Neues aus dem Archiv

10.05.2012

Die ganze Heimatkunde von Manfred Butzmann

Manfred Butzmann<br />
Tagebuch 1989 und 1990<br />
Foto: Armin Herrmann

Manfred Butzmann
Tagebuch 1989 und 1990
Foto: Armin Herrmann

12. Mai bis 19. August 2012

Kunst.Museum.Diesel-kraftwerk, Cottbus (www.museum-dkw.de)

Manfred Butzmann entfaltet ein Kaleidoskop seines Schaffens der letzten Jahrzehnte - mit Arbeiten, die zwischen den künstlerischen Gattungen changieren. Sie docken sich immer an gesellschaftliche Themen an, meist in streitbarem Charakter. Dem in Potsdam geborenen und wieder in seiner Heimatstadt lebenden Künstler ist eine große Übersichtsschau in Cottbus und eine Publikation der AdK gewidmet > mehr

08.05.2012

Vom Tänzer zum Choreographen zum Tänzer – Gerhard Bohner 1936 – 1992

8. Mai - 12. August 2012
Archivfenster, Pariser Platz, Brücke

Gerhard Bohner, Der Abstrakte, 1986, Foto © Gert Weigelt

Gerhard Bohner, Der Abstrakte, 1986, Foto © Gert Weigelt

Gerhard Bohners legendäre Choreographien und Soloauftritte werden mit Fotos, handschriftlichen Notizen, Bühnenplänen und anderen Dokumenten anlässlich seines 20. Todestages noch einmal in Erinnerung gerufen.

Das Gerhard-Bohner-Archiv zeigt Arbeiten, die zum größten Teil von der Akademie produziert wurden und am Hanseatenweg ihre Premiere hatten. 1971 schuf er das Handlungsballett „Die Folterungen der Beatrice Cenci“. Bohners Beschäftigung mit Oskar Schlemmer und dem Bauhaus mündete schließlich 1977 in die Rekonstruktion und Neufassung des „Triadischen Balletts“.

Als Solotänzer wird er mit dem 1989 entstandenen Programm „Im (Goldenen) Schnitt“ vorgestellt, das in Zusammenarbeit mit drei Künstlern entstand: der Bildhauerin Vera Röhm (Teil I), dem Plastiker Robert Schad (Teil II) sowie dem Klangkünstler Roland Pfrengle (Fassung 3).

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Weitere Informationen

05.05.2012

Scharoun in Stuttgart und Umgebung

Hans Scharoun, Wohnhaus in der Weißenhof-Siedlung Stuttgart, 1927, Foto: Dr. Lossen<br />
Akademie der Künste, Berlin, Hans-Scharoun-Archiv<br />
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Hans Scharoun, Wohnhaus in der Weißenhof-Siedlung Stuttgart, 1927, Foto: Dr. Lossen
Akademie der Künste, Berlin, Hans-Scharoun-Archiv

Galerie Sonnenberg, Stuttgart, 6. Mai bis 24. Juni 2012

Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über die Bauten Scharouns in Stuttgart und Umgebung.

Zu sehen sind Dokumente und Fotos der Wohnanlagen Romeo und Julia, Salute, Orplid, Rauher Kapf und des Wohnhauses am Weissenhof. Weiter werden Entwürfe nicht realisierter Bauten gezeigt. Ergänzt wird die Ausstellung durch visionäre Skizzen und Aquarelle Scharouns.

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04.05.2012

Bruno Taut – Natur ist wahre Architektur

Bruno Taut, Momiji, Sendai, Japan, 1933, Aquarell auf Karton<br />
Akademie der Künste, Berlin, Bruno-Taut-Archiv<br />

Bruno Taut, Momiji, Sendai, Japan, 1933, Aquarell auf Karton
Akademie der Künste, Berlin, Bruno-Taut-Archiv

Ausstellung vom 11. Mai – 24. Juni, Eichwalde

Bruno Taut war einer der fantasievollsten Architekten im zwanzigsten Jahrhundert. Sein gebautes Werk ist vielfältig, noch reicher ist sein Nachlass, der im Baukunstarchiv der Akademie der Künste in Berlin bewahrt wird.

Die Ausstellung zeigt mit 60 Werken einen Querschnitt aus den Naturzeichnungen Bruno Tauts, die aufgrund ihrer Kostbarkeit hier als Faksimiles gezeigt werden.

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03.05.2012

Uwe Greßmann Ausstellung

Uwe Gressmann, Selbstporträt, 1950, AdK Uwe-Gressmann-Archiv

Uwe Gressmann, Selbstporträt, 1950, AdK Uwe-Gressmann-Archiv

4. Mai bis 3. Juni 2012, Konzerthalle Sankt Georg, Bad Freienwalde, Öffnungszeiten: täglich (außer Freitags) von 10.00 – 17.00 Uhr

Der am 1. Mai 1933 geborene Uwe Greßmann hinterließ bei seinem frühen Tod im Jahre 1969 ein bedeutendes und umfangreiches lyrisches Werk.

Die Ausstellung folgt dem Leben und der Poetologie des Dichters. Es sind Dokumente, Bücher, Fotografien und graphische Arbeiten (er war ein ausgesprochen begabter Zeichner) aus dem Nachlaß zu sehen.

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07.04.2012

Otto Nagel (1894-1967)
Orte - Menschen

Otto Nagel, Gerda, 1933, Öl auf Leinwand<br />
© VG Bild-Kunst, Bonn 2012<br />

Otto Nagel, Gerda, 1933, Öl auf Leinwand
© VG Bild-Kunst, Bonn 2012

Ausstellung im Schloss Biesdorf, Berlin
Mo-Do 9-19 Uhr, Fr 9-16 Uhr, Eröffnung 19.5., 18 Uhr

Vom 20. Mai bis 1. Juli 2012 zeigt die Akademie der Künste, in Kooperation mit der Stiftung Ost-West-Begegnungsstätte Schloss Biesdorf e.V. und der BALL e.V., aus ihrer reichen Kunstsammlung Gemälde von Otto Nagel.

