Bibliothek der Akademie der Künste

Die Bibliothek der einstigen Preußischen Akademie der Künste zählte nach 1945 knapp 500 Bände. Der Neuanfang im Berliner Osten wurde 1950 mit der Übernahme des Nachlasses von Heinrich Mann gesetzt. Die Akademie West erwarb als Grundstock Anfang der 1960er Jahre die Bibliothek des Schriftstellers und Botanikers Reinhold Muschler. Diese Nachlassbibliotheken bilden den Grundstock der Bibliothek der Akademie der Künste, die heute einen Umfang von ca. 600.000 Bänden hat.

Parallel zu den Kunst- und Literaturarchiven der Akademie der Künste wuchs auch die Bibliothek, denn mit den Nachlässen der Künstler/innen, Schriftsteller/innen und Gelehrten gelangten meist deren Privatbibliotheken in den Besitz der Akademie. Ergänzt werden diese durch zeitgenössische oder antiquarisch erworbene Fachliteratur.

Die Bibliothek ist eine Spezialbibliothek, die den Mitgliedern sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Akademie der Künste zur Verfügung steht, darüber hinaus aber auch der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit zugänglich ist. Ein Teil der Bände ist Präsenzbestand.