Die Bestände

Das Historische Archiv (als Institutionsarchiv der Akademie), die Kunstsammlung und die Bibliothek gehen bis auf die Anfänge der 1696 gegründeten Preußischen Akademie der Künste zurück. Die beiden Berliner Nachkriegsakademien in Ost und West begannen 1950 bzw. 56 damit, personenbezogene Archive (Nachlässe) zu sammeln. Diese reichen bis zum Ende des 19. Jahrhunderts zurück. 1993 erfolgte mit der Vereinigung der Akademien auch der Zusammenschluss der Archive aus Ost und West. Seit 2005 stehen die Akademie der Künste und ihr Archiv in der Trägerschaft des Bundes.
Derzeit betreut das Archiv ca. 1100 provenienzgebundene Einzelbestände, die unter dem Namen des Bestandsbildners (in wenigen Fällen auch als thematischen Sammlungen) geführt werden. Jeder Einzelbestand ist einer der Archivabteilungen zugeordnet: Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst; hinzu kommen Historisches Archiv, Kunstsammlung und Bibliothek.
Quantitativ umfasst der Gesamtbestand ca. 12.000 laufende Regalmeter mit meist unikalem Schriftgut,  25.000 großformatige Blätter Theatergrafik, 55.000 Baupläne und  1.200.000 Fotografien. Darüber hinaus enthält die Kunstsammlung 60.000 Objekte und eine Sammlung von  40.000 künstlerischen Plakaten. Die Bibliothek umfaßt 550.000 Bestandseinheiten.

Spartenübergreifende Sammelschwerpunkte sind:
• Geschichte der Berliner Akademie der Künste seit 1696
• Archive der Akademiemitglieder
• Künstler und kulturelles Leben in Berlin und Deutschland seit 1900
• Künstleremigration während des Nationalsozialismus
• Der Jüdische Kulturbund in Deutschland (1933-41)
• Kunst und Kultur in der DDR
• Archive von Künstlervereinigungen und –verbänden

> Die Einzelarchive alphabetisch

weiterführender Text:

Die Künstlerarchive der Akademie - eine Erwerbungsgeschichte

(Stand 31.08.2009)


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