Johanna Diehl, <i>Das imaginäre Studio XIV</i> (Hermann Scherchens rotierender Nullstrahler, Studio für Elektroakustische Musik, Akademie der Künste, Berlin), gelatin silver print, 2017, 61 × 49 cm

Wolfgang Heiniger

Wolfgang Heiniger studierte Schlagzeug, elektroakustische Musik und Komposition in Basel und Stanford, zu seinen Lehrern zählte u. a. Thomas Kessler. Zwischen 1995 und 2003 war er Studiengangsleiter im Fach Audiodesign an der Hochschule für Musik Basel, seit 2003 hat er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin eine Professur für intermediale Komposition inne. Er war und ist Mitbegründer verschiedener Ensembles für elektronische Musik (Basel Electric Art Messengers, 1994–2006, European Powerbook Orchestra, 1995–2001) sowie Kurator mehrerer Festivals (Echt!Zeit, Tage für Neue Musik Rümlingen). Seine Kompositionen, die häufig szenische und interaktive Elemente miteinbeziehen und hierzu zum Teil selbstgebaute elektroakustische Instrumente verwenden, werden regelmässig von Ensembles wie der MusikFabrik Nordrhein-Westfalen, dem ensemble mosaik, berlin, dem Ensemble Phoenix, Basel, Soyuz21, Zürich u. a. aufgeführt. Daneben wirkt Heiniger als Klangregisseur und Performer elektronischer Musik bei Produktionen in Europa, Asien und Amerika mit.