Benjamin und Brecht.
Denken in Extremen

26.10.2017 — 28.1.2018

Ausstellung

Die Beziehung zwischen Walter Benjamin und Bertolt Brecht ist eine außergewöhnliche Konstellation. In der Weimarer Republik nähern sich der Kritiker und der Dichter einander an, diskutieren Grundfragen der Kunst und der Politik, im Exil entsteht eine verlässliche Freundschaft. Die Ausstellung zeigt die Aktualität dieser Begegnung, das historisch Dokumentierbare, das Echo von Freunden und Feinden sowie Momente der Rezeption.

   mehr
Kostümfest des Vereins der Berliner Künstlerinnen, Nachgestelltes Secessionsplakat, Berlin, 6. Februar 1902. Foto: Illustrirte Zeitung, Leipzig, 1902
Kostümfest des Vereins der Berliner Künstlerinnen, Nachgestelltes Secessionsplakat, Berlin, 6. Februar 1902. Foto: Illustrirte Zeitung, Leipzig, 1902

150 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen
1.12.2017 — 30.1.2018

Ausstellung

Aus Anlass des 150. Geburtstags des Vereins der Berliner Künstlerinnen zeigt die Akademie der Künste am Pariser Platz eine Auswahl aus den 2013 ins Archiv Bildende Kunst übergebenen Archivalien. Sie dokumentieren die Geschichte der ersten deutschen Berufsorganisation bildender Künstlerinnen, die am 13. Januar 1867 ins Leben gerufen wurde. Die Vereinsentwicklung wird im Spiegel der Biographien ihrer 23 Vorsitzenden – von Auguste von Mühler (1867) bis zu Ute Gräfin von Hardenberg (2016) – gezeigt.

   mehr
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 415 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

   mehr
Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

   mehr

Neuigkeiten aus der Akademie

Ausschreibung des Walter Benjamin Nachwuchs-Förderpreises 2018mehr

Heinrich-Mann-Preis 2018 an Christian Bommariusmehr

„Im Jahr 1977 lebte ich in beiden Berlin“ – Emine Sevgi Özdamar im Archivmehr

Aufschlussreiche Gemälde-Rückseiten. Provenienzforschung im Archiv der Akademie der Künstemehr

Unter der Regie von Kerstin Hensel begleiten die Studierenden der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin die Ausstellung „Benjamin und Brecht. Denken in Extremen“ mit szenischen Führungen. Foto © Kerstin Hensel
Donnerstag, 4.1.
Führung

12.30 Uhr

Benjamin und Brecht.
Denken in Extremen Szenische Führung

In den szenischen Führungen für blinde Besucher führen junge Schauspieler als Benjamin und Brecht Streitgespräche, sie tragen Originaltexte des Kritikers und des Dichters vor sowie fiktive Texte, die Kerstin Hensel geschrieben hat, lesen aus Gedichten und Erzählungen von Baudelaire und Kafka, um die sich Diskussionen von Benjamin und Brecht drehten, und ebenso Kommentare von Freunden und Feinden. In deutscher Sprache.

   mehr
Helke Sander, Foto: Beat Presser
Freitag, 12.1.
Lesung

19 Uhr

Hanseatenweg

Clubraum

Helke Sander: Die Entstehung der Geschlechterhierarchie

Wann und warum entstand die Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern? In erhellenden Rückblenden und essayistisch weiträumigen Gedankenspielen zeigt Helke Sander in ihrem neuesten Buch Die Entstehung der Geschlechterhierarchie: Als unbeabsichtigte Nebenwirkung sozialer Folgen der Gebärfähigkeit und des Fellverlusts, dass es ursprünglich keine „natürliche“ Arbeitsteilung gegeben hat. In deutscher Sprache.

   mehr
Michail Prischwin, Foto: Guggolz Verlag
Dienstag, 16.1.
Lesung und Gespräch

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Schicksal und Revolution.
Der geheime Chronist Michail Prischwin

Zu Lebzeiten war Michail Prischwin als Kinderbuchautor und „Sänger der russischen Natur“ (Maxim Gorki) bekannt. Erst lange nach seinem Tod wurde das Massiv seines gigantischen diaristischen Œuvres sichtbar. Seine literarische Bedeutung und politische Wirkung reicht bis in unsere Tage. Mit Eveline Passet, Olga Martynova, Oleg Jurjew und Matthias Weichelt. In deutscher Sprache.

   mehr
© HvC
Mittwoch, 17.1.
Konzert

20 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

EM 4 | Berliner Studios für elektroakustische Musik (11) Im Wandel von Technik und Struktur

Zwischen 1974 und 2006 entstehen im Elektronischen Studio der Technischen Universität Berlin wesentliche Neuerungen der Studiotechnik. Der Wandel zum modernen digitalen Studio lässt sich durch Werke dieser Zeit veranschaulichen. Der Abend widmet sich elektroakustischen Produktionen, die in dieser Ära an der TU realisiert wurden. Mit Werken von Herbert Brün, Ricardo Mandolini, László Dubrovay, Unsuk Chin, Mario Verandi, Robin Minard und Horacio Vaggione.

   mehr

Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Koloniales Erbe Veranstaltungsreihe
Januar – Juni 2018
mehr

Underground und Improvisation. Alternative Musik und Kunst nach 1968
Ausstellungen, Konzerte, Diskurse. 15. März – 6. Mai 2018
mehr