Johanna Diehl, <i>Das imaginäre Studio XIV</i> (Hermann Scherchens rotierender Nullstrahler, Studio für Elektroakustische Musik, Akademie der Künste, Berlin), gelatin silver print, 2017, 61 × 49 cm

Magnus Lindberg

Magnus Lindberg studierte Komposition bei Einojuhani Rautavaara und Paavo Heininen an der Sibelius-Akademie in Helsinki sowie bei Vinko Globokar in Paris. Seine Ausbildung in elektronischer Musik wurde ergänzt durch Arbeits- und Studienphasen in den EMS Studios in Stockholm sowie in den 1980er-Jahren am IRCAM in Paris. Er gewann zahlreiche Preise, darunter den renommierten Music Award der Royal Philharmonic Society in London (1992), den ersten Europäischen Kompositionspreis im Rahmen des Young Euro Classic Festivals in Berlin (2000) und den finnischen Wihuri-Sibelius-Preis (2003). Von 2009 bis 2012 war er Composer in Residence bei den New Yorker Philharmonikern. Zu den Interpreten von Lindbergs Musik zählen die Ensembles Avanti, Intercontemporain, London Sinfonietta, Philharmonia Orchestra und die Dirigenten Salonen, Saraste, Oramo, Knussen, Rattle und Dohnányi. Es erfolgten zahlreiche Einspielungen seiner Werke, u. a. bei der Deutschen Grammophon, Sony, Finlandia, Ondine und anderen Labels. Lindberg ist Mitglied der Königlich Schwedischen Musikakademie und der American Academy of Arts and Sciences. Seit 2001 ist er Mitglied der Sektion Musik der Akademie der Künste, Berlin.