23.03.2010  10:46

Ingrid-Schaar- eigene Internet-Präsenz

Auf eindrucksvolle Weise dokumentieren die Zeichnungen von Ingrid Schaar das Opernschaffen von Götz Friedrich über einen Zeitraum von mehr als 15 Jahren.

Ingrid Schaar, Brigitte Fassbaender als Gräfin Geschwitz,© AdK, Schaar-Archiv <br/>
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Ingrid Schaar, Brigitte Fassbaender als Gräfin Geschwitz,© AdK, Schaar-Archiv


Aus unmittelbarer Nähe beobachtete sie das Bühnengeschehen und skizzierte viele der wichtigsten und profiliertesten Sängerinnen und Sänger der heutigen Musikbühne. In ihren Porträts werden Ton und Gesten der Musik zur Bewegung. Ihre Zeichnungen der singenden Menschen füllt eine Lücke zwischen Fotografie und Tonaufnahme.
Im Jahre 2008 richtete das Archiv der Akademie der Künste die Ingrid-Schaar-Sammlung ein. Eine Auswahl des Materials wird nun erstmals auf der Internet-Seite  www.ingrid-schaar.de  einer größeren Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Zeichnungen zu Arnold Schönbergs Moses und Aron, Richard Wagners Ring des Nibelungen oder Un re in ascolto von Luciano Berio werden ergänzt durch Porträtzeichnungen bedeutender Dirigenten und Musiker, wie Artur Rubinstein, Krzysztof Penderecki und Giuseppe Sinopoli.
Ingrid Schaar, 1937 in Wanne-Eickel geboren, studierte von 1957 bis 1959 Modedesign an der Fachhochschule für Textilingenieure, Krefeld und war dort Schülerin von Immecke Mitscherlich und dem ehemaligen Bauhaus-Lehrer George Muche, bevor sie 1959-1960 ihr Studium an der Hochschule für Bildenden Künste, Braunschweig fortsetzte.
Bevor sie als freischaffende Presse- und Modezeichnerin bei verschiedenen Verlagen arbeitete, war sie acht Jahre an der Fachhochschule für Design, Dozentin für Modegrafik in Bielefeld. Ab 1978 zeichnete sie an großen Bühnen in Deutschland und Europa. Sie starb am 19. Oktober 2004 in Münster.

Weitere Informationen:
Ingrid-Schaar-Archiv, Akademie der Künste, Robert-Koch-Platz 10, 10115 Berlin,
Tel. +49(0)30 200 57-32 51, Fax +49(0)30 200 57-32 50, archivdarstellendekunst@adk.de, www.adk.de

Realisierung: PR + WEB-DESIGN Dr. Hermann Büchner

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