Helga Paris, Fotografin
8.11.2019 — 12.1.2020

Ausstellung

Mit rund 275 Fotografien zeigt die Akademie der Künste die bisher umfangreichste Ausstellung der Berliner Fotografin Helga Paris. Geschult durch die Malerei der Moderne, das frühe sowjetische, italienische und französische Kino, das Theater und die Poesie, entwickelte Paris über viereinhalb Jahrzehnte hinweg ein umfangreiches Œuvre in zärtlich-nuancenreichem Schwarzweiß. Nach 25 Jahren ist es die erste Retrospektive der Künstlerin in ihrer Heimatstadt Berlin.

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Timm Ulrichs, „... aus Gedankenfluss und Bewusstseinsstrom ...“, 1977/78. Foto: Rudolf Wakonigg, Münster © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Fernab der Kunstzentren arbeitet Timm Ulrichs als selbsternannter „Total-Künstler“ unermüdlich in den unterschiedlichsten Genres. Die Ausstellung „Weiter im Text“, die anlässlich des Käthe-Kollwitz-Preises 2020 stattfindet, ergründet mit einer Auswahl von raumgreifenden Werken, Druckgrafik, Objekten und Filmen seine künstlerische Vorstellung vom Ende des Sagbaren und Unsagbaren. Ausstellungseröffnung und Preisverleihung: 23.1.2020.

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Cemile Sahin, Center Shift #01: I start again, 2019, Filmstill

In der Werkpräsentation der Jungen Akademie zeigen 14 internationale Künstler*innen Arbeiten, die im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms 2019 an der Akademie der Künste entstanden sind. Neukonzipiert oder weiter-entwickelt wurden u. a. Ideen, die sich mit der Entstehung und Aussagekraft von Narrationen und Bildwelten, mit künstlicher Intelligenz und Digitalisierung auseinander-setzen und sich dabei verschiedener Medien und Disziplinen bedienen. Ausstellungseröffnung: 1.2.2020.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
3.10.2018 – 31.12.2020

Ausstellung

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz hat sich eine Reihe von Wandbildern erhalten, die 1957 und 1958 für zwei Faschingsfeste entstanden waren. Gemalt von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein – ehemaligen Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste – sind sie neben den Ausstellungssälen der einzige originale Rest des historischen Gebäudes. Der Zugang zum Bilderkeller ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

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© Heimann + Schwantes

Das Journal der Künste 11 enthält folgende Beiträge: Gedanken zu einer europäischen Allianz der Akademien von Jeanine Meerapfel; Carte Blanche für Doris Dörrie; Kathrin Röggla über Zensur und Verfolgung in der Kunst; Heidi Specker über Helga Paris sowie Beiträge von Ramy Al-Asheq und Cemile Sahin aus der JUNGEN AKADEMIE. Aus dem Archiv: Präzision und Pathos – Zur Neuausgabe der Sonate pour piano von Jean Barraqué; ein Brief von Theodor Fontane an Carl Hauptmann als Fundstück; u. v. m.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 421 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Akademie der Künste fordert humanen und rechtsstaatlichen Umgang mit Julian Assangemehr

Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel engagiert sich für den kubanischen Filmmehr

5 Fragen an Helga Paris zu ihrer Ausstellung „Helga Paris, Fotografin“ an der Akademie der Künstemehr

© Arnold Dreyblatt
1.10.2019 – 29.2.2020
Multimediainstallation

Arnold Dreyblatt: REPERTOIRE

Arnold Dreyblatts Multimediainstallation REPERTOIRE basiert auf der Geschichte der Akademie der Künste: den Daten von rund 2.500 Mitgliedern seit ihrer Gründung 1696. Dreyblatt strukturiert diese neuartig, um die internationale Gemeinschaft von Künstlerinnen und Künstlern hervorzuheben, die stets zur Weiterentwicklung der Kunst ihrer Zeit beigetragen haben.

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Helga Paris, Ramona, 1982. Foto © Helga Paris. Quelle: ifa (Institut für Auslandsbeziehungen)
Sonntag, 12.1.
Finissage

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Helga Paris, Fotografin

Die bisher umfangreichste Retrospektive der Fotografin Helga Paris umfasst rund 20 Jahre vor und nach 1989. Ihre Fotografien fordern dazu auf, den Einzelnen zu sehen – jenseits von Ideologisierung und Zuschreibungen. Zur Finissage am 12.1. findet die Präsentation des Fotobandes Helga Paris, Leipzig Hauptbahnhof 1981/82 sowie die Verleihung des Kulturpreises 2019 der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh) an Helga Paris statt. In deutscher Sprache.

