Johanna Diehl, <i>Das imaginäre Studio XIV</i> (Hermann Scherchens rotierender Nullstrahler, Studio für Elektroakustische Musik, Akademie der Künste, Berlin), gelatin silver print, 2017, 61 × 49 cm

Enno Poppe

Enno Poppe, geboren in Hemer/Sauerland, studierte Dirigieren und Komposition an der Universität der Künste Berlin, u. a. bei Friedrich Goldmann und Gösta Neuwirth. Es folgten Studien im Bereich Klangsynthese und algorithmische Komposition an der Technischen Universität Berlin und am ZKM | Karlsruhe. Poppe leitet seit 1998 das ensemble mosaik und ist als Dirigent mit vielen Ensembles aufgetreten. Seine Werke werden weltweit aufgeführt und sind auf zahlreichen CDs erschienen. 2000 erhielt er den Kompositionspreis der Landeshauptstadt Stuttgart, 2002 den Busoni-Preis der Berliner Akademie der Künste. 2002/03 war er Stipendiat der Akademie Schloss Solitude. 2004 folgte der Förderpreis der Ernst von Siemens Musikstiftung, 2005 der Schneider-Schott-Musikpreis, 2006 der Förderpreis Musik der Akademie der Künste Berlin. Im Jahr 2009 erhielt er den Kaske-Preis der Christoph und Stephan Kaske-Stiftung in München, 2011 den Happy New Ears Komponistenpreis der Hans und Gertrud Zender-Stiftung und zuletzt 2013 den Hans-Werner-Henze-Preis. 2002 bis 2004 war Enno Poppe Lehrbeauftragter für Komposition an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Außerdem unterrichtete er bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik und der Impuls Akademie Graz. Seit 2008 ist er Mitglied der Akademie der Künste, Berlin, seit 2009 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste und seit 2010 Mitglied der Bayerischen Akademie der Künste.