Lesung

10. März 2010

Dichter-Gespräch

Monika Rinck, Liesl Ujvary und Max Marek

20:00 Pariser Platz
Clubraum Ebene 4

Dichtung und die Präzision des Gedankens – das ist das poetologische Credo von Monika Rinck. Und seit jeher richtet sich ihr Blick auf die interdisziplinäre Grenzüberschreitung. Ihr gerade in der edition sutstein erschienenes Buch "Elf kleine Dressuren" beinhaltet elf Textvignetten zu Dressur, Training, Konzentration und Versagen. Zu jedem Kapitel schuf der Künstler Max Marek ein Bild, Papierschnitte, die die Essenz jedes Textes in bildnerischer Präzision abbilden. So ist jedes Buch ein Unikat, 15 Exemplare sind erschienen, alle signiert.

In der Reihe Dichter-Gespräch werden Monika Rinck und die Lyrikerin Liesl Ujvary aus ihrem Werk lesen und mit Max Marek vor allem über den dichterischen Impuls in der Lyrik und in anderen Medien sprechen. Liesl Ujvary zeigt auch Videos.

Monika Rinck, geb. 1969 in Zweibrücken, studierte Religionswissenschaft, Germanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft, Lyrik, Essays, lebt in Berlin. Zuletzt u.a.: "Begriffsstudio 1996-2001" (edition sutstein 2001, fortgeführt unter www.begriffsstudio.de), "Ah, das Love-Ding! Ein Essay" (2006), "Helle Verwirrung. Rincks Ding- und Tierleben" (2009, beide kookbooks).

Liesl Ujvary, geb. 1939 in Pressburg, lebt in Wien. Texte, Bilder, Musik. Letzte Publikationen: "Kontrollierte Spiele – 7 Artefakte" (2002), "Alphaversionen", Prosa (2006, beide Sonderzahl Verlag), Videos und Videoserien.

Max Marek, geb. 1957 in New York, Maler, Illustrator und Scherenschnittkünstler, lebt in Berlin. Zusammen mit Monika Rinck: "Elf kleine Dressuren".



Ausstellung

Käthe-Kollwitz-Preis 2010 – Mona Hatoum

31. Juli -
05. September

Pariser Platz, Säle

Mona Hatoum erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2010 und zeigt eine Auswahl aktueller Arbeiten in der Akademie der Künste am Pariser Platz. Mit dem jährlich an einen bildenden Künstler vergebenen Preis würdigt die Akademie der Künste das vielseitige und umfassende Werk der Künstlerin palästinensischer Herkunft. In der Ausstellung zeigt Mona Hatoum eine Auswahl von Skulpturen, Installationen und Papierarbeiten, die in den letzten Jahren in London und in Berlin entstanden sind. Abb.: Undercurrent (red), 2008 (Detail) Foto Jörg von Bruchhausen © Mona Hatoum