Das Zeichenhafte von Mark Lammert. Foto © Mark Lammert
Das Zeichenhafte von Mark Lammert. Foto © Mark Lammert

„Wo kommen wir hin“.
Ein künstlerisches Forschungslabor der Akademie der Künste

21.3. – 2.6.2019

Installationen, Performances, Gespräche

Alle reden von einer Öffnung der künstlerischen Disziplinen. Aber wie verhalten sich zeitgenössische künstlerische Konzepte tatsächlich zueinander? Komponieren, Schreiben, Hör- und Konzeptkunst, die Gestaltung von Raum und Bühne, die Befragung des Individuums und des Sozialen: die Strategien künstlerischen Handelns definieren sich immer neu. Diesen verschiedenen Ansätzen in einer experimentellen Versuchsanordnung Raum zu geben, das ist die Ausgangssituation von „Wo kommen wir hin“.

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Akademie der Künste am Pariser Platz, Lesesaal. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Pariser Platz, Lesesaal. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Tag des offenen Archivs
5.5.2019

Ausstellung und Veranstaltungen

Das Archiv der Akademie der Künste öffnet seine Türen und ermöglicht einen ungewohnten Blick hinter die Kulissen eines Kunstarchivs. Von den Magazinräumen über den Lesesaal mit einzigartigem Blick auf das Brandenburger Tor bis zur Dachterrasse kann das Gebäude besichtigt werden. Programm mit Führungen, Lesungen, Vorträgen, Kinderprogramm und einer Modenschau. Am selben Tag eröffnet außerdem die Ausstellung „Erlesene Bibliotheken – Artists' Libraries“.

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Mirkan Deniz, 95 Jahre Lausanner Friedensvertrag Château d'Ouchy, 2018 Filmstill © Mirkan Deniz
Mirkan Deniz, 95 Jahre Lausanner Friedensvertrag Château d'Ouchy, Filmstill, 2018 © Mirkan Deniz

JUNGE AKADEMIE
AGORA ARTES

5.5. – 11.5.2019

Ausstellung

Als Abschluss ihres Stipendiums 2018 präsentieren 15 internationale Künstlerinnen und Künstler aller sechs Sektionen der Akademie im Rahmen von AGORA ARTES ausgewählte Werke. Unterschiedliche Medien und experimentelle Ansätze veranschaulichen die Vielfalt der geförderten Positionen. Diese umfassen interaktive Installationen, Performances, Video, Literatur und Komposition. Ausstellungseröffnung mit Performances und Konzerten: 4.5., 18.30 Uhr.

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Fassadenbespielung am Pariser Platz 4 © Akademie der Künste, Berlin
Fassadenbespielung am Pariser Platz 4 © Akademie der Künste, Berlin

Auf der gläsernen Fassade des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz sind seit heute pro-europäische Statements von mehr als 50 Akademie-Mitgliedern zu sehen, darunter Ai Weiwei, Olafur Eliasson, Ulrich Matthes, Michael Verhoeven, Achim Freyer, Klaus Staeck, Jürgen Flimm, Ulrike Ottinger, Kathrin Röggla, Matthias Sauerbruch, Margarethe von Trotta und Jeanine Meerapfel. Die gefilmten Porträts und Statements der Künstlerinnen und Künstler werden mittels einer LED-Wand auf den Pariser Platz ausgestrahlt.

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Eileen Gray – E.1027. Master Bedroom. 1:1 Installation, Akademie der Künste, 2019. Foto © Andreas FranzXaver Süß
Eileen Gray – E.1027. Master Bedroom. 1:1 Installation, Akademie der Künste, 2019. Foto © Andreas FranzXaver Süß

Eileen Gray – E.1027
Master Bedroom

12.4. – 10.6.2019

Installation

In ihrem Erstlingswerk, dem Haus E.1027, das sie 1926–1929 in Roquebrune-Cap-Martin am Mittelmeer erbaute, gestaltete die anglo-irische Designerin Eileen Gray (1878–1976) nahezu die komplette Inneneinrichtung selbst. Die begehbare 1:1 Installation des Schlafzimmers in der Passage des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz gibt eine unmittelbare Vorstellung der Architekturkonzeption einer zu Unrecht vernachlässigten Pionierin der Moderne.

