Ausstellung

11. Juli bis
13. September 2009

1989–2009: Bewegte Welt – Erzählte Zeit

Die von den Goethe-Instituten der Region Osteuropa/Zentralasien organisierte Ausstellung zeigt in 16 fotografischen und filmischen Arbeiten aus Russland, der Ukraine, Belarus, Georgien, Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan und Deutschland, wie die seit dem Mauerfall 1989 sich dynamisierenden Wandlungsprozesse künstlerisch wahrgenommen und gedeutet werden. Sie richtet ihr Augenmerk auf die Art und Weise des künstlerischen Erzählens über diese »bewegte« Zeit und begreift sich als empirische Annäherung an ein komplexes Thema.
Im Mittelpunkt steht die Beschäftigung mit Familie wie in der fotografischen Langzeitbetrachtung von Christian Borchert und in der Serie von Irina Abzhandadze. Andere Künstler wie Erbossyn Meldibekov, Vladimir Kuprijanov und Igor Savchenko verwenden Fotos aus alten Familienalben als künstlerisches Ausgangsmaterial, das Gedanken über die Rolle des Mediums in privaten und gesellschaftlichen Kontexten impliziert. Weitere Arbeiten setzen sich mit der Frage der hybriden postsowjetischen Identität, mit dramatischen urbanen und sozialen Veränderungen sowie mit Ritualen der Macht auseinander.
Kostenlose Führungen: jeden Sonntag um 15.00 Uhr
Weitere Informationen: www.goethe.de/bewegtewelt


Ausstellung

Käthe-Kollwitz-Preis 2010 – Mona Hatoum

31. Juli -
05. September

Pariser Platz, Säle

Mona Hatoum erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2010 und zeigt eine Auswahl aktueller Arbeiten in der Akademie der Künste am Pariser Platz. Mit dem jährlich an einen bildenden Künstler vergebenen Preis würdigt die Akademie der Künste das vielseitige und umfassende Werk der Künstlerin palästinensischer Herkunft. In der Ausstellung zeigt Mona Hatoum eine Auswahl von Skulpturen, Installationen und Papierarbeiten, die in den letzten Jahren in London und in Berlin entstanden sind. Abb.: Undercurrent (red), 2008 (Detail) Foto Jörg von Bruchhausen © Mona Hatoum