Richard Mosse: Come Out (1966) XXXI (Triple Beam Dreams), 2012. © Richard Mosse
Richard Mosse: Come Out (1966) XXXI (Triple Beam Dreams), 2012. Digitaldruck. Privatsammlung SVLP © Richard Mosse (Detail)

Uncertain States – Künstlerisches Handeln in Ausnahmezuständen
15.10.2016 – 15.1.2017

Ausstellungsprojekt

Ein Erfahrungsraum der Dinge aus den Archiven der Akademie, eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst sowie ein Denkraum für Wissenschaftler, Aktivisten und Künstler bilden die Grundstruktur dieses Schwerpunktprogramms. In Vortrags- und Veranstaltungsreihen werden aktuelle politische Fragestellungen zu Themen wie Neokolonialismus, Fluchtursachen und Migration in den Kontext von kulturellen und künstlerischen Positionen gestellt.

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Reza Aramesh: Action 117. Viet Cong Prisoner, Thuong Duc,
January 23rd 1967, 2016. Courtesy the artist & Ab-Anbar gallery Tehran

Reza Aramesh zeigt in der aktuellen Akademie-Ausstellung "Uncertain States. Künstlerisches Handeln in Ausnahmezuständen" zwei Werke. Der Journalist Arsalan Mohammad hat sich mit dem Künstler in der Akademie getroffen und über seine Arbeit gesprochen. Das auf Englisch geführte Gespräch hier zum Nachhören.

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Privatfilm: Bertolt Brecht, etwa 1928, © Bertolt-Brecht-Erben
Privatfilm: Bertolt Brecht, etwa 1928, © Bertolt-Brecht-Erben

Das Archiv der Akademie der Künste hat in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek mit der Sicherung und Digitalisierung des filmischen Bestands des Bertolt-Brecht-Archivs begonnen. Das Projekt wird aus Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht seit kurzem ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Beiträge im Blog

Die Akademie der Künste trauert um
Gisela Maymehr

„Käthe, Paula und der ganze Rest“ sind jetzt onlinemehr

Leben und Schreibenmehr

Bernd Alois Zimmermann Gesamtausgabemehr

Neuerscheinung: Peter Beauvais. Vielfalt als Konzeptmehr

Uncertain States
AUDIO : INTERVIEW mit dem Künstler Reza Arameschmehr

Neuerscheinung: Baukunst im Archiv.
Die Sammlung der Akademie der Künstemehr

Zu den aktuellen Entwicklungen und jüngsten Verhaftungen in der Türkei – Kultureinrichtungen appellieren geschlossen an die Bundeskanzlerinmehr

Maziar Moradi Ohne Titel, aus der Serie 1979, 2007, Farbfotografie © Maziar Moradi
Freitag, 9.12.
Gespräch

16 Uhr

Hanseatenweg

Halle 2

Uncertain States – Affective Societies Wiederholte Flucht. Der menschliche Körper als kulturelles Gedächtnis von Flucht, Vertreibung und Migration

Der Körper ist nicht nur im Theater, sondern auch in der Gegenwartskunst ein zentrales Mittel künstlerischen Ausdrucks. In unterschiedlichen Medien erkunden Künstlerinnen und Künstler das Potential von Re-enactments, also konkreter körperlicher Wiederholungen erlebter Situationen und Erfahrungen.

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Sonar Quartett, Foto: Piotr Białogłowicz
Sonntag, 11.12.
Konzert

19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Sonar Quartett: Utopie Streichquartett III „On“

Eine musikalische Utopie: Ist es möglich, mittels elektronischer Einflüsse die Streichquartettformation aufzubrechen, bis hin zu ihrer Auflösung? Gérard Pape wird, mit Hilfe von zahlreichen Lautsprechern, in seiner neuen Komposition exakt dies versuchen.

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Koffi Kôkô & Floros Floridis in think about, Foto © Ali Kepenek
Freitag, 16.12.
Uraufführung

20 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Uncertain States Think About…

Koffi Kôkô ist Tänzer und Choreograf, Floros Floridis Musiker und Komponist. Die künstlerische Sprache des einen kommt aus dem Ritual, die des anderen aus dem improvised sound. Die Instrumente des einen sind Körper, Bewegung, Gestik, die des anderen Klarinette, Saxophon und Elektronik.

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Earth in 80 Languages by © 1989 - 2016 IngoGunther.com / World-processor.com
Sonntag, 18.12.
Vortrag

12 Uhr

Hanseatenweg

Clubraum

Uncertain States - DISKURSE Claus Leggewie: „Die Welt von gestern? Wie Europa sich gegen seine Feinde wappnen kann“

Claus Leggewie ist Direktor des kulturwissenschaftlichen Instituts Essen und Co-Direktor des Käte-Hamburger-Kollegs „Politische Kulturen der Weltgesellschaft“ an der Universität Duisburg-Essen. Sein Forschungsschwerpunkt fokussiert sich auf Fragen um die kulturellen Voraussetzungen der Anpassung moderner Gesellschaften an die Auswirkungen des Klimawandels und die Voraussetzungen bzw. Folgen der kulturellen und religiösen Globalisierung.

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Vorschau

Gabriele Münter Preis 2017 15.03. – 17.04.2017 mehr

Otto Bartning – Architekt einer sozialen Moderne (1883-1959) 31.03. – 18.06.2017 mehr