Literatur – Mitglieder

Hans Friedrich Blunck

Schriftsteller

Am 3. September 1888 in Altona geboren,
gestorben am 25. April 1961.
Von 1933 bis 1945 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Berlin, Deutsche Akademie der Dichtung.

Biographie

Sohn eines Lehrers.
Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Kiel und Heidelberg.
Offizier im Ersten Weltkrieg.
1919 Flucht in die Niederlande.
1920-1928 tätig als Regierungsrat.
Ab 1925 Syndikus der Universität Hamburg.
Nationalkonservativer Autor von Romanen und Erzählungen mit historischen Themen, Nacherzählungen von Sagen der Germanen sowie plattdeutscher Lyrik.
1933-1935 Präsident der Reichsschrifttumskammer.

Werk

Sturm überm Land. Gedichte der Kriegszeit. Jena 1916
Der Wanderer. Hamburg 1920
Die Weibsmühle. Ein Roman aus Brasilien. Jena 1927
Der Feuerberg. Erzählung von deutschen Siedlern in Amerika. Jena 1934
Frau Holle un de Mönk. Ungelehrte hoch- und plattdeutsche Balladen. München 1934
Die große Fahrt. Ein Roman von Seefahrern, Entdeckern, Bauern und Gottesmännern. München 1935
Fährgespräch. Auslanddeutsche Erzählungen. Karlsbad 1937
Feuer im Nebel. Hamburg 1939
Die Jägerin. Hamburg 1940
Der Kamerad. Reichenau 1940
Die Sage vom Reich. Hamburg 1941-1943
Wieder fährt Sturm übers Land. Hamburg 1942
Allerhand schrullige Gäste. Schelmengeschichten, Tier- und Kindermären. Straßburg 1943
Möven hinterm Pflug. Graz 1944
Morgenstern und Abendstern. Berlin 1944
Vom Igel Stickelpickel. Köln 1944
Spiel um Christi Geburt. Rotenburg a. d. Fulda 1950
Verfassung und Untergang der altsächsischen Republik. Wolfshagen 1951
Nordseesagen. Stuttgart 1960
Weg durch Heidelberg. Neustadt a. d. Weinstraße 1964

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