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Newsletter Januar 2010
George Grosz. Korrekt und anarchisch
Ausstellung 24. Januar - 05. April 2010
Die erste Ausstellung im Jahr 2010 widmet die Akademie der Künste George Grosz. Skizzenbücher, Zeichnungen, Mappenwerke, Zeitschriften, Collagen, Fotografien, Film- und Tondokumente aus Kunstsammlung und Archiv der Akademie erlauben einen Einblick in Leben und künstlerische Werkstatt von Grosz. Dabei wird der unbestechliche Blick des genialen Zeichners und politischen Künstlers deutlich, der wie kein anderer unser Bild der Weimarer Republik geprägt hat.
Grosz war überall, in Berlin und New York, in den Straßen der Großstädte und am Urlaubsstrand mit Stift und Notizbuch bewaffnet, um seine Eindrücke spontan und präzise zu notieren. Er nahm die Repräsentanten der Gesellschaft ins Visier und erfasste in der Darstellung von Typen und Typischem auch deren Geisteshaltungen. Seine Kritik an Gesellschaft, Staat und Kirche findet sich in Zeitschriften wie "Der blutige Ernst", "Die Pleite" und berühmten Graphikfolgen wie "Gott mit uns", "Hintergrund" oder "Ecce Homo", die den Künstler mehrfach vor Gericht brachten.
Veranstaltungen, Führungen und Werkstätten für Kinder begleiten die Schau am Pariser Platz. Mehr
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"Spezialbetroffener für Tod und Leben". Peter Rühmkorf
Lesung 19. Januar 2010
Mit Peter Rühmkorf starb am 8. Juni 2008 nicht nur einer der wichtigsten Lyriker der alten Bundesrepublik, sondern auch ihr tabulosester Chronist. Im vergangenen Oktober wäre Peter Rühmkorf achtzig Jahre alt geworden. "Als Spezialbetroffener für Tod und Leben" hat er sich in seinem letzten Gedichtband, "Paradiesvogelschiß", bezeichnet.
Seine schriftlichen Hinterlassenschaften wurden inzwischen gesichert und nach Marbach gebracht. Joachim Kersten und Stephan Opitz, Rühmkorfs Freunde und Testamentsvollstrecker, sowie Jan Bürger, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Literaturarchivs, öffnen einige der über 500 Archivkästen – exklusiv für diesen Abend am Pariser Platz. Mehr
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"Berlin – Stettin". Film von Volker Koepp
Premiere 20. Januar 2010
Volker Koepp wurde 1944 in Stettin geboren und wuchs in Berlin-Karlshorst auf. Zwischen diesen beiden Städten, zwischen Elbe und Oder, hat er immer wieder Menschen getroffen und Orte gefunden, die er zu Hauptdarstellern seiner Filme gemacht hat. In "Berlin – Stettin" zieht es ihn zurück in seine früheren Lebenslandschaften. Seine eigene Biografie überlagert sich mit der Biografie seiner wiedergefundenen Protagonisten, mit der Geschichte dieses Landstrichs. Und wieder findet er neue Menschen und Landschaften, neue Themen und einen neuen Ansatz, sie zu erzählen.
Nach der Filmpremiere am Hanseatenweg Gespräch mit Volker Koepp, Kameramann Thomas Plenert und Protagonisten. Mehr
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Weitere Termine im Januar
Istanbul Next Wave
Noch bis zum 17. Januar sind die Ausstellungen zur zeitgenössischen Kunst aus Istanbul in der Akademie am Hanseatenweg und im Martin-Gropius-Bau zu sehen. Mehr
Bücher über Theater
Fünf-Uhr-Tee am 27. Januar
Der Eulenspiegel-Verlagsgruppe kommt das Verdienst zu, mit einer Reihe von Publikationen das künstlerische Erbe der DDR-Theater- und Filmkunst wie auch die "Neustarts" ihrer Protagonisten in vielen Büchern publiziert zu haben. Hans-Dieter Schütt und Matthias Oehme stellen vier Bücher vor – mit Inge Keller, Ursula Werner, Jaecki Schwarz, Thomas Langhoff. Mehr
"Mit Licht gezeichnet". Das Amalfi-Skizzenbuch von Carl Blechen
Ab 29. Januar zeigt die Kunstsammlung der Akademie in der Alten Nationalgalerie mit dem "Amalfi-Skizzenbuch" eine Inkunabel der deutschen romantischen bzw. frührealistischen Kunst und eine der berühmtesten Zeichnungssammlungen des 19. Jahrhunderts. Mehr
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Impressum
Akademie der Künste, 10117 Berlin, Pariser Platz 4
www.adk.de
Verantwortlich für den Inhalt: Brigitte Heilmann
Leiter der Abteilung Kommunikation: Dr. Hans Gerhard Hannesen
Redaktionsschluss: 05.01.2010
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