Johanna Diehl, <i>Das imaginäre Studio XIV</i> (Hermann Scherchens rotierender Nullstrahler, Studio für Elektroakustische Musik, Akademie der Künste, Berlin), gelatin silver print, 2017, 61 × 49 cm

Bernhard Leitner

Bernhard Leitner studierte Architektur an der Technischen Hochschule Wien. Von 1968 bis 1982 lebte er in New York City. Zunächst als Urban Designer im Stadtplanungsamt von New York tätig, lehrte er ab 1971 als Professor an der New York University und war Co-Direktor des Studienprogramms „Urban Design: Humanistic Perspectives“. Von 1982 bis 1986 lebte er in Berlin. Von 1987 bis 2005 war er Professor an der Universität für angewandte Kunst in Wien und leitete die Klasse für Medienübergreifende Kunst. Seit 1968 realisierte er Ton-Raum-Arbeiten. Ab 1978 folgten zahlreiche Ausstellungen, u. a. P.S.1, New York, documenta 7, Biennale von Venedig, Nationalgalerie Berlin, Akademie der Künste, Berlin, ZKM | Karlsruhe, Kolumba, Köln). Durch seine internationale Medien-Kampagne (1969–1971) konnte er das Wittgenstein Haus in Wien vor dem Abbruch retten. Seit 2016 ist er Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, Sektion Musik.