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10.1.2020, 16 Uhr

„Ich vergesse zu Zeiten völlig, daß ich so etwas wie ein Schriftsteller bin ...“ – Ernst Barlachs Briefe

Brief von Ernst Barlach an Herbert Ihering, Güstrow, 13.7.1923

Ernst Barlach (1870 – 1938) ist auch heute noch bekannt und gerühmt. Bücher mit wunderbaren Abbildungen und klugen Aufsätzen erscheinen in regelmäßigen Abständen, v.a. zu Barlachs Skulpturen, die unverwechselbar sind in ihrer klaren Formensprache und der zutiefst menschlichen Motivik. Weniger bekannt ist, dass Ernst Barlach parallel zu seinem Schaffen in der bildenden Kunst auch ein Schreibender war, ein Dichter.

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9.9.2019, 09 Uhr

Die Tanzfilme der Tanzfabrik Berlin werden online gestellt

Screenshot aus Fragile Circumstances, Tanzfabrik Berlin, 1989

Ein Meilenstein der Tanzgeschichte ist ab sofort online zugänglich. In einem digis-Projekt wurden Tanzfilme der Tanzfabrik Berlin, die sich seit 2012 im Archiv Darstellende Kunst der Akademie der Künste befinden, digitalisiert.

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4.9.2019, 13 Uhr

Wilhelm-Dieter-Siebert-Archiv in der Akademie der Künste

Die Akademie der Künste hat den Nachlass des Komponisten Wilhelm Dieter Siebert übernommen, der mit seiner Oper Untergang der Titanic vor 40 Jahren Berliner Musiktheater-Geschichte schrieb.

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17.7.2019, 14 Uhr

Das Archiv der Berliner Schaubühne ist vollständig verzeichnet

Programmheft zu „Das Testament des Hundes oder
Die Geschichte der Barmherzigen“ von Ariano Suassuna,
Premiere: 21.9.1962, Berliner Schaubühne, Regie: Konrad Swinarski

Mit einem Sprung begann die Geschichte der Schaubühne. Er ziert das Programmheft der ersten Inszenierung, die am 21. September 1962 Premiere feierte. 2012 wurde das Archiv der Schaubühne an die Akademie übergeben. Inzwischen ist es vollständig verzeichnet und steht den Nutzerinnen und Nutzern für ihre Recherchen zur Verfügung.

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27.5.2019, 14 Uhr

Reifröcke, Lump-Couture und Oedipus goes Catwalk – eine Modenschau mit Theaterkostümen aus den Sammlungen der Akademie

Kostüme aus der Oper Don Quichotte de la Mancha von Hans Zender, Regie und Ausstattung: Axel Manthey, Staatsoper Stuttgart, 1993

Am Tag des offenen Archivs am 5. Mai 2019 am Pariser Platz wurde die große Treppe im Foyer des Akademie-Gebäudes zum Laufsteg. Studentinnen und Studenten der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ präsentierten eine außergewöhnliche Kollektion: Theaterkostüme aus den Sammlungen der Akademie.

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16.11.2018, 16 Uhr

Soeben erschienen: Journal der Künste 8 – Sonderheft Archiv

Das diesjährige Sonderheft des Journals der Künste stellt das Archiv der Akademie der Künste in seiner Vielfalt vor und gibt Einblicke in Unentdecktes und Verborgenes. Unter dem Leitthema „Was bleibt" erzählen Akademie-Mitglieder, Forschende, sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Geschichten vom Loslassen und Erkunden, vom Erschließen und Bewahren. Mit Beiträgen und Glossen u.a. von den Akademie-Mitgliedern Kerstin Hensel, Alexander Kluge, Ursula Krechel, Katja Lange-Müller, Monika Rinck, Kathrin Röggla, Ingo Schulze, Hanns Zischler sowie Lutz Dammbeck.

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7.11.2018, 17 Uhr

„Der Jüdische Kulturbund hat mit sofortiger Wirkung seine Tätigkeit wieder aufzunehmen." – Der 9. November 1938 und seine Folgen

Zeichnung von Horst Moratz zu Fritz Wistens Inszenierung von Merton Hodges' Regen und Wind 1938 im Theater des Jüdischen Kulturbundes

Nach den antisemitischen Novemberpogromen 1938 war die deutsche Regierung aufgrund ausländischer Proteste bemüht, mit der Wiedereröffnung des Jüdischen Kulturbundes in Berlin den Anschein von „Normalität" zu erwecken. Die Mitglieder wurden aufgefordert, den Theaterbetrieb wieder aufzunehmen.

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12.3.2018, 17 Uhr

Karin Waehner – zum 92. Geburtstag der Pionierin der französischen Tanzmoderne

Karin Waehner, ca. 1963

Karin Waehner gilt, vor allem in Frankreich, als eine der wichtigsten Begründerinnen des Modernen Tanzes. Bereits in den 1980er Jahren schenkte sie der Akademie der Künste, Berlin (Ost) wertvolle Briefe ihrer Lehrerin Mary Wigman, sowie wichtige Dokumente zu ihrem eigenen Schaffen, die heute die Karin-Waehner-Sammlung bilden.

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3.11.2017, 10 Uhr

Theaterpraxis und Inszenierungsdokumentation – Arila Siegert, Ulrich Khuon und Achim Freyer im Interview

Arila Siegert auf der Werkstatt für junge Tanzsolisten im Rahmen der Reihe Politische Körper, Akademie der Künste, Berlin, 2009

Wozu Inszenierungsdokumentation? Wie kann ein so vergängliches Kunstwerk wie eine Theateraufführung für die Nachwelt festgehalten werden? Angeregt durch die Theaterarbeit von Bertolt Brecht und Walter Felsenstein haben Mitglieder der Akademie (Ost) vor 50 Jahren die Herstellung von Inszenierungsdokumentationen initiiert, um künstlerische Erfahrungen und Ergebnisse ihrer Arbeit auszutauschen. Inzwischen liegen in der „Sammlung Inszenierungsdokumentationen“ mehr als 1000 Dokumentationen zu Inszenierungen des Schauspiel- und Musiktheaters vor, die einen Einblick in die Arbeitsweise von 350 Regisseuren an 120 Theatern im deutschsprachigen Raum ermöglichen.

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25.10.2017, 17 Uhr

Entdeckung nach fünfzig Jahren – Das Archiv von Manfred Karge ist erschlossen

Bühnenbildskizze von Karl von Appen zu Bertolt Brechts Der Brotladen, 1967

Unerwartete Funde im Archiv sind Glücksmomente der Archivarbeit. Eine überraschende Entdeckung wurde nun im Archiv des Schauspielers, Theaterregisseurs, Bühnenautors und Übersetzers Manfred Karge gemacht. In der letzten Kiste der unerschlossenen Materialien fand sich zwischen verschiedenen Ausgaben von Theater heute versteckt, eine 50 Jahre alte Mappe mit Zeichnungen des Bühnenbildners Karl von Appen zu Brechts Der Brotladen, inszeniert von Manfred Karge und Matthias Langhoff 1967 im Berliner Ensemble.

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