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Nachlassbibliothek

Nachlassbibliothek Bertolt Brecht

4.218 Bde.

„Ich weiß nicht, was Sie lesen wollen, aber ich selber mag keine Bücher lesen, in denen nicht entweder Methode oder Information steckt. Man betrachtet ja Bücher, wie ich aus gelegentlichen Besprechungen sehe, im allgemeinen nicht nach dem Materialwert, aber ich tue es.“

(Antwort Brechts auf die Rundfrage nach den besten Büchern des Jahres 1926, gedruckt in Das Tagebuch. Berlin, 4. Dezember 1926, S. 1839) .

Buchbestand, der sich am 14. August 1956 in Brechts Wohnung in Berlin, Chausseestraße 125, befand; erweitert durch später zugegangene Supplemente: 144 Bücher aus Brechts Jugendbibliothek in Augsburg im Jahr 1976 durch den Bruder Walter Brecht (Supplement Augsburg), 98 Bücher, die Brecht 1940 in Schweden deponieren musste, im Jahr 1977 durch Halldora Briem Ek (Supplement Stockholm) sowie 53 Bände aus Brechts Besitz aus Zürich im Jahr 2004, die zur Brecht-Sammlung Renata Mertens-Bertozzi gehörten (Supplement Zürich); zahlreiche Bücher mit Randglossen und Lesespuren, Arbeitsexemplare für Brecht und seine Mitarbeiter, die Quellen der Brecht-Forschung darstellen; Erstausgaben und buchkünstlerisch wertvolle Drucke wie die kleinformatigen, in Antiqua gedruckten und schön gebundenen Klassikerausgaben, seltene Drucke von Brecht-Texten, zahlreiche Widmungsexemplare.

Klassifikation: Lexika, Wörterbücher, deutschsprachige Literatur, Literatur anderer Sprachen, u. a. amerikanische, chinesische, dänische, englische, französische, italienische, japanische, norwegische, polnische, russische, schwedische, spanische, tschechische Literatur, Literatur zur Sprach- und Literaturwissenschaft, zu bildender Kunst, Architektur, Fotografie, Musik, Theater, Tanz, Film, Werke der griechischen und römischen Antike, Schriften zur Religion und Philosophie, Geschichte, Politik, Staat und Recht, zum Militärwesen, Pädagogik Soziologie und Psychologie, zu Naturwissenschaften und Technik, Periodika, Kriminalromane.

Recherche über den Online-Katalog (OPAC) >Nachlassbibliotheken.

Vermerke über Besitzangaben, Widmungen, Eintragungen, An- und Unterstreichungen, Lesezeichen, andere Besonderheiten und die Zugehörigkeit zu Supplementen können nur im gedruckten Verzeichnis eingesehen werden:

Die Bibliothek Bertolt Brechts : Ein kommentiertes Verzeichnis. Herausgegeben vom Bertolt-Brecht-Archiv, Akademie der Künste. Bearbeitet von Erdmut Wizisla, Helgrid Streidt und Heidrun Loeper. – Frankfurt am Main : Suhrkamp Verlag, 2007.

Vorwort zum Bibliothekskatalog