Neuigkeiten

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16.11.2018, 16 Uhr

Soeben erschienen: Journal der Künste 8 – Sonderheft Archiv

Das diesjährige Sonderheft des Journals der Künste stellt das Archiv der Akademie der Künste in seiner Vielfalt vor und gibt Einblicke in Unentdecktes und Verborgenes. Unter dem Leitthema „Was bleibt" erzählen Akademie-Mitglieder, Forschende, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Geschichten vom Loslassen und Erkunden, vom Erschließen und Bewahren. Mit Beiträgen und Glossen u.a. von den Akademie-Mitgliedern Kerstin Hensel, Alexander Kluge, Ursula Krechel, Katja Lange-Müller, Monika Rinck, Kathrin Röggla, Ingo Schulze, Hanns Zischler sowie Lutz Dammbeck.

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7.11.2018, 17 Uhr

„Der Jüdische Kulturbund hat mit sofortiger Wirkung seine Tätigkeit wieder aufzunehmen." – Der 9. November 1938 und seine Folgen

Zeichnung von Horst Moratz zu Fritz Wistens Inszenierung von Merton Hodges' Regen und Wind 1938 im Theater des Jüdischen Kulturbundes

Nach den antisemitischen Novemberpogromen 1938 war die deutsche Regierung aufgrund ausländischer Proteste bemüht, mit der Wiedereröffnung des Jüdischen Kulturbundes in Berlin den Anschein von „Normalität" zu erwecken. Die Mitglieder wurden aufgefordert, den Theaterbetrieb wieder aufzunehmen.

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12.3.2018, 17 Uhr

Karin Waehner – zum 92. Geburtstag der Pionierin der französischen Tanzmoderne

Karin Waehner, ca. 1963

Karin Waehner gilt, vor allem in Frankreich, als eine der wichtigsten Begründerinnen des Modernen Tanzes. Bereits in den 1980er Jahren schenkte sie der Akademie der Künste, Berlin (Ost) wertvolle Briefe ihrer Lehrerin Mary Wigman, sowie wichtige Dokumente zu ihrem eigenen Schaffen, die heute die Karin-Waehner-Sammlung bilden.

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3.11.2017, 10 Uhr

Theaterpraxis und Inszenierungsdokumentation – Arila Siegert und Ulrich Khuon im Interview

Arila Siegert auf der Werkstatt für junge Tanzsolisten im Rahmen der Reihe Politische Körper, Akademie der Künste, Berlin, 2009

Wozu Inszenierungsdokumentation? Wie kann ein so vergängliches Kunstwerk wie eine Theateraufführung für die Nachwelt festgehalten werden? Angeregt durch die Theaterarbeit von Bertolt Brecht und Walter Felsenstein haben Mitglieder der Akademie (Ost) vor 50 Jahren die Herstellung von Inszenierungsdokumentationen initiiert, um künstlerische Erfahrungen und Ergebnisse ihrer Arbeit auszutauschen. Inzwischen liegen in der „Sammlung Inszenierungsdokumentationen“ mehr als 1000 Dokumentationen zu Inszenierungen des Schauspiel- und Musiktheaters vor, die einen Einblick in die Arbeitsweise von 350 Regisseuren an 120 Theatern im deutschsprachigen Raum ermöglichen.

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25.10.2017, 17 Uhr

Entdeckung nach fünfzig Jahren – Das Archiv von Manfred Karge ist erschlossen

Bühnenbildskizze von Karl von Appen zu Bertolt Brechts Der Brotladen, 1967

Unerwartete Funde im Archiv sind Glücksmomente der Archivarbeit. Eine überraschende Entdeckung wurde nun im Archiv des Schauspielers, Theaterregisseurs, Bühnenautors und Übersetzers Manfred Karge gemacht. In der letzten Kiste der unerschlossenen Materialien fand sich zwischen verschiedenen Ausgaben von Theater heute versteckt, eine 50 Jahre alte Mappe mit Zeichnungen des Bühnenbildners Karl von Appen zu Brechts Der Brotladen, inszeniert von Manfred Karge und Matthias Langhoff 1967 im Berliner Ensemble.

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20.10.2017, 17 Uhr

70 Jahre Komische Oper – Inszenierungen von Walter Felsenstein im Kino Babylon

Walter Felsenstein während des Musiktheaterseminars des Verbandes der Theaterschaffenden der DDR in der Komischen Oper, Berlin 1973

Walter Felsenstein schrieb mit seinen Inszenierungen Operngeschichte. Sein Werk und sein Wirken sind durch seinen schriftlichen Nachlass dokumentiert, der im Archiv der Akademie der Künste, Berlin aufbewahrt wird. Einen visuellen Eindruck einiger seiner Arbeiten vermittelt eine DVD-Edition, von der sechs Produktionen ab Dezember 2017 im Kino Babylon in Berlin zu sehen sein werden.

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1.9.2017, 16 Uhr

Angewandte Theaterwissenschaft im Archiv Darstellende Kunst: Der Vorlass von Andrzej Tadeusz Wirth wird erschlossen

Andrzej Tadeusz Wirth, Berlin 2016

Im Frühjahr 2017 konnte das Archiv Darstellende Kunst den Vorlass des polnischen Theaterwissenschaftlers und -kritikers Andrzej Tadeusz Wirth übernehmen. Das Archiv des bedeutenden Vordenkers des postdramatischen Theaters, der im April seinen 90. Geburtstag feierte, wird nun erschlossen und der Öffentlichkeit zu Studien- und Forschungszwecken zur Verfügung gestellt.

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14.3.2017, 18 Uhr

Gustaf Gründgens' Narrenkappe

Szene mit Gustaf Gründgens in Faust II. Teil, Berlin, 1959

Der Faust-Stoff – ein wirklich „ewiges“ Thema wurde auf den Bühnen immer wieder aufgegriffen. Erinnert sei an Wolfgang Heinz' und Adolf Dresens aufsehenerregende Inszenierung 1968 im Deutschen Theater oder auch Horst Sagerts Faust-Szenen im Berliner Ensemble 1984. Diese und viele „Fäuste“ mehr sind im Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Künste, Berlin, zu sichten.

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