Dieter Appelt, Notation <i>No. 37,</i> 2016 (Ausschnitt) © Dieter Appelt
Dieter Appelt, Notation No. 37, 2016 (Ausschnitt) © Dieter Appelt

Dieter Appelt – Vortex.
Für Marguerite Duras

12.8. — 4.11.2018

Ausstellung

Dieter Appelts häufig metrisch strukturierten Zeichnungen entstanden in den letzten Jahren als eigenständige Notationen, deren offene Anordnung von Linien und Punkten dennoch eine Bestimmtheit der musikalischen Interpretation verlangen. Mit seinem Konzept von Notation hat er die Inititalzündung für die gleichnamige Akademie-Ausstellung im Kurt Tucholsky Literaturmuseum Schloss Rheinsberg gegeben. Er knüpft damit auch an seine Begeisterung für die französische Schriftstellerin und Filmemacherin Marguerite Duras an.

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Adrian Piper, <i>Mauer</i>, 2010. Video Installation: Fernsehmonitore, Videos mit zufällig programmierten Bildern, frische Rosen. Format variabel. Installationsansicht: <i>Adrian Piper: A Synthesis of Intuitions, 1965-2016</i>, Museum of Modern Art, New York, March-July 2018. Foto: courtesy Museum of Modern Art, New York. Sammlung Adrian Piper Research Archive Foundation Berlin
Adrian Piper, Mauer, 2010. Video Installation: Fernsehmonitore, Videos mit zufällig programmierten Bildern, frische Rosen. Format variabel. Installationsansicht: Adrian Piper: „A Synthesis of Intuitions, 1965-2016", Museum of Modern Art, New York, March-July 2018. Sammlung Adrian Piper Research Archive Foundation Berlin. © 2018. Digital image, The Museum of Modern Art, New York/Scala, Florenz. © APRA Foundation Berlin

Käthe-Kollwitz-Preis 2018: Adrian Piper
1.9. — 14.10.2018

Ausstellung

Adrian Piper erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2018. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Akademie der Künste eine international arbeitende Künstlerin und analytische Philosophin, die seit Mitte der 1960er Jahre die amerikanische Konzeptkunst maßgeblich mit geprägt hat. Mit Themen wie Geschlecht und Rasse erweiterte Piper das Spektrum der Konzeptkunst und des Minimalismus der ersten Generation. Anlässlich der Preisvergabe zeigt die Akademie auch eine Ausstellung am Pariser Platz. Eröffnung: 31.8., 19 Uhr.

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Grafik: Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst
Grafik: Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

Die 10. Berlin Biennale findet in der Akademie der Künste, den KW Institute for Contemporary Art, dem Volksbühne Pavillon und dem ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik statt. Die Ausstellung in der Akademie am Hanseatenweg eröffnet mit einer temporären Konstruktion, die historische und visuelle Elemente zweier Baudenkmäler und einer historischen Persönlichkeit zusammenführt: Sanssouci in Potsdam, das Palais Sans-Souci in Milot, Haiti, und den haitianischen Revolutionär Oberst Jean-Baptiste Sans Souci.

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Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Die Brecht-Weigel-Gedenkstätte in Berlin-Mitte und die Anna-Seghers-Gedenkstätte in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 417 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Konrad-Wolf-Preis 2018 geht an Lettre Internationalmehr

Akademie der Künste trauert um Klaus Wildenhahnmehr

Ein Bild der Katastrophe in der Kunstsammlung: Der Untergang Pompejis von Oscar Begas wird gerettetmehr

Blick in den Heartfield-Raum der Ausstellung „Film und Foto“, Stuttgart, 1929 © Foto: Arthur Ohler
4.5. – 30.9.
Ausstellung

John-Heartfield-Haus
Schwarzer Weg 12
15377 Waldsieversdorf

100 Jahre Malik-Verlag

John Heartfield gilt als Pionier der politischen Fotomontage. Seit der Eröffnung des Waldsieversdorfer John-Heartfield-Hauses 2010 zeigt das Archiv Bildende Kunst eine Dauerausstellung zu Leben und Werk des Künstlers, die aus Anlass des 100. Jubiläums des Malik-Verlages nun um Dokumente und Fotos aus dem Archiv der Akademie der Künste, Berlin, ergänzt wird.

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Adrian Piper, Mauer, 2010. Video Installation: Fernsehmonitore, Videos mit zufällig programmierten Bildern, frische Rosen. Format variabel. Installationsansicht: Adrian Piper: „A Synthesis of Intuitions, 1965-2016", Museum of Modern Art, New York, March-July 2018. Sammlung Adrian Piper Research Archive Foundation Berlin. © 2018. Digital image, The Museum of Modern Art, New York/Scala, Florenz. © APRA Foundation Berlin
Freitag, 31.8.
Ausstellungseröffnung

19 Uhr

Pariser Platz

Foyer im Erdgeschoss

Käthe-Kollwitz-Preis 2018.
Adrian Piper

Anlässlich der Vergabe des Käthe-Kollwitz-Preis 2018 an Adrian Piper zeigt die Akademie der Künste eine Ausstellung am Pariser Platz. Die amerikanische Künstlerin und analytische Philosophin hat eigens dafür ortsspezifische Arbeiten entwickelt. Ausstellungseröffnung mit Jeanine Meerapfel, Rolf Tegtmeier, Marcel Odenbach und Helmut Draxler. In deutscher Sprache.

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Klagemauer. Foto: J. Meerapfel
Dienstag, 4.9.
Gespräch

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Akademie-Dialog: Unorthodox denken

In ihrer Reihe Akademie-Dialog spricht Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel mit der Autorin Deborah Feldman und dem Filmregisseur Peter Lilienthal über deren persönliche Beziehung zur jüdischen Religion, zu jüdischen Traditionen und den damit verbundenen Bräuchen. Wie werden diese erlebt und was heißt es, heute jüdisch in Deutschland zu sein? In deutscher Sprache.

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Postkarte von Friedrich Wolf an seine Söhne Markus und Konrad Wolf, April 1935. Geschrieben an Bord der Drottningholm auf der Reise nach New York. Foto © Akademie der Künste, Friedrich-Wolf-Archiv 280
Mittwoch, 5.9.
Ausstellungseröffnung

18 Uhr

Abgeordnetenhaus von Berlin
Niederkirchnerstraße 5
10117 Berlin

Kinder im Exil

Die Ausstellung zeigt Fotos, Briefe und Werkmanuskripte aus dem Archiv der Akademie der Künste, aus Nachlässen von Künstlern, die mit ihren Kindern zwischen 1933 und 1945 ins Exil gehen mussten. Ausstellungseröffnung mit Gesine Bey, Jeanine Meerapfel, Werner Heegewaldt und Ralf Wieland sowie Kindern der Paul-Dessau-Schule Zeuthen. In deutscher Sprache.

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Ursula Krechel. Foto © Gunter Glücklich
Donnerstag, 6.9.
Buchpremiere

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Ursula Krechel: Geisterbahn

Mit ihrem neuen Roman setzt Ursula Krechel ihr großes Erzählprojekt zur jüngeren deutschen Geschichte fort. Nach Shanghai fern von wo und dem mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichneten Roman Landgericht erzählt sie in Geisterbahn die Geschichte einer deutschen Sinti-Familie. Lesung: Ursula Krechel. Einführung und Gespräch: Maike Albath. In deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Käthe-Kollwitz-Preis 2018: Adrian Piper 1. September – 14. Oktober 2018 mehr

100 Jahre Bauhaus. Das Eröffnungsfestival 16. – 24. Januar 2019 mehr