Die Zukunft der Kritik

Jeder Mensch ist heute ein Kritiker. Aber wo ist die Kritik? Wir sind alle Expert*innen, die einander bewerten. Aber wo sind die Expert*innen fürs Ganze? Jedes Theater, jedes Museum, jedes wissenschaftliche Institut soll seine Arbeit heute selbst erklären und bewerben – während unabhängige Vermittlung, Einordnung, Bewertung mit den allgemeinen Medien schwinden. Aber ohne Kritik keine Öffentlichkeit. Ohne Öffentlichkeit keine Künste. Ohne Künste keine Demokratie.

Ausgerechnet jetzt, wo die Monopole der Kritik gebrochen sind und endlich mehr Perspektiven Raum bekommen, erlebt die Kritik ihre größte Krise. Diese Krise dient dem Kongress „Die Zukunft der Kritik" als Linse, um die grundlegenden Veränderungen von Öffentlichkeit, Institution und Gesellschaft in den Blick zu nehmen. 90 internationale Gäste aus Theater, Musik, Literatur, Film, Architektur, Bildender Kunst und den Medien diskutieren an zwei Wochenenden in der Akademie der Künste, Berlin, und der Bundeskunsthalle in Bonn über die Zukunft des Gemeinwesens.

Bundeskunsthalle, Bonn

Kritik in der Hyperzirkulation

14.30 – 22 Uhr

Das detaillierte Programm folgt in Kürze.

Fall und Aufstieg der kritischen Öffentlichkeit

11 – 21.30 Uhr

Das detaillierte Programm folgt in Kürze.

Akademie der Künste, Berlin

Was kann die Kritik, was können die Künste?

18 – 21.30 Uhr

Das detaillierte Programm folgt in Kürze.

Wer kritisiert wen von wo aus?

11 – 21.30 Uhr

Das detaillierte Programm folgt in Kürze.

Wie hat sich die Rolle der Kritik verändert?

11 – 21.30 Uhr

Das detaillierte Programm folgt in Kürze.

In Kooperation mit der deutschen Sektion des Internationalen Kunstkritikerverbands AICA, dem DFG-Graduiertenkolleg "Kulturen der Kritik" der Leuphana Universität Lüneburg und dem Institut für Kunst- und Bildwissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin"