Das Totale Tanz Theater. Foto © Interactive Media Foundation

100 Jahre Bauhaus Das Totale Tanz Theater

Installation

Was ist der Mensch im technisierten Zeitalter? Welche Rolle spielen wir und die uns umgebenden Maschinen? „Das Totale Tanz Theater" verhandelt diese Fragen vor dem Hintergrund der Entwicklung künstlicher Intelligenz in Form eines immersiven Virtual-Reality-Erlebnisses.

Über VR-Brillen tauchen die Besucher*innen immersiv in einen überwältigenden Bühnenbau ein und beginnen, ihre eigene Tanzmaschine zu gestalten, um mit eben dieser eine tänzerische Choreographie zu durchlaufen, die sie zunächst selbst beeinflussen können. Aus einem Ineinandergreifen von menschengemachter Choreographie, persönlicher Intervention sowie maschinellem Algorithmus ergeben sich dabei immer wieder neue, immer komplexere Formen des Tanzes und der Bewegung im Raum. Das Erlebnis ist von ganzheitlicher Wirkung: In der Verbindung von Kunst und Technik, in dem Zusammenspiel von Tanz, Szenographie, Kostümgestaltung und Sounddesign mit modernster Digitaltechnologie, entsteht eine faszinierende künstlerische Welt des Totaltheaters.

Als Installation im Raum inszeniert, verbinden Video-Projektionen aus dem virtuellen Bühnenbau auf die reale Installation beide Welten und machen das virtuelle Erleben auch für außenstehende Zuschauer zugänglich. Projektionen aus dem Backstage-Bereich des virtuellen Raums führen die Besucher an die Installation heran.

„Das Totale Tanz Theater" ist inspiriert von den Bühnenexperimenten Oskar Schlemmers, dessen Tänzerwesen Ausgangspunkt für die Entwicklung der Tanzmaschinen war, und den Ideen zum Totaltheater von Walter Gropius. Virtual Reality als technologisches Format, das Immersion verspricht, greift den Gedanken auf, den Zuschauer in das Bühnengeschehen eintauchen zu lassen.

Idee, Konzept und Realisierung: Diana Schniedermeier, Maya Puig
Choreographie: Richard Siegal
Szenographie und Technologie: Artificial Rome
Komposition und Sounddesign: Lorenzo Bianchi-Hoesch
Kostüme: Dirk Hoffmann, Nico Schwenke
Tänzer*innen: (Ballet of Difference) Margarida Neto, Claudia Ortiz Arraiza, Corey Scott-Gilbert, DiegoTortelli
Stimme: Blixa Bargeld

Lead VR Creators: Patrik de Jong, Dirk Hoffmann, Maya Puig
Lead Technologist: Torsten Sperling, Sebastian Hein
3D Artist: Nico Schwenke, Christian Rambow
Technologist: Dennis Timmermann, Hui-Yuan Tien
Animators: Dana Würzburg, Torsten Sperling
Choreography Programming: Torsten Sperling
Sound Design: Victor Audouze
Installation Architecture: Hinnerk Dedecke
Motion Capture Facilitators: Mimic Productions
Project Management: Thorsten Schwarck, Jochen Watral, Kristin Sperling

Ein Projekt der Interactive Media Foundation und Filmtank, in Zusammenarbeit mit Artificial Rome, entstanden im Rahmen des Projektes BAUHAUS SPIRIT, gefördert durch den Fonds Bauhaus heute der Kulturstiftung des Bundes und das Medienboard Berlin Brandenburg.

17. — 24.1.

Hanseatenweg

Halle 2

Eine Virtual Reality Installation für Mensch und Maschine

Uraufführung

Täglich 10 bis 20 Uhr

Preis alle Ausstellungen/Installationen: € 12/8 (17. – 19.1.) bzw. € 10/6 (20. – 24.1.)
Freier Eintritt für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren

Kartenreservierung

Tickets für die Ausstellungen/Installationen können am entsprechenden Ausstellungstag vor Ort in der Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin erworben werden.

Bitte beachten Sie die Ticketregelungen.