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Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß
Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 413 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Das Brecht-Weigel-Museum in Berlin-Mitte und das Anna-Seghers-Museum in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Save the date: Moving Sand / Topos (Premiere) am 29.5.2019mehr

A Soul for Europe Conference 2019: Alliances of culture for a common European actionmehr

Jetzt erhältlich: SINN UND FORM, Heft 2/2019mehr

Screenshot aus dem Spielfilm Stalker. Foto © trigon-film.org
Freitag, 26.4.
Symposium

17 Uhr

Stalker – Film und Ausnahmezustand

Als Andrei Tarkowskis Spielfilm Stalker vor 40 Jahren seine Premiere erlebte, löste er mit seinen visionären Zügen sowie seiner ästhetischen Radikalität nachhaltige Erschütterungen aus. Ein zweitägiges Symposium untersucht verschiedene Ebenen des Films aus literatur-, kunst- und filmwissenschaftlicher sowie aus medienkünstlerischer Perspektive und lädt Künstler*innen aus Ost und West zum Gespräch, die ihre persönlichen Beziehungen zum Werk und auch zum Autor vorstellen werden. Tag 1 mit Natascha Drubek, Norbert Franz, Ulrich Gregor, Ulrich Polster, Andrei Plakhov und Jule Reuter. In deutscher Sprache.

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Eileen Gray – E.1027. Master Bedroom. 1:1 Installation, Akademie der Künste, 2019. Foto © Andreas FranzXaver Süß
Freitag, 26.4.
Kuratorenführung

18 Uhr

Pariser Platz

Foyer/Passage

Eileen Gray – E.1027
Master Bedroom

In ihrem Erstlingswerk, dem Haus E.1027, das sie 1926–1929 in Roquebrune-Cap-Martin am Mittelmeer erbaute, gestaltete Eileen Gray (1878–1976) nahezu alle Teile selbst. Die begehbare Installation des Schlafzimmers in der Passage des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz gibt eine unmittelbare Vorstellung der Architekturkonzeption einer zu Unrecht vernachlässigten Pionierin der Moderne. Kuratorenführung mit Wilfried Wang. In deutscher Sprache.

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Screenshot aus dem Spielfilm The Return – Die Rückkehr. Quelle: Intercinema
Samstag, 27.4.
Symposium

17 Uhr

Stalker – Film und Ausnahmezustand

Als Andrei Tarkowskis Spielfilm Stalker vor 40 Jahren seine Premiere erlebte, löste er mit seinen visionären Zügen sowie seiner ästhetischen Radikalität nachhaltige Erschütterungen aus. Ein zweitägiges Symposium untersucht verschiedene Ebenen des Films aus literatur-, kunst- und filmwissenschaftlicher sowie aus medienkünstlerischer Perspektive und lädt Künstler*innen aus Ost und West zum Gespräch, die ihre persönlichen Beziehungen zum Werk und auch zum Autor vorstellen werden. Tag 2 mit Jonas Hansen, Via Lewandowsky, Claus Löser, Helke Misselwitz, Andrei Plakhov, Ulrich Polster und Felicitas Sonvilla. In deutscher Sprache.

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Fassade GRIPS Theater. Mosaik von Rainer Hachfeld. Foto © Jan Schenck
Sonntag, 28.4.
Archiveröffnung

11 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

50 Jahre Zukunft. GRIPS Theater

Das GRIPS Theater wird 50! Das sind 50 Jahre Kampf für Kinderrechte, stets befeuert vom Glauben, dass die Welt veränderbar ist und ein junges Publikum schon heute für morgen gestärkt werden muss. Anlass genug, um ein Jubiläumsbuch und die Übernahme des GRIPS-Archives durch die Akademie zu feiern. Archiveröffnung und Buchpräsentation mit u. a. Werner Heegewaldt, Philipp Harpain, Volker Ludwig, Rüdiger Schaper, Ilona Schulz und den Millibillies. In deutscher Sprache.