In der Ausstellung im Schloss Biesdorf sind Ölbilder und Pastelle des Künstlers zu sehen, die mit der freundlichen Unterstützung der Ernst von Siemens Kunststiftung restauriert werden konnten.

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10.02.2012

Dieter Oesterlen (1911-1994)

Tradition und zeitgemäßer Raum

Dieter Oesterlen, Christuskirche Bochum, 1957-59, Foto: Alain Roux

Dieter Oesterlen, Christuskirche Bochum, 1957-59, Foto: Alain Roux

Dieter Oesterlen (1911-1994) zählt zu den bedeutendsten Architekten der Nachkriegsepoche in Deutschland. Als einer der Begründer der Braunschweiger Schule“ ist er vor allem durch den besonderen Umgang mit im Krieg zerstörten Baudenkmalen bekannt geworden.
In der ersten Monographie über Dieter Oesterlen, dessen Nachlaß im Baukunstarchiv der Akademie der Künste Berlin liegt, werden zentrale Arbeiten wie der Wiederaufbau der Marktkirche Hannover (1946-51) und der momentan vom Abriß bedrohte Niedersächsische Landtag (1957-62) ausführlich vorgestellt. Ein umfangreicher Bildteil nähert sich auch fotografisch der zeitlosen Qualität der Bauten Oesterlens. > mehr
19.01.2012

Mario Adorf ... böse kann ich auch

Ausstellung, Pariser Platz, 2. Februar - 15. April 2012
Eröffnung 1. Februar 2012, 18 Uhr

Mario Adorf, Foto AdK, Mario-Adorf-Archiv

Mario Adorf, Foto AdK, Mario-Adorf-Archiv

Mario Adorf galt im Nachkriegsdeutschland als d e r Filmbösewicht. Nach seiner eindrucksvollen Charakterstudie des Triebmörders Lüdke in Robert Siodmaks „Nachts, wenn der Teufel kam“ (1957) legten ihn die Western der sechziger und die Mafiafilme der siebziger Jahre auf den Typ des brutalen Schurken fest. In internationalen Filmen von Jerzy Skolimowski, Robert Enrico oder Claude Chabrol profilierte er sich als Charakterdarsteller. Deutsche Autorenfilmer wie Reitz,  Verhoeven, Hauff, Fassbinder und Schlöndorff besetzten ihn u.a. in „Die Reise nach Wien“ (1973), "Die Blechtrommel“ (1978/79), „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ (1975). Später spielte Adorf in populären Fernsehmehrteilern wie „Via Mala“ (1985) oder „Der große Bellheim“ (1992). > mehr zur Ausstellung;  > Publikation > Mario-Adorf-Archiv
18.01.2012

Joachim John - Der Zeichner
1. Februar – 3. März 2012

Eröffnung Dienstag, 31.1.2012, 19.00 Uhr
Galerie Pankow, Breite Straße 8, 13187 Berlin
Öffnungszeiten: Dienstag - Samstag 14 – 20 Uhr

Joachim John, Selbstportrait, Radierung, o.J., © Akademie der Künste, Kunstsammlung<br />
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Joachim John, Selbstportrait, Radierung, o.J., © Akademie der Künste, Kunstsammlung


Anhand von markanten Arbeiten aus dem Bestand der Kunstsammlung der Akademie der Künste gibt die Ausstellung „Joachim John. Der Zeichner“ einen Einblick in seinen Kosmos. Neben Johns Sicht auf Menschen und Landschaften spiegeln die ausgewählten Blätter seine intensive Beschäftigung mit Literatur, Theater, Geschichte und grundsätzlichen Gesellschaftsfragen. Joachim Johns Zeichnungen und Grafiken, etwa zu Shakespeare und Machiavelli, zur Französischen Revolution und zur deutschen Einheit sind sowohl sinnlich-opulent als auch pointiert-kritisch. Sie erfreuen das Auge des Betrachters und fordern ihn zur dialektischen Anstrengung heraus. Sie sind widerständig gegenüber merkantiler Zeitgeistigkeit, und – gerade weil souverän unzeitgemäß – erscheinen sie zeitlos aktuell. > Galerie Pankow; > Joachim John in der Akademie der Künste
31.12.2011

Adorno in der Akademie der Künste

Ausstellung am Pariser Platz, Foyer / Brücke
10. Januar – 6. Mai 2012

Theodor W. Adorno, Foto © Ilse Mayer-Gehrken / Theodor W. Adorno Archiv

Theodor W. Adorno, Foto © Ilse Mayer-Gehrken / Theodor W. Adorno Archiv

Der Philosoph, Soziologe, Musiktheoretiker und Komponist Theodor W. Adorno ist vielen durch seine Bücher bekannt. Oft wird vergessen, dass er zu Lebzeiten vor allem mündlich gewirkt hat. Das Rundfunkstudio und der Vortragssaal gehörten zu seinen wichtigsten Wirkungsstätten. Zwischen 1957 und 1967 ist Adorno zehnmal in der Akademie der Künste aufgetreten. Von der Akademie oder anderen Veranstaltern eingeladen, sprach er über Friedrich Hölderlin, Richard Wagner, Arnold Schönberg und andere Themen. Der auf die Akademie zugeschnittene Vortrag Die Kunst und die Künste (1966) war der Abschluss einer vielteiligen Vortragsreihe, die Adorno angeregt hatte. > mehr
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