Ausstellungen

Arno Schmidt. Eine Ausstellung in 100 Stationen

23.09.2015 - 10.01.2016

Zitate, Zettelkästen, Manuskripte und Bücher, aber auch die Lederjacke, ein Teddy, ein Rindenholzschiffchen, eine Aspirinschachtel und Eingemachtes aus dem Keller: Hundert Ausstellungsstücke repräsentieren den Kosmos des sprachmächtigsten, innovativsten und provozierendsten Autors der Nachkriegszeit.
Das Werk Arno Schmidts (1914–1979), zu seinen Lebzeiten umstritten, inzwischen längst anerkannt, ist geprägt von Widersprüchen – wie sein Leben. So sind die Ausstellungsstationen zu Gegensatzpaaren geordnet: Tradition und Avantgarde, Antike und Zukunft, Preisträger und Verfolgter; aber auch: Vorrat und Mangel, gesund und krank, links und rechts. Ein virtueller Zettelkasten lässt hundert Schmidt-Wörter in einer Rundprojektion über der Ausstellung schweben.

Eine Ausstellung der Arno Schmidt Stiftung und der Akademie der Künste. Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste

Flyer zur Ausstellung
Arno Schmidt - Ein Biogramm

Max Frisch. Eine Ausstellung zum 100. Geburtstag

12.01. - 11.03.2012

Wie kaum ein anderer Autor spricht Max Frisch Menschen quer durch alle Gesellschaftsschichten und Generationen an. Die Ausstellung, in Zürich entwickelt anlässlich seines 100. Geburtstags, befragt Max Frischs Leben und Werk konsequent aus der Perspektive seiner Rezeption. Zahlreiche Interviews – u.a. mit Schriftstellern, Lesern, Schülern, Professoren, Politikern und Passanten – machen deutlich: Sein Werk ist in Gebrauch, es hat ein Gegenüber, wird kontrovers gelesen und diskutiert. Daneben zeigt die Ausstellung Notizbücher und Originaltyposkripte, Fotos und Filmausschnitte, Briefe, Architekturpläne und Objekte. In der Akademie der Künste werden erstmals Auszüge aus dem bisher unveröffentlichten »Berliner Journal« zu sehen sein, mit neuen Einblicken in Frischs Zeit in Berlin in den 1970er Jahren und das literarische Umfeld in Ost und West.

In Zusammenarbeit mit dem Museum Strauhof, Zürich und dem Max Frisch-Archiv an der ETH-Bibliothek Zürich, kuratiert von der Praxis für Ausstellungen und Theorie [Hürlimann I Lepp I Tyradellis].

Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste, Pro Helvetia, der Stiftung Mercator und Ringier AG

Flyer zur Ausstellung

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