Bibliothek der Akademie der Künste

Wieland Herzfelde

Wieland Herzfelde 1979 in seiner Wohnung in Berlin-Weißensee Foto: Manfred Krause

Die Bibliothek der einstigen Preußischen Akademie der Künste zählte zu den bedeutendsten ihrer Art in Europa. Ihre Bestände waren damals so gefragt, dass ihr Katalog immer wieder in Buchform herausgegeben wurde. Durch die faschistische "Gleichschaltung" nach 1933 schrumpfte der Bestand auf knapp 500 Bände zusammen.
Ein Neuanfang wurde 1950 mit der Übernahme des Nachlasses von Heinrich Mann gesetzt.
Parallel zu den Kunst- und Literaturarchiven der Akademie der Künste wuchs auch die Bibliothek, denn mit den Nachlässen der Künstler, Schriftsteller und Gelehrten gelangten meist deren Privatbibliotheken in den Besitz der Akademie.
Diese Nachlassbibliotheken bilden den Grundbestand der Bibliothek.
Die Bibliothek der Akademie der Künste verfügt heute über einen Bestand von ca. 550.000 Bänden. Sie ist eine Spezialbibliothek, die den Mitgliedern und Mitarbeitern der Akademie der Künste zur Verfügung steht, darüber hinaus aber auch der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit zugänglich ist. Ein Teil der Bände ist Präsenzbestand.

Bibliothek > elektronischer Katalog

(Stand 20.09.2011)


Archivfenster

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Eva und Erwin Strittmatter, Schulzenhof 1987
Foto © Gerhard Kiesling/Bildarchiv Preußischer Kulturbesitz

Strittmatter-Archiv

2.4. - 31.7.2014

Pariser Platz 4, Foyer, Brücke, Vitrinenpräsentation

Mit den Nachlässen von Erwin Strittmatter (1912 – 1994) und Eva Strittmatter (1930 – 2011) erwarb die Akademie der Künste mit Unterstützung der Kulturstiftung der Länder zwei herausragende Autorenarchive. Anlässlich der Archivpräsentation spricht Sigrid Damm über ihre Erinnerungen an Eva und Erwin Strittmatter. Ton- und Filmdokumente, u. a. von Lesungen in der "Stunde der Akademie" (1988), vergegenwärtigen beide Autoren.