Les Levines, Magic Media – Media Magic, Widmung vom 4.3.1994, in: Wulf Herzogenrath-Gästebuch Nr. 15 © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, und Wulf Herzogenrath, Akademie der Künste, Berlin

Magic Media – Media Magic Wulf Herzogenrath and Guests II

Gespräch zur Ausstellung

Seit den 1960er Jahren entdeckten bildende Künstlerinnen und Künstler die unmittelbare Verfügbarkeit von Videobildern für ihre Arbeit und nutzten eine Technik, die ursprünglich für das Fernsehen entwickelt worden war. In den 1970er Jahren etablierte sich die Videokunst zunehmend (u.a. Projekt ’74, Köln) und zog mit der von Wulf Herzogenrath kuratierten Sektion „Video“ in die documenta 6 (1977) ein. Seit den 1980er Jahren entwickelten Künstler neue technische Möglichkeiten, die elektronische Bild- und Tonstruktur zu manipulieren, um die Ästhetik der Bildsprache und -wahrnehmung zu verändern. Mit dem Zugang zu digitaler Bildproduktion eröffneten sich wieder neue Dimensionen. Dieses breite Feld der Videokunst zwischen Performance und Skulptur spiegelt sich im Archiv von Wulf Herzogenrath wider.

Die Ausstellung zeigt künstlerisches und dokumentarisches Filmmaterial, Schriftgut, Skizzen, Fotografien und Künstlergästebücher u. a. von Vito Acconci, Klaus vom Bruch, John Cage, peter campus, Lutz Dammbeck, Joan Jonas, Rebecca Horn, Nam June Paik, Bjørn Melhus, Marcel Odenbach, Sigmar Polke, Ulrike Rosenbach, Bill Viola und Künstlern aus der Edition von Videoart at Midnight.

Im Rahmen der Berlin Art Week

Sonntag, 13.10.

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Finissage

Gespräch mit Ulrike Rosenbach, Bjørn Melhus, Lutz Dammbeck, Franziska Stöhr

In deutscher Sprache

Eintritt mit Ausstellungsticket (€ 6/4)