Bibliothek der Akademie der Künste

Wieland Herzfelde

Wieland Herzfelde 1979 in seiner Wohnung in Berlin-Weißensee Foto: Manfred Krause

Die Bibliothek der einstigen Preußischen Akademie der Künste zählte zu den bedeutendsten ihrer Art in Europa. Ihre Bestände waren damals so gefragt, dass ihr Katalog immer wieder in Buchform herausgegeben wurde. Durch die faschistische "Gleichschaltung" nach 1933 schrumpfte der Bestand auf knapp 500 Bände zusammen.
Ein Neuanfang wurde 1950 mit der Übernahme des Nachlasses von Heinrich Mann gesetzt.
Parallel zu den Kunst- und Literaturarchiven der Akademie der Künste wuchs auch die Bibliothek, denn mit den Nachlässen der Künstler, Schriftsteller und Gelehrten gelangten meist deren Privatbibliotheken in den Besitz der Akademie.
Diese Nachlassbibliotheken bilden den Grundbestand der Bibliothek.
Die Bibliothek der Akademie der Künste verfügt heute über einen Bestand von ca. 550.000 Bänden. Sie ist eine Spezialbibliothek, die den Mitgliedern und Mitarbeitern der Akademie der Künste zur Verfügung steht, darüber hinaus aber auch der wissenschaftlich interessierten Öffentlichkeit zugänglich ist. Ein Teil der Bände ist Präsenzbestand.

Bibliothek > elektronischer Katalog

(Stand 20.09.2011)


Archivfenster

Cover, „Dear Bertie!“ Briefe an Bertolt Brecht im Exil (1933 – 1949)
„Dear Bertie!“ Briefe an Bertolt Brecht im Exil (1933 – 1949)

„Dear Bertie!“ Briefe an Bertolt Brecht im Exil (1933 – 1949)

Sonntag, 7.12.2014, 11.30 Uhr

Hanseatenweg, Clubraum

Über 1.500 Briefe, die Bertolt Brecht während seiner Zeit im Exil erhielt, werden erstmals in einer Edition versammelt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In den drei im de Gruyter Verlag erschienenen Bänden kann man einen umfassenden Einblick nehmen in Brechts Beziehungen. Unter den Autoren, finden sich Mitglieder der Familie, Freundinnen sowie Verleger; auch Schreiben des Alltags fehlen nicht. Mit dieser Edition kann die Korrespondenz zwischen Brecht und seinen Briefpartnern endlich wechselseitig studiert werden.

Es lesen Corinna Harfouch und Hermann Beyer. Eine Veranstaltung mit dem Walter de Gruyter Verlag.