Johanna Diehl, <i>Das imaginäre Studio XIV</i> (Hermann Scherchens rotierender Nullstrahler, Studio für Elektroakustische Musik, Akademie der Künste, Berlin), gelatin silver print, 2017, 61 × 49 cm

Kirsten Reese

Eine hervorgehobene Rolle in ihren Werken für elektronische Medien und Instrumente sowie ihren intermedialen Installationen spielen raum- und wahrnehmungsbezogene sowie performative und narrative Aspekte. Einen Schwerpunkt bilden Kompositionen, temporäre Installationen und Audiowalks für Landschaften und den urbanen Außenraum sowie Arbeiten, die die Aura und Historizität von medialen Instrumenten thematisieren. Kirsten Reese erhielt zahlreiche Stipendien und Preise, u. a. Villa Aurora, Los Angeles 2009, Nominierung/Sonderpreis Deutscher Klangkunstpreis 2010. Ihre Arbeiten wurden international auf Festivals gezeigt, u. a. Donaueschinger Musiktage (2006/13), Kunstfest Weimar (2015), Heroines of Sound (2015), Wittener Tage für Neue Kammermusik (2011). Seit 2005 unterrichtet Kirsten Reese elektroakustische Komposition an der Universität der Künste Berlin.

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