Otto Bartning, Stahlkirche auf der Ausstellung Pressa, Köln, 1928, Foto: Hugo Schmölz © Otto-Bartning-Archiv TU Darmstadt

Otto Bartning (1883–1959). Architekt einer sozialen Moderne

Symposium

Otto Bartning hat als Architekt und Theoretiker der Moderne maßgeblich die Kultur des Bauens im 20. Jahrhundert beeinflusst. Sein Œuvre umfasst neben Kirchenbauten qualitätsvolle Sozial- und Siedlungsbauten, Einzelwohnhäuser und Inneneinrichtungen. Als Architekt einer sozialen Moderne suchte Bartning, bei aller Funktionalität und ­Ökonomie des Gebauten, stets auch der spirituellen Dimension im Leben der Gesellschaft angemessenen Raum zu geben. Keine Stildefinition, keine ­Moden, keine Verengung des Blicks, sondern Zeitgenossenschaft und Offenheit prägen seine ­Bauten und Entwürfe. Die Entdeckung eines bisher wenig bekannten Lebenswerkes führt durch vier Epochen deutscher Geschichte, in denen Bartning als Reformer die Entwicklung der Architektur ­nachhaltig geprägt hat.

Zum Abschluss der Ausstellung führt vom 9. bis zum 10.6. ein vertiefendes ­Symposium Forscherinnen und Forscher, u. a. ­Sandra Wagner-Conzelmann, Wolfgang Pehnt und Werner Durth, zusammen, um Bartnings Werk zu analysieren und kontextualisieren.

Eine Aus­stellung der Akademie der Künste, Berlin, und der Wüstenrot Stiftung in Zusammenarbeit mit der TU Darmstadt, gefördert von der LOTTO-Stiftung Berlin.

9. — 10.6.

Hanseatenweg

Studio

9.6. (19 Uhr) bis 10.6. (10–19 Uhr)

Symposium u. a. mit Sandra Wagner-Conzelmann, Werner Durth, Regine Stephan, Kai Kappel, Paul Sigel, Udo Gleim

€ 6/4

Kartenreservierung

Tel.: (030) 200 57-1000
E-Mail: ticket@adk.de

Weitere Informationen

www.adk.de/bartning