23.09.2011  10:14

Walter Benjamin. Archives

Ausstellung im Musée d’art et d’histoire du Judaïsme, Paris, 12. Oktober 2011 – 5. Februar 2012

Affiche de l'exposition Walter Benjamin Archives. Photographie du passeport de Walter Benjamin, vers 1928 Berlin<br/>
© Akademie der Künste, Archives Walter Benjamin<br/>

Affiche de l'exposition Walter Benjamin Archives. Photographie du passeport de Walter Benjamin, vers 1928 Berlin
© Akademie der Künste, Archives Walter Benjamin

Walter Benjamin (1892–1940) war ein großer Mittler zwischen der deutschen und der französischen Kultur. Er brachte dem deutschen Publikum die Literatur, Kunst, Geschichte und Lebensart des Nachbarlandes näher. Der Fluchtpunkt seiner Untersuchungen zur Geschichte der Kultur ist Paris, die „Hauptstadt des 19. Jahrhunderts“.
Die Ausstellung – eine erweiterte Fassung der Ausstellung „Walter Benjamins Archive“, die 2006 in der Akademie der Künste gezeigt wurde – begreift Benjamin als einen Sammler und seine Arbeit als ein Archiv, das sich aus dreizehn Archiven zusammensetzt. Neben die Archive tritt ein biographischer Teil: Benjamin in Paris und Personen aus seinem Umfeld: die Schwester Dora, Freundinnen und Helferinnen wie Gretel Adorno, Gisèle Freund, Adrienne Monnier oder Hannah Arendt, Freunde wie Gershom Scholem, Theodor W. Adorno und Bertolt Brecht, Kollegen wie Max Horkheimer. Der Akzent liegt auf den Jahren 1939 und 1940; exemplarische Zeugnisse thematisieren Gesten der Freundschaft und Akte praktischer Solidarität, Benjamins prekäre Arbeits- und Lebensbedingungen, seine Internierungen und die schließlich gescheiterte Flucht. > mehr 

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