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Winfried Brenne. Foto © Inge Zimmermann
Dienstag, 14.1.
Vortrag und Gespräch

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Winfried Brenne und Thomas Auer

Der Berliner Architekt Winfried Brenne erläutert zusammen mit dem Initiator Ekhart Hahn das Projekt Eco City – International Campus Wünsdorf. Es versteht sich als konkreter Schritt zu einer grundlegenden Neuorientierung der Stadtentwicklung. Anschließend diskutieren die Akademie-Mitglieder Winfried Brenne und Thomas Auer mit Ekhart Hahn. In der Reihe „On the Duty and the Power of Architecture“. In deutscher Sprache.

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Volker Koepp und Kameramann Christian Lehmann. Foto © Michael Löwenberg
Dienstag, 14.1.
Buchpräsentation

19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Unter hohen Himmeln.
Das Universum Volker Koepp

Das Buch Unter hohen Himmeln. Das Universum Volker Koepp von Grit Lemke versammelt Gespräche mit dem und über den Dokumentarfilmer Volker Koepp. Beleuchtet werden die motivischen Verflechtungen seiner Filme, Einflüsse der Literatur und seine Arbeitspraxis. Buchpräsentation mit Volker Koepp, Grit Lemke, Thomas Plenert u. a. Anschließend Film: Neues in Wittstock (D 1992, 96 Min.). In deutscher Sprache.

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Heiner Müller und Ginka Tscholakowa, New York, Oktober 1975. Foto: Akademie der Künste, Heiner-Müller-Archiv
Freitag, 17.1.
Symposium

15 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Heiner Müllers Entdeckung von Amerika 1975/76–1978

Heiner Müller bereiste gemeinsam mit Ginka Tscholakowa 1975/1976 und nochmals 1978 den amerikanischen Kontinent. Seine Beobachtungen der amerikanischen Gesellschaft schlagen sich vielfältig in Texten nieder; Eindrücke von Ungleichheit und Gewalt, aber auch das überwältigende Erlebnis der Landschaft wurden zu einem seine dramatische Sprache formenden Stoff. Das Symposium fragt nach der Aktualität von Müllers Blick auf Amerika. Zum Auftakt berichtet Robert Wilson von ihrer Zusammenarbeit. Begrüßung: Nele Hertling. In deutscher und englischer Sprache.

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Heiner Müller und Ginka Tscholakowa, New York, Oktober 1975. Foto: Akademie der Künste, Heiner-Müller-Archiv
Samstag, 18.1.
Symposium

14 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Heiner Müllers Entdeckung von Amerika 1975/76–1978

1975/1976 und nochmals 1978 bereiste Heiner Müller gemeinsam mit Ginka Tscholakowa den amerikanischen Kontinent. Künstlerische Impulse der Reisen stehen am Anfang von Heiner Müllers späterem Welterfolg. Mit Berichten, Filmen, Lesungen, Gesprächen zeichnet das Symposium die Chronologie dieser Reisen nach und erlaubt zugleich eine neue Entdeckungsreise ins Innere des Werks. Dabei fragt es nach der Aktualität von Müllers Blick auf Amerika. Mit Hermann Beyer, Thomas Heise, Jürgen Holtz, Dieter Montag, Ginka Tscholakowa u. a. In deutscher und englischer Sprache.

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Maja Ratkje. Foto © Ellen Lande Gossner
Sonntag, 19.1.
Konzert

17 Uhr

Hanseatenweg

Halle 2

Ultraschall Berlin – Festival für neue Musik Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Maja Ratkje

Das Konzert für einen oder mehrere Solist*innen und Orchester ist eine sich erneuernde Gattung, der Komponist*innen stets neue Facetten abgewinnen. Drei sehr verschiedene Arten von „Konzert“ präsentiert das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin in diesem Ultraschall-Jahrgang. Nichts weniger als „die Welt zu verändern“ ist das künstlerische Anliegen der Komponistin und Stimmvirtuosin Maja Ratkje, die seit 2017 Akademie-Mitglied ist. Außerdem: Uraufführungen von Marko Nikodijević und Gordon Kampe und ein Werk von Francesca Verunelli.

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Foto © Gernot Krämer
Dienstag, 21.1.
Lesung und Gespräch

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Der lange Schatten der Jahrhundertmitte.
Ein Abend für Tomas Venclova

Der von der Mitte des vergangenen Jahrhunderts geworfene Schatten hat den großen litauischen Dichter Tomas Venclova sein Leben lang beschäftigt: „Im gleichen Maße, in dem die Geschichte alptraumatisch war, war die Literatur großartig. Die einzigen Wirklichkeiten in dieser unwirklichen Zeit waren die ermordeten Schriftsteller.“ Über den Trost der Poesie in finsteren Zeiten, das Elend des Exils und seinen Beitrag im aktuellen Heft von Sinn und Form spricht Venclova an diesem Abend mit Ellen Hinsey und Durs Grünbein. Moderation: Matthias Weichelt. In deutscher und englischer Sprache.

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Vorschau

Labor Beethoven 2020. Festival zeitgenössischer Musik zum Beethoven-Jubiläum 12. – 18. März 2020 mehr

John Heartfield – Fotografie plus Dynamit 21. März – 21. Juni 2020 mehr