Publikationen des Baukunstarchivs

Das Buch dokumentiert in Text und Bild sämtliche bislang bekannten realisierten Bauten von Hans Scharoun, erstmals auch sein Frühwerk in Ostpreußen. Durch die eigens aufgenommenen Fotografien Carsten Krohns sowie historische Fotos und Pläne aus dem Hans-Scharoun-Archiv der Akademie der Künste entsteht ein neuer Blick auf diese expressiv-organische Architektur.

Mit dieser opulenten Publikation erscheint das erste Überblickswerk über alle im Baukunstarchiv der Akademie der Künste bewahrten Archive und Sammlungen. Neben einführenden Texten von Jeanine Meerapfel, Werner Heegewaldt und Eva-Maria Barkhofen werden die Einzelbestände, deren Überlieferung bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht, mit Biografien der Urheber und zahlreichen Abbildungen umfassend vorgestellt.

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In 25 Fallbeispielen – zu Benjamin, Brecht, Kempowski, Kollwitz, Heiner Müller, der Akademie-Geschichte, neuen Formen in Theater, Kabarett, Tanz, Fernsehspiel oder Videokunst u. a. – geht die Publikation künstlerischen Aufbrüchen nach, die weiterreichende Folgen für die Entwicklung der Künste des 20. und 21. Jahrhunderts hatten. Der Einleitungsbeitrag zeigt Strukturen und Arbeitsweisen des gesamtdeutschen, multidisziplinären Künstlerarchivs auf, bilanziert die Entwicklung seit 1993, ein Anhang informiert über die Profile der Archivabteilungen.

Anlässlich der Eröffnung des Gustav-Peichl-Archivs der Akademie der Künste entstand dieser Katalog seiner deutschen Bauprojekte mit Handzeichnungen des Architekten, die er zwischen 1978 und 1999 entwarf. Darunter sind Zeichnungen für die Bundeskunsthalle in Bonn, den Erweiterungsbau des Städels in Frankfurt am Main und den Kindergarten für Bundesbedienstete im Spreebogen in Berlin. Gustav Peichl – seit Jahrzehnten auch Karikaturist und als "Ironimus" international bekannt – ist ein leidenschaftlicher Zeichner.
Mit Texten von Eva-Maria Barkhofen, Niklas Mark, Gustav Peichl.

5000 Architekturzeichnungen und Lichtpausen von Hans Scharoun (1893–1972) aus dem Baukunstarchiv der Akademie wurden materialtechnologisch untersucht, konserviert und digitalisiert. Das Fachbuch stellt die Ergebnisse, die angewandten neuen Methoden und Techniken vor, die darüber hinaus auf einer beiliegenden Video-DVD dokumentiert sind.  Das Konvolut umfasst Pläne zu 144 bedeutenden Bauprojekten Scharouns wie zum Beispiel der Philharmonie in Berlin.
Konzeptionelle Schwerpunkte waren die Minimierung der Eingriffe an den durch Lagerung und Nutzung geschädigten Plänen sowie die Entwicklung eines effizienten Systems für die Neulagerung. Insbesondere die Methoden zur Planlegung der gerollten großformatigen Papiere und zur Sicherung von Einrissen im Transparentpapier wurden an die technologische Besonderheit von Architekturplänen angepasst.
Im Hans-Scharoun-Archiv befinden sich vor allem Diazotypien, aber auch Eisengallus-Kopien, Lichtpausdrucke und Silbergelatine-Kontaktkopien. Geschichte, Technik, verwandte Verfahren und charakteristische Erkennungsmerkmale werden beschrieben und anhand von makro- und mikroskopischen Abbildungen erläutert. Die dem Buch beiliegende Bildtafel gibt die Dokumentation komprimiert wieder und dient dem Erkennen von Lichtpausverfahren direkt am Objekt.
Gefördert im Rahmen des KUR-Programms der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder

Die Baukunst wurde für Hans-Busso von Busse (1930–2009) zur bildhaften Transformation von Lebenserfahrungen und Werten, die seiner Ansicht nach in keinem Medium direkter übermittelt werden können als in der Zeichnung. "Zeichnen bedeutet sehen, bedeutet Aneignung der Natur, der Welt", so lautete einer seiner Grundsätze. Architektonisches Entwickeln begann bei ihm mit dem Sehen, mit der Fähigkeit, die dingliche Umwelt wahrzunehmen und zu erleben. Dieser Band stellt nicht die Arbeit des Architekten in den Vordergrund, sondern den Zeichner, den Beobachter und seinen leidenschaftlichen Genuss an der Wahrnehmung von Raum, Architektur und Landschaft. Auf seinen Reisen hat er das Gesehene festgehalten und in eine Vielzahl von kleinformatigen Aquarellen fließen lassen. Er liebte Italien und die Alpen, er besuchte die Lofoten und die Fiji-Inseln, Bali, Abu Simbel in Ägypten und die USA. Seine Motive, die er auch aus Rom, Venedig, Florenz oder Prag mitgenommen hat, erinnern an Skizzen, die Künstler seit der Barockzeit von ihren Studienreisen mit nach Hause brachten. Weil Wort und Abbild aus seiner Sicht untrennbar miteinander verwoben sind, wünschte er sich, in diesem Buch neben die Aquarelle Auszüge aus seinen Grundsatztexten über das Universum Bauen zu stellen.

Jörg Schlaich und Rudolf Bergermann – Begründer eines der bekanntesten und innovativsten Ingenieurbüros – haben sich der ganzheitlichen Ingenieurbaukunst verpflichtet. Ihre Arbeiten werden in den drei ineinander verwobenen Schwerpunkten Konstruktion und Kunst, Konstruktion und Gesellschaft, Konstruktion und Ökologie dargestellt. Kulminationspunkt ihres Schaffens sind die Projekte zur solaren Stromerzeugung – damit stellen sie sich den größten Herausforderungen, vor denen die Menschheit steht: der Armut in der Dritten Welt und dem Klimawandel.

Seit mehr als dreißig Jahren entwerfen die Architekten Karla Kowalski und Michael Szyszkowitz ebenso außergewöhnliche wie künstlerisch hochrangige Bauten. Ihre Annäherung an Ort und Bauaufgabe erfolgt grundsätzlich über Skizze und Zeichnung. "Die Architekten weben vom ersten gezeichneten Gedanken an soziale Kommunikationsebenen mit in die Entwürfe ein. Ihre Bauten werden zu identitätsstiftenden Orten, erdacht und erfühlt aus der Bauaufgabe, der individuellen Funktion und dem eigenen fantasiegeprägten, künstlerischen Anspruch." (Klaus Staeck). Der Band dokumentiert zwanzig ausgewählte Projekte zwischen 1972 und 2010 mit zahlreichen Handzeichnungen und Fotografien aus dem Szyszkowitz-Kowalski-Archiv der Akademie der Künste.