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Eileen Gray – E.1027. Master Bedroom. 1:1 Installation, Akademie der Künste, 2019. Foto © Andreas FranzXaver Süß
Sonntag, 28.4.
Kuratorenführung

12 Uhr

Pariser Platz

Foyer/Passage

Eileen Gray – E.1027
Master Bedroom

In ihrem Erstlingswerk, dem Haus E.1027, das sie 1926–1929 in Roquebrune-Cap-Martin am Mittelmeer erbaute, gestaltete Eileen Gray (1878–1976) nahezu alle Teile selbst. Die begehbare 1:1 Installation des Schlafzimmers in der Passage des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz gibt eine unmittelbare Vorstellung der Architekturkonzeption einer zu Unrecht vernachlässigten Pionierin der Moderne. Kuratorenführung mit Wilfried Wang. In deutscher Sprache.

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Futurzwei-Workshop „Zukunftsbilder“ zur Vorbereitung der Ausstellung „Karin Sander: Telling Art and Futures – Die Dialektik des Utopischen“, 27.10.2018. Foto © Dana Giesecke
Sonntag, 28.4.
Konzert

20 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

Wo kommen wir hin. Music for Future Images

Ein beharrlicher Kanon, klangliche Visionen eines utopischen Planeten durch Sun Ras Mantra „It's After the End of the World", Klang als Verhaltensantizipation, Fotografieren als Musizieren und ein E-Bass-Ensemble, das Skulpturen spielt, welche es noch nicht gibt. Gestaltet von Augustin Maurs. Konzert im Rahmen von „Wo kommen wir hin“, u. a. mit Annika Larsson, Yutaka Makino, Augustin Maurs, Angela Bulloch, the Berlin Bass Ensemble.

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Futurzwei-Workshop „Zukunftsbilder“ zur Vorbereitung der Ausstellung „Karin Sander: Telling Art and Futures – Die Dialektik des Utopischen", 27.10.2018. Foto © Dana Giesecke
30.4. – 2.6.
Ausstellung und Veranstaltungen

Hanseatenweg

Halle 3

Wo kommen wir hin. Karin Sander: Telling Art and Futures – Die Dialektik des Utopischen

Das Utopische steht im Zentrum des Ausstellungsprojekts der Konzeptkünstlerin Karin Sander. Dabei steckt viel uneingelöste Zukunft in der Vergangenheit und Zukunftsbilder wachsen nicht zuletzt auf den Schichten des Vergangenen Es durchkreuzen sich wissenschaftliche und künstlerische Systematiken in neuen und unerwarteten Rollen.

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Entwurf zu Die Farben, Walter Benjamin Archiv 370/3 © Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur
Dienstag, 30.4.
Buchpräsentation

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Benjamins „Berliner Kindheit“. Neu in der Kritischen Benjamin-Ausgabe

Walter Benjamins berühmte Prosaminiaturen, entstanden in den Jahren 1932 bis 1938, gehören zu den Schlüsseltexten der Moderne. Die Neuedition versammelt erstmals alle überlieferten Stücke, Entwürfe und Notizen des Kindheitsbuchs, erlaubt eine exakte Kontextualisierung und ermöglicht den präzisen Nachvollzug von Benjamins Schreibarbeit. Buchpräsentation mit Friedrich Forssman, Christoph Gawenda, Jan Philipp Reemtsma, Monika Rinck und Nadine Werner. In deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes 24. August – 21. September 2019 mehr

KONTAKTE '19. Biennale für Elektroakustische Musik und Klangkunst 26. – 29. September 2019 mehr