Campus für internationale Tanz-Studierende und Alumni zum
Tanzerbe des 20. Jahrhunderts

26.8. – 2.9.2019

Ergänzt wird das Projekt „Was der Körper erinnert“ durch einen internationaler Campus für Tanz-Studierende und Alumni, die sich in Meisterklassen, Vorträgen und Gesprächen praktisch und theoretisch mit der Tanzmoderne auseinandersetzen.

Das Programm richtet sich an die nächste Generation von Tänzer*innen, Performer*innen, Choreograf*innen und Vermittler*innen mit dem Ziel, einen aktuellen Austausch über historische Materialien und Arbeitsansätze der Tanzmoderne zu ermöglichen und für die Praxis nutzbar zu machen. Die bereits ausgewählte Gruppe Studierender, die aus einem Pool internationaler Bewerber*innen zusammengesetzt wurde, erhält neben dem Campus-Programm einen Zugang zur Ausstellung, zum Begleitprogramm aus Rekonstruktionen und Re-enactments und zu den öffentlichen Diskussionen.

Geschlossene Meisterklassen mit Anne Collod, Reinhild Hoffmann und Martin Nachbar ermöglichen eine fokussierte und inhaltliche Übersetzung von Dokumenten in Bewegung. Ong Keng Sen und andere laden zur kritischen Reflexion des eher eurozentristischen Erbes ein. In Kleingruppen wird das Sampeln von Quellen und Materialien, die Bewegungsbeobachtung nach bestimmten historischen Vorbildern oder eine somatische Annäherung an die Tanzgeschichte des 20. Jahrhunderts erprobt. Im Fokus stehen dabei Handschriften des deutschen Ausdruckstanzes und der Amerikanischen Moderne wie Postmoderne.

Der Campus wird im Rahmen des Europäischen Kulturerbejahres 2018 von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) gefördert.