Johanna Diehl, <i>Das imaginäre Studio XIV</i> (Hermann Scherchens rotierender Nullstrahler, Studio für Elektroakustische Musik, Akademie der Künste, Berlin), gelatin silver print, 2017, 61 × 49 cm

Christina Kubisch

© ars electronica

Christina Kubisch, geboren 1948 in Bremen, studierte Malerei, Musik und Elektronik in Hamburg, Graz, Zürich und Mailand. Nach frühen Performances und Videoarbeiten folgten raumbezogene Klanginstallationen, Lichträume und elektroakustische Kompositionen. Seit 2003 folgten erneut Live-Auftritte. Sie ist international in Ausstellungen und auf Festivals vertreten und hat zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen erhalten, u. a. war sie Preisträgerin des Kulturkreises im BDI 1988, erhielt den Deutschen Klangkunstpreis 2008, den SR Medienkunstpreis 2009, wurde 2013 zur Stadtklangkünstlerin in Bonn von der Beethovenstiftung berufen und erhielt 2016 den Karl-Sczuka-Preis. Seit 1975 wurden ihre Arbeiten auf Labels veröffentlicht, wie Auf dem Nil, Cramps Records, Edition RZ, ampersand, semishigure, Die Schachtel, Olof Bright, Important Records, gruenrekorder, cherry red records. Sie war Gastprofessorin in Paris, Berlin, Oxford und Wien. Von 1994 bis 2013 war sie Professorin für Audiovisuelle Kunst an der Hochschule der Bildenden Künste Saar. Seit 1997 ist sie Mitglied der Akademie der Künste Berlin.