Darstellende Kunst

Die internationale Mitgliedschaft der Sektion setzt sich aus Schauspielern, Sängern und Tänzern, Regisseuren, Choreographen und Bühnenbildnern, Dramaturgen und Theaterleitern zusammen.

Direktoren

Direktor der Sektion Darstellende Kunst ist seit November 2012 Ulrich Matthes; Stellvertretender Direktor ist seit November 2015 Christian Grashof.

Alle Mitglieder der Sektion

Ulrich Matthes

Ulrich Matthes, Direktor

Christian Grashof

Christian Grashof, Stellvertretender Direktor

Programm

Auftaktrunde des Symposiums „Was soll das Theater?" am 24. Januar 2016
zur Frage "Hat das Theater einen Auftrag?" mit v. lks. Wilfried Schulz, Hortensia Völckers, OB Peter Kurz und Burkhard C. Kosminski.

Zweite Runde des Symposiums „Was soll das Theater?" am 24. Januar 2016
zur Frage "Authentizität vs. Schauspielkunst?" mit v. Ernest Allan Hausmann (Mitte), Ulrich Matthes (rechts) u.a.

Dritte Runde des Symposiums „Was soll das Theater?" am 24. Januar 2016
zur Frage "Welche Rolle spielt die Kritik?" mit Christine Wahl (Mitte), Georg Kasch (rechts) u.a.

Vierte Runde des Symposiums „Was soll das Theater?" am 24. Januar 2016
zur Frage "Wieviel Literatur braucht das Theater?" mit Friederike Emmerling (Mitte), Ulrich Khuon (rechts) u.a.

In Einzelveranstaltungen beleuchtet die Sektion speziell Themen, die sich aus der Arbeit ihrer Mitglieder ergeben. In ihren Schwerpunkten spürt sie größeren ästhetischen Zusammenhängen nach und interessiert sich besonders für die gesellschaftliche Dimension
der künstlerischen Arbeit. Aktuell wurde eine Recherche zu zeitgenössischen Schauspielweisen im Theater abgeschlossen, die von Veranstaltungen zu gegenwärtigen Ästhetiken begleitet war.

Außerdem fördert die Sektion den internationalen Theater-Dialog (wie 2011 mit Polen, 2012 mit Tunesien, 2015 mit Israel und 2016 in einem ersten Gespräch über das Theater im Iran) und den Dialog zwischen Kunst und Wissenschaft – etwa in einer Kooperation mit der Freien Universität Berlin und dem DAAD in der Valeska-Gert-Gastprofessur
oder in Kooperationen mit dem Studiengang Bühnenbild der Universität
der Künste Berlin (wie zuletzt in dem musiktheatralischen Parcours "Germania").

Kulturpolitisch ist sie Ansprechpartnerin aller Institutionen der Darstellenden Künste und der Idee des solidarischen Austauschs von freien und etablierten Szenen verpflichtet.

Informationen zu

SPIELWEISEN. VIDEOGESPRÄCHE MIT SCHAUSPIELERN hier
WAGNER 2013. KÜNSTLERPOSITIONEN hier

Preise

Verleihung des Konrad-Wolf-Preises 2016 an Nicola Hümpel von Nico an the Navigators: Die Preisträgerin, umrahmt von den Jurorinnen Reinhild Hoffmann (links) und Nele Hertling. Der dritte Juror, Barrie Kosky, fehlt im Bild.

Frank Castorf am 18. März auf der Club-Terrasse der Akademie der Künste

Träger des Großen Kunstpreises Berlin 2016: Theaterregisseur und Volksbühnen-Intendant Frank Castorf am 18. März auf der Club-Terrasse der Akademie.

Joshua Jaco Seelenbinder

Joshua Jaco Seelenbinder, der Berliner O.E.Hasse-Preisträger 2016, bei der Verleihung am 4. Juni im bat-Studiotheater.

Am 9. Dezember 2015 wurde im Foyer des Wiener Burgtheaters der Joana-Maria-Gorvin-Preis an die Schauspielerin Kirsten Dene (Mitte) vergeben, hier im Bild mit Ulrich Matthes und Burgtheaterdirektorin Karin Bergmann.

Die Sektion Darstellende Kunst verleiht neben dem jährlichen Kunstpreis aller Sektionen im Wechsel mit der Sektion Film und Medienkunst alle zwei Jahre den Konrad-Wolf-Preis der Akademie der Künste.

Zudem vergibt sie zwei der wichtigsten Schauspielerinnenpreise im deutschsprachigen Raum: den alle fünf Jahre verliehenen Joana-Maria-Gorvin-Preis (zuletzt an Kirsten Dene) und den jeweils auf Lebenszeit zugedachten Hermine-Körner-Ring, den derzeit Hildegard Schmahl trägt. Und sie betreut den Tilla-Durieux-Schmuck, der von jeder Trägerin nach zehn Jahren nach eigener Wahl weitergereicht wird. 2010 erhielt ihn Judith Hofmann von Annette Paulmann.

Ebenfalls auf Lebenszeit und von der Sektion vergeben wird die Büchse der Pandora für regieführende Theaterleiter. Dabei handelt es sich um eine silberne Tabatiere und ein Feuerzeug, die der Stifter Albert Heine als Regisseur der Erstaufführung von Wedekinds "Büchse der Pandora" in Wien 1905 von Karl Kraus erhalten hatte. Der derzeitige Träger ist
Dieter Dorn.

Eine renommierte Auszeichnung für den schauspielerischen Nachwuchs ist der O.E. Hasse-Preis, der im jährlichen Wechsel an Studierende der Münchner Otto-Falckenberg-Schule oder der Berliner Hochschule für Schauspielkunst "Ernst Busch" vergeben wird.

Frühere Veranstaltungen

Im Oktober 2015 fand ein deutsch-isrealischer Dramatikerdialog statt. Hier bei der Schlussdebatte (v. lks.) Yonatan Levy, Shimon Levy, Jason Danino Holt, Shimrit Ron, Kathrin Röggla und Inna Eizenberg.

Von 19.-22. Februar 2015 wurde am Pariser Platz vom Studiengang Bühnenbild der Universität der Künste Berlin in Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen das Projekt "Germania. Eine Geisteraustreibung" durchgeführt - ein musiktheatralischer Parcours durch das gesamte Haus.

Von 23.-26. April 2015 wurden Schlüsselwerke der Trisha Brown Dance Company zum letzten Mal in Deutschland gezeigt, u.a. "Solo Olos" (1976) und "Son of Gone Fishin´" (1981) sowie eine Rekonstruktion von Present Tense, die hier Premiere hatte. Aber auch viele der Early Works waren zu sehen, wie hier auf der Treppe zu den Ausstellungshallen. Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.