Ausstellung

Mario Adorf. 
Operazione San Gennaro/Opération San Gennaro/Unser Boss ist eine Dame, I/F/BRD, 1966. 
Foto: Giovan Battista

Mario Adorf ...böse kann ich auch

02. Februar - 15. April 2012, Eröffnung 01. Februar, 18 Uhr

Akademie der Künste, Pariser Platz

Mario Adorf zählt zu den profiliertesten deutschen Schauspielern. 2009 schenkte er sein privates Archiv der Akademie der Künste. Die Ausstellung greift auf dieses umfangreiche Material zurück: Im Akademie-Gebäude am Pariser Platz sind neben Filmausschnitten erstmals von Adorf gesammelte Fotos, Rollenbücher, Dokumente, Briefe, Manuskripte und Kritiken zu sehen. Die Schau zeigt ihn in internationalen Produktionen, im Neuen Deutschen Film, in seinen großen TV-Mehrteilern. Anhand seiner beeindruckenden knapp sechzigjährigen Schauspielkarriere zeichnet sie auch wichtige Kapitel der europäischen Filmgeschichte nach.

Ausstellung

Max Frisch © Max Frisch-Archiv, Zürich

100 Jahre Max Frisch

Sa, 14. Januar -
So, 11. März

Hanseatenweg, Hallen

Auch 20 Jahre nach seinem Tod zählt Frisch noch immer zu den meistgelesenen deutschsprachigen Schriftstellern. Die Ausstellung, entwickelt anlässlich seines 100. Geburtstags, befragt Frischs Leben und Werk konsequent aus der Perspektive seiner Rezeption. Zu sehen sind Notizbücher und Originaltyposkripte, Fotos und Filmausschnitte, Briefe, Architekturpläne und Objekte. Und erstmals Auszüge aus dem bisher unveröffentlichten "Berliner Journal". Begleitend gibt es Führungen und Workshops für Schulklassen.

Lange Nacht

Foto © Miriam Papastefanou

Lange Nacht der Museen: Max Frisch

Sa, 28. Januar, 18.00 Uhr

Hanseatenweg, Hanseatenweg

Die Akademie der Künste öffnet zur Langen Nacht der Museen die Türen ihres Hauses im Tiergarten. Die Ausstellung "100 Jahre Max Frisch" ist bis 2 Uhr morgens geöffnet, es gibt Führungen durch die Ausstellung und um 22 und 23 Uhr Musik im Café mit dem Jazz-Pianisten Sebastian Schunke. Buchhandlung und Café sind geöffnet.

Film und Gespräch

Jutta Brückner
Foto © Inge Zimmermann

Jutta Brückner stellt den Film "Adoption" von Márta Mészáros vor

So, 29. Januar, 15.00 Uhr

Pariser Platz, Black Box

1975 stritt die deutsche Frauenbewegung gerade vehement für das Recht auf Abtreibung - da drehte die ungarische Regisseurin Márta Mészáros „Adoption“. Der Film, mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet, irritierte und faszinierte zugleich. Die Autorenfilmemacherin Jutta Brückner stellt den Film in der Reihe "Lust auf Kunst" vor und fragt, inwiefern er heute Wesentliches über unsere Zeit erzählt.


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