Katharina Sieverding, <i>DIE PLEITE</i>, 2005, © Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: © Ulrich Urban, VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Katharina Sieverding, DIE PLEITE, 2005, © Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst, Bonn 2017, Foto: © Ulrich Urban, VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Katharina Sieverding erhält den diesjährigen Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste. Anlässlich der Preisverleihung zeigt eine Ausstellung bis zum 27.8. ausgewählte Arbeiten von Katharina Sieverding. Zur Langen Nacht der Museen bietet die Akademie Kuratoren- und Expressführungen durch die Ausstellung, die an diesem Tag bis Mitternacht geöffnet ist, an. In deutscher Sprache.

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Katharina Sieverding: <i>Deutschland wird deutscher XLI-92, 1992</i>. Plakatierung in Berlin vom 30. April bis zum 12. Mai 1993. © Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst, Bonn 2017 © Foto: studio111a
Katharina Sieverding: Deutschland wird deutscher XLI-92, 1992. Plakatierung in Berlin vom 30. April bis zum 12. Mai 1993. © Katharina Sieverding, VG Bild-Kunst, Bonn 2017 © Foto: studio111a

Käthe-Kollwitz-Preis 2017. Katharina Sieverding
12.7. – 27.8.2017

Ausstellung

Katharina Sieverding erhält den diesjährigen Käthe-Kollwitz-Preis der Akademie der Künste. Anlässlich der Preisverleihung zeigt eine Ausstellung bis zum 27.8. ausgewählte Arbeiten von Katharina Sieverding, die seit den späten 1960er Jahren entstanden sind: En-Face Porträts, Color-Großfotos, Fotoserien, Filme und Videos.

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Käthe Kollwitz, Handstudien, um 1909, Kohlezeichnung © Akademie der Künste, Berlin
Käthe Kollwitz, Handstudien, um 1909, Kohlezeichnung © Akademie der Künste, Berlin

Anlässlich ihres 150. Geburtstages würdigt die Galerie Parterre die herausragende Grafikerin und Bildhauerin mit einer Ausstellung in unmittelbarer Nähe ihres ehemaligen Wohnortes. Gezeigt werden u. a. Leihgaben aus dem Nachlass der Künstlerin, der im Archiv der Akademie der Künste betreut wird. Zur Ausstellung erscheint ein Begleitbuch und es findet ein Rahmenprogramm statt.

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Hanns Schimansky, Ohne Titel (Mikrokanonisches Orchester), 2011, Tusche; Foto: Eric Tschernow © Hanns Schimansky
Hanns Schimansky, Ohne Titel (Mikrokanonisches Orchester), 2011, Tusche; Foto: Eric Tschernow © Hanns Schimansky

Hanns Schimansky Linienwärts
17.6. – 10.9.2017

Ausstellung

Hanns Schimansky ist einer der herausragenden deutschen Zeichner der Gegenwart. Mit Grafit, Ölkreide, Bleistift oder Gouache arbeitet er auf Papier, das nicht nur als Träger der Zeichnungen fungiert, sondern auch in den grafischen Prozess mit dem Prinzip der Faltungen eingreift. Die Ausstellung im Kurt Tucholsky Literaturmuseum in Rheinsberg zeigt einen Querschnitt seiner Arbeiten.

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Danièle Huillet und Jean-Marie Straub in den Gärten des Palais de Chaillot, Paris, 1990er Jahre © BELVA Film
Danièle Huillet und Jean-Marie Straub in den Gärten des Palais de Chaillot, Paris, 1990er Jahre © BELVA Film

In annähernd 50 Jahren gemeinsamer Arbeit haben Danièle Huillet und Jean-Marie Straub eines der einflussreichsten und kontroversesten Werke des modernen Kinos geschaffen. Eine Ausstellung, die von den detailgenauen, handwerklichen Arbeitsprozessen der beiden Filmemacher handelt und dazu neu entstandene Positionen internationaler Künstlerinnen und Künstler zeigt, bildet den Resonanzraum eines umfangreichen Programms. Eröffnung mit Jeanine Meerapfel und Alexander Horwath am 13.9. um 19 Uhr.

