordination der Vergabe des Stipendiums und die Betreuung der Stipendiaten in Berlin obliegen der Jungen Akademie. Über die Vergabe der Stipendien entscheidet der Senat der Akademie. Vorschläge werden von den Sektionen eingereicht. Keine Eigenbewerbung möglich.
Der Stiftungspreis aus dem Vermächtnis Will Grohmanns wird seit 1967 jährlich am 4. Dezember "an junge Maler, Graphiker und Bildhauer verliehen, die Talent und Eigenart zeigen". Der Preis kann auch an eine Persönlichkeit aus dem Bereich der Kunstkritik, der Kunsttheorie oder des Ausstellungswesens vergeben werden, die sich um die Förderung der zeitgenössischen Kunst besonders verdient gemacht hat. Er ist mit 6.500 € dotiert.
Preisträger
Im Jahre 1992 gründete Günter Grass die Daniel-Chodowiecki-Stiftung, deren Zweck es ist, durch die Auszeichnung polnischer bildender Künstler die deutsch-polnischen Kulturbeziehungen zu fördern. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert.
Der von Aribert Reimann 1988 gestiftete Busoni-Kompositionspreis wird im Abstand von zwei bis drei Jahren an junge, in der Öffentlichkeit noch nicht bekannte Komponisten vergeben und ist mit 6.000 € dotiert. Der Förderpreis von 2.500 € gilt noch in der Ausbildung befindlichen Komponisten.
Preisträger
Der Stiftungspreis für unveröffentlichte literarische Werke epischen Charakters wird alle zwei Jahre vergeben und ist mit 10.000 € dotiert; der Förderpreis ist mit ca. 5.000 € dotiert. Es erfolgt eine Ausschreibung in der Presse. Bewerbungen an: Literarisches Colloquium, Am Sandwerder 5, 14109 Berlin
Preisträger
Aufenthaltsstipendium der Stiftung Alfred-Döblin-Preis für Berliner Schriftsteller im Alfred-Döblin-Haus in Wewelsfleth/Schleswig-Holstein für mindestens drei Monate. Monatliches Stipendium der Berliner Senatsverwaltung für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Höhe von 1.100 €. Die Ausschreibung für das Folgejahr wird jährlich im Juni bekannt gegeben. Der Bewerbungsschluss für Stipendien 2012 ist am 30. September 2011.
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Stiftungspreis für historische Prosa, der alle zwei bis drei Jahre aus Anlass des Geburtstages von Lion Feuchtwanger am 7. Juli vergeben wird. Der Preis ist mit 7.500 € dotiert und wird durch eine unabhängige dreiköpfige Jury vergeben. Es ist keine Eigenbewerbung möglich.
Preisträger
Stiftungspreis für sprachkritische und sprachreflektierende Werke, der alle zwei bis drei Jahre aus Anlass des Geburtstages von F. C. Weiskopf am 3. April vergeben wird. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und wird durch eine unabhängige dreiköpfige Jury vergeben. Es ist keine Eigenbewerbung möglich.
Preisträger
Stiftungspreis für Kinder- und Jugendbücher, der alle zwei bis drei Jahre aus Anlass des Geburtstages von Alex Wedding am 11. Mai verliehen wird. Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und wird durch eine unabhängige dreiköpfige Jury vergeben. Es ist keine Eigenbewerbung möglich.
Preisträger
Zur Förderung junger Darsteller des Sprech- und Musiktheaters wurde aus dem Nachlass des Schauspielers O. E. Hasse die O. E. Hasse-Stiftung gegründet. Von 1981 bis 1989 jährlich, dann in jedem zweiten Jahr, seit 2003 wieder jährlich werden 5.000 bis 10.000 € als Preis oder als Stipendien vergeben.
Preisträger
Fünf männliche Mitglieder der Sektion Darstellende Kunst vergeben alle fünf Jahre den im Jahr 1995 von Maximilian B. Bauer zur Erinnerung an seine Frau, die Schauspielerin Joana Maria Gorvin, gestifteten Preis. Eine Frau, die im Theaterleben des deutschen Sprachraums eine überragende Leistung erbracht hat, soll den mit 25.000 € dotierten Preis erhalten.
Preisträgerinnen
Das von dem Berliner Bühnenbildner und Filmarchitekten Jan Schlubach (1920 - 2006) gestiftete Stipendium vergibt die Akademie der Künste jährlich an begabte junge Filmszenografen. Akademie-Mitglieder der Sektion Film- und Medienkunst treffen die Auswahl und werden als Mentoren wirksam. Keine Eigenbewerbung möglich.
Förderungsstipendium für internationale junge Fotografen, finanziert aus dem Nachlaß der Fotografin Ellen Auerbach. Keine Eigenbewerbung möglich.
Wettbewerb für unabhängig produzierte und bislang unveröffentlichte Hörstücke. Die Auswahl treffen von der Akademie der Künste bestimmte Hörspielmacher. Der Preis ist mit 1.000 € dotiert. Er wurde letztmalig im Jahr 2008 vergeben.
Informationen zum PLOPP!-Award 2008
Preisträger
(Stand 30.06.2011)