19.10.2011  12:33

Regine Lutz. Archiveröffnung

Regine Lutz im Cabaret Cornichon, Zürich 1948 © Akademie der Künste, Regine-Lutz-Archiv <br/>
<br/>

Regine Lutz im Cabaret Cornichon, Zürich 1948 © Akademie der Künste, Regine-Lutz-Archiv

Regine Lutz hat ihr Archiv der Akademie der Künste übergeben. Am Dienstag, 15. November 2011, 20.00 Uhr wird es im Plenarsaal, Pariser Platz 4, eröffnet.  
Die Anfänge der in Basel geborenen Schauspielerin liegen am Schauspielhaus Zürich. Bereits 1949 lud Brecht sie an das junge Berliner Ensemble, und Regine Lutz wurde berühmt als Yvette in „Mutter Courage und ihre Kinder“, Gustchen im „Hofmeister“, Eve in „Der zerbrochne Krug“, Victoria in „Pauken und Trompeten“, Virginia im „Galilei“ und Polly in der „Dreigroschenoper“. Der bedeutsamste Teil des Archivs sind ihre Briefe an die Eltern. Staunend und mit schweizerischem Humor erzählt der Jungstar vom Alltag des Ensembles, von Proben, Aufführungen und Gastspielen, von der Wohnungssuche und Begegnungen mit Theaterlegenden im Nachkriegsberlin.
Zur Archiveröffnung spricht Klaus Völker. Aus den Briefen liest Iris Boss, anschließend ein Gespräch zwischen Holger Teschke und Regine Lutz.

> Zur Veranstaltung am 15.11.2011

zurück zur Übersicht