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Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 420 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Erzählpartnerschaft „Our Stories – Rewrite the Future” #7: Shida Bazyarmehr

Ab Januar 2018: Uncertain States II – Colonial Repercussionsmehr

Jetzt erhältlich: Journal der Künste 3mehr

Thomas Lehr, Foto © Peter-Andreas Hassiepen
Donnerstag, 31.8.
Buchpremiere

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Thomas Lehr: Schlafende Sonne

Nach seinem vielgelobten 9/11-Roman SeptemberFata Morgana und der Aphorismen-Sammlung Größenwahn passt in die kleinste Hütte. Kurze Prozesse kommt nun der mit Spannung erwartete neue Roman von Thomas Lehr. Schlafende Sonne spielt an einem Sommertag des Jahres 2011 – und zugleich in einem ganzen Jahrhundert. Lesung mit Thomas Lehr, Einführung und Gespräch: Sigrid Löffler. In deutscher Sprache.

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Frontcover des Kataloges anlässlich des 50-jährigen Jubiläums des Malik-Verlages 1966. Akademie der Künste, Berlin © Deana Wyland-Fries
Samstag, 2.9.
Ausstellungseröffnung

15 Uhr

John-Heartfield-Haus
Schwarzer Weg 12
15377 Waldsieversdorf

100 Jahre Malik-Verlag

Er war der führende Verlag der Weimarer Republik für progressive Literatur, ein Sprachrohr der linken Künstlerszene. Am 1. März 2017 wäre der Malik-Verlag 100 Jahre alt geworden. Das Akademiearchiv und Studierende der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch präsentieren Texte aus dem frühen Verlagsprogramm, musikalisch begleitet von Maria Thomaschke und Susanne Stock. Eine Vitrinen-Ausstellung zeigt Bücher und Archivalien aus den Beständen der Akademie. In deutscher Sprache.

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Peter Ronnefeld, Ablaufskizze zum Ballett „Peter Schlemihl“ (1956). Akademie der Künste, Peter-Ronnefeld-Archiv 470
Sonntag, 3.9.
Filmpremiere

19.30 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Ronnefeld.
Das Betreten der Zukunft

Komponist, Dirigent, Pianist – Peter Ronnefeld (1935–65) war nach dem Zweiten Weltkrieg eine der großen Hoffnungen der klassischen und zeitgenössischen Musik in Deutschland. Die Stationen seines kurzen Lebens ließen auf eine überragende Zukunft schließen, die Namen der Weggefährten lesen sich wie ein Who is Who der Musik. Dokumentarfilm von Christian Reichart und Eleni Ampelakiotou. Begrüßung: Werner Grünzweig. Einführung: Christian Reichart. In deutscher Sprache.

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Hazel Rosenstrauch, Foto: Erika Babatz
Montag, 4.9.
Gespräch

20 Uhr

Pariser Platz

Clubraum

Akademie-Dialog:
Über den Umgang mit Komplexität

Es ist schwer, die komplexen Zusammenhänge in unserer Gesellschaft zu akzeptieren. Politik und Medien, und auch jeder Einzelne, tendieren zur Vereinfachung in einer undurchschaubaren Welt. Wie kann man Orientierung finden, ohne auf Schematisierungen zurückzugreifen? Jeanine Meerapfel und Hazel Rosenstrauch sprechen über Erfahrungen, Zweifel und Möglichkeiten. In deutscher Sprache.

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Uwe Timm, Foto © Gunter Glücklich
Dienstag, 5.9.
Buchpremiere

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Uwe Timm: Ikarien

Der amerikanische Offizier Michael Hansen kehrt Ende April 1945 nach Deutschland zurück. Im Auftrag des Geheimdienstes soll er herausfinden, welche Rolle der Rassenhygieniker Alfred Ploetz  im Nationalsozialismus spielte. Hansen kommt dabei dem faustischen Pakt von Ploetz mit den Nazis auf die Spur. Einführung: Mathias Greffrath. In deutscher Sprache.

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Vorschau

KONTAKTE '17 – Biennale für Elektroakustische Musik und Klangkunst 28.09.2017 – 01.10.2017 mehr

Benjamin und Brecht. Denken in Extremen 26.10.2017 – 28.01.2018 mehr