Jeanine Meerapfel: „DESEMBARCOS – Es gibt kein Vergessen“, Filmstill © Malena Filmproduktion
Jeanine Meerapfel: „DESEMBARCOS – Es gibt kein Vergessen“, Filmstill © Malena Filmproduktion

Symposium: Gedächtnis und Gerechtigkeit
29.9. – 1.10.2016

Symposium

Das Symposium „Gedächtnis und Gerechtigkeit“ bietet ein Forum für interdisziplinäre Gespräche über Massenverbrechen und deren Aufarbeitung. Paneldiskussionen, Lesungen, Filmscreenings und künstlerische Arbeiten behandeln historische Verbrechenskomplexe und diskutieren Techniken der Aufarbeitung.

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Edmund Kuppel: „Le Pont Saint-Louis“, 1976/77; Foto-Video-Installation; © VG Bild-Kunst, Bonn 2016
Edmund Kuppel: „Le Pont Saint-Louis“, 1976/77; Foto-Video-Installation; © VG Bild-Kunst, Bonn 2016

Käthe-Kollwitz-Preis 2016 – Edmund Kuppel
3.9. – 3.10.2016

Ausstellung

Edmund Kuppel erhält den diesjährigen Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste. Mit der Auszeichnung ehrt die Akademie einen Künstler, der mit seinem Werk Pionierarbeit zum Verhältnis von Fotografie und Skulptur geleistet hat. Anlässlich der Preisverleihung zeigt die Akademie ausgewählte Arbeiten Kuppels, die seit Ende der 1960er Jahre entstanden sind. Die Ausstellung läuft bis zum 3.10.2016.

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Mona Hatoum: „Kapan iki“, 2012 (Detail); Foto: def image; Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin | Paris; © Mona Hatoum
Mona Hatoum: „Kapan iki“, 2012 (Detail); Foto: def image; Courtesy Galerie Max Hetzler, Berlin | Paris; © Mona Hatoum

Ein Erfahrungsraum der Dinge aus den Archiven der Akademie, eine Ausstellung zeitgenössischer Kunst sowie ein Denkraum für Wissenschaftler, Aktivisten und Künstler bilden die Grundstruktur dieses Schwerpunktprogramms. In Vortrags- und Veranstaltungsreihen werden aktuelle politische Fragestellungen zu Themen wie Neokolonialismus, Fluchtursachen und Migration in den Kontext von kulturellen und künstlerischen Positionen gestellt.

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Privatfilm: Bertolt Brecht, etwa 1928, © Bertolt-Brecht-Erben
Privatfilm: Bertolt Brecht, etwa 1928, © Bertolt-Brecht-Erben

Das Archiv der Akademie der Künste hat in enger Zusammenarbeit mit der Deutschen Kinemathek mit der Sicherung und Digitalisierung des filmischen Bestands des Bertolt-Brecht-Archivs begonnen. Das Projekt wird aus Mitteln der LOTTO-Stiftung Berlin und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien gefördert.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht seit kurzem ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Beiträge im Blog

Akademie der Künste trauert um Hilmar Thatemehr

Online-Magazin zur Konferenz „Public Space: Fights and Fictions“ erschienenmehr

5. Akademie-Gespräch [und …]
Heimat heutemehr

Richard Deacon: Something Else Again, 2013, Pulverbeschichtetes Stahl, 58,5 × 132 × 60 cm. Courtesy Richard Deacon und Galerie Thomas Schulte
25.9. — 20.11.
Ausstellung

Kunstsammlungen Chemnitz
Theaterplatz 1
09111 Chemnitz

Die Akademie der Künste, Berlin
Zu Gast in den Kunstsammlungen Chemnitz

Die Kunstsammlungen Chemnitz zeigen in Kooperation mit der Akademie der Künste eine umfangreiche Werkschau mit Arbeiten von Akademie-Mitgliedern. Rund 60 Künstler der Sektion Bildende Kunst beteiligen sich gemeinsam an der Ausstellung. Werke aus den Bereichen Malerei, Fotografie, Skulptur, Film und Konzeptkunst sind zu sehen.

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Sonar Quartett, Foto: Piotr Białogłowicz
Montag, 3.10.
Konzert und Gespräch

18 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Sonar Quartett:
Utopie Streichquartett I „Out of Space“

Mit einer außergewöhnlichen Konzertreihe feiert das Sonar Quartett sein 10-jähriges Bestehen. „Utopie Streichquartett“ zeigt beispielhafte Entwicklungen von der klassischen Moderne bis heute. Zum Auftakt am 3.10. verstärken u. a. Tänzer und die Impro-Meister Michael Wertmüller und Dieter Ammann die Formation.

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Kathrin Schmidt, Foto © Gunter Glücklich
Donnerstag, 6.10.
Buchpremiere

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Kathrin Schmidt
„Kapoks Schwestern“

Für Du stirbst nicht erhielt Kathrin Schmidt 2009 den Deutschen Buchpreis. Nun erscheint ihr neuer Roman Kapoks Schwestern. Werner Kapok hat sein Elternhaus jahrzehntelang gemieden. Nun kehrt er ins Haus, in dem inzwischen seine Schwester lebt, zurück, und die Familiengeschichte holt ihn ein. Gegenüber wohnen noch immer die Schaechter-Schwestern, mit denen er aufwuchs und seine Sehnsüchte teilte. Ein Roman über Krieg, Flucht, Teilung, Bespitzelung und neue Freiheit – über Liebe, Schuld und Glück.

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Ronald M. Schernikau in Hellersdorf © Frank Splanemann
Freitag, 7.10.
Archiveröffnung

20 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

Ronald M. Schernikau
„es zählt, was ich der zeit entgegensetze“

Ronald M. Schernikau (1960–1991), Schriftsteller, Kommunist, Schwuler, war ein Kenner und pointierter Kritiker der deutschen Nachkriegswirklichkeiten. Zu den wichtigsten Werken zählen die Bände Kleinstadtnovelle, Die Tage in L. und Legende. Seit 2015 befindet sich Schernikaus Nachlass im Archiv der Akademie der Künste und steht nun der Öffentlichkeit zur Verfügung. Eine Lesung aus seinen Texten und Briefen, Musik und Originaltöne erinnern an den Autor.

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Vorschau

Uncertain States – Künstlerisches Handeln in Ausnahmezuständen 15.10.2016 bis 15.1.2017; Eröffnung: 14.10.2016 mehr