Johanna Diehl, <i>Das imaginäre Studio XIV</i> (Hermann Scherchens rotierender Nullstrahler, Studio für Elektroakustische Musik, Akademie der Künste, Berlin), gelatin silver print, 2017, 61 × 49 cm

Hans Peter Kuhn

© Hans Peter Kuhn

Der Komponist und Künstler lebt und arbeitet in Berlin und Amino (Kyoto, Japan). Seine Licht- und Klanginstallationen werden von vielen Museen und Galerien gezeigt oder an öffentlichen Plätzen ausgestellt, u. a. Museum of Fine Arts Boston, Centre Pompidou, Paris, Neue Nationalgalerie, Berlin, Seattle Art Museum, Seattle, Tokushima Modern Art Museum. Internationales Aufsehen erregte er mit Lichtinstallationen im öffentlichen Raum, z. B. The Pier, New York 1996, A Light and Sound Transit, Leeds 2009, Vertical Lightfield, Singapur 2009, Acupuncture, Mattress Factory Museum, Pittsburgh 2016, Martin-Gropius-Bau, Berlin 2017. 1993 in Venedig erhielt er zusammen mit Robert Wilson den Goldenen Löwen der Biennale von Venedig für die Installation Memory Loss. Im Theaterbereich ist er neben der Arbeit mit Regisseuren wie Luc Bondy, Claus Peymann, Peter Zadek und Peter Stein besonders durch die langjährige Zusammenarbeit mit Robert Wilson, für den er für viele Produktionen die Musik und das Klangenvironment gestaltete, bekannt geworden. Mit den Tänzern Laurie Booth, Dana Reitz, Suzushi Hanayagi, Sasha Waltz und Junko Wada arbeitet er regelmäßig zusammen. Für seine Ballettmusiken wurde er mit dem Bessie Award, New York, und dem Suzukinu Hanayagi Award, Osaka, ausgezeichnet. Mit seinen Performances, die sich mit Klängen und den Phänomenen des Hörens beschäftigen, ist Hans Peter Kuhn weltweit aufgetreten. Seit 2012 ist er Gastprofessor im Studiengang Sound Studies der Uuniversität der Künste Berlin.