Musik – Mitglieder

Joseph Haas

Komponist

Am 19. März 1879 in Maihingen bei Nördlingen geboren,
gestorben am 30. März 1960.
Von 1930 bis 1945 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste, Berlin, Sektion für Musik.
Von 1955 bis 1960 Mitglied der Akademie der Künste, Berlin (West), Sektion Musik.

Biographie

Kindheit in einer Lehrerfamilie in Maihingen.
Zunächst tätig als Lehrer,
1897-1904 an der Lehrerbildungsanstalt in Lauingen an der Donau tätig.
1904 Begegnung mit Max Reger.
1907 Musikstudium in Leipzig.
1911 Arbeit als Kompositionslehrer am Konservatorium in Stuttgart.
1916 Ernennung zum Professor.
1919-1921 musikalischer Leiter der Singakademie zu Glogau,
Lehrer an der Akademie für Tonkunst in München.
1924-1950 ordentlicher Professor.
1921 Gründung der Donaueschinger internationalen Kammermusikfeste für Neue Musik gemeinsam mit Paul Hindemith und Heinrich Burkard.
Nach dem Zweiten Weltkrieg Präsident der Hochschule für Musik und Theater, München.
Als Höhepunkte seines Werkes gelten die Opern "Tobias Wunderlich" und "Die Hochzeit des Jobs".

Werk

Bühnenwerke:
1927 Die Bergkönigin
1934-1937 Tobias Wunderlich
1937 Strecker der Jüngere
1940-1943 Die Hochzeit des Jobs, op. 93

Oratorien:
Die heilige Elisabeth, op. 84
Christnacht, op. 85
Das Lebensbuch Gottes, op. 87
Das Lied von der Mutter, op. 91
Das Jahr im Lied, op. 103
Die Seligen, op. 106

Liederzyklen:
Sechs Krippenlieder, op. 49
Unterwegs, Texte: Hermann Hesse, op. 65
Gesänge an Gott, Texte: Jakob Kneip, op. 68

Messen:
Speyerer Domfestmesse, op. 80
Christ-König-Messe, op. 88
Te Deum, op. 100
Totenmesse, op. 101
Deutsche Chormesse, op. 108

Orchesterwerke:
Heitere Serenade, op. 41
Variationen und Rondo über ein altdeutsches Volkslied, op. 45
Variationensuite über ein altes Rokokothema, op. 64

Kammermusik:
Streichquartett g-Moll, op. 8
Violinsonate h-Moll, op. 21
Divertimento D-Dur für Streichtrio, op. 22
Waldhornsonate F-Dur, op. 29
Kammertrio a-Moll für zwei Violinen und Klavier, op. 38

Orgelmusik:
Drei Präludien und Fugen (c-Moll, g-Moll, D-Dur), op. 11
Sonate c-Moll, op. 12
Suite d-Moll, op. 20
Suite A-Dur, op. 25

Auszeichnungen

1909 Arthur-Nikisch-Preis für Komposition
Ehrendoktor der Universität München
Ehrendoktor des Päpstlichen Instituts für Kirchenmusik, Rom
1950 Ehrenpräsident der Hochschule für Musik und Theater, München
Ehrensenator der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Stuttgart
Ehrensenator der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber, Dresden
Ehrensenator der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy", Leipzig
Ehrenmitglied der GEMA
Ehrenmitglied des Deutschen Komponistenverbandes
1952 Großes Bundesverdienstkreuz
1959 Bayerischer Verdienstorden

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