Ausstellung „Erich Wonder – T/Raumbilder für Heiner Müller“, 16.1. – 13.3.2022. Mehr unter www.adk.de/erichwonder.

Seit dem 27.11.2021 kommt auch bei uns die in Berlin geltende erweiterte 2G-Regel für Veranstaltungen und Ausstellungen zur Anwendung.

#BerlinImpft: Impfen schützt auch die Kultur – Die Akademie der Künste sagt: Danke, Berlin!

Fuji University © Benjamin Foerster-Baldenius
Fuji University © Benjamin Foerster-Baldenius

Re-Edo-Cation
8.1.2022

Auditives Symposium

250 Jahre lang wirtschaftete Japan fast ausschließlich auf Grundlage von Sonnenenergie. Gleichzeitig zur Kreislaufwirtschaft der Edo-Zeit entwickelte sich eine äußerst lebendige Kunst und Kultur. Ausgehend vom historischen Modell untersucht das Symposium mit Vorträgen, Gesprächen und Kunst zeitgleich in Tokio und Berlin Denk- und Gestaltungsräume einer notwendigen ökologischen Transformation für unsere Zukunft.

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Heiner Müller: Der Lohndrücker, Berlin, Deutsches Theater, 1988. Regieteam mit technischen Mitarbeitenden, in der Mitte Heiner Müller und Erich Wonder, Akademie der Künste, Berlin, Erich-Wonder-Archiv, Foto © Sibylle Bergemann – Ostkreuz
Heiner Müller: Der Lohndrücker, Berlin, Deutsches Theater, 1988. Regieteam mit technischen Mitarbeitenden, in der Mitte Heiner Müller und Erich Wonder, Akademie der Künste, Berlin, Erich-Wonder-Archiv, Foto © Sibylle Bergemann – Ostkreuz

Erich Wonder – T/Raumbilder für Heiner Müller
16.1. – 13.3.2022

Ausstellung

Mitte der 1970er-Jahre trafen Heiner Müller und Erich Wonder zum ersten Mal aufeinander. Ihre Begegnung führte zu Theaterarbeiten, die Maßstäbe setzten, weil sie die politische Entwicklung in Deutschland auf ästhetisch atemberaubende Weise spiegelten. Die Ausstellung präsentiert erstmals Gemälde, großformatige Aquarelle, Zeichnungen, Übermalungen und Fotografien von Erich Wonder sowie Kostüme und vieles mehr.

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 Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
mittwochs, 17 Uhr

Führung

Mitten in der politischen „Tauwetter-Periode“ feiern die Meisterschüler der Deutschen Akademie der Künste 1957 und 1958 Fasching im Kohlenkeller. Wandmalereien von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein sind als einzigartiges Dokument inoffizieller Kunst in der DDR und Teil der wechselvollen Geschichte von Institution und Gebäude zu besichtigen. In deutscher Sprache.

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Foto: Christian Kraushaar
Foto: Christian Kraushaar

1696–2021. Die Akademie der Künste nimmt ihr 325-jähriges Jubiläum zum Anlass, um sich zu erinnern und die gegenwärtige Situation zu befragen. In Form von Kalenderblättern werden Ereignisse beleuchtet, die als Zäsuren das Leben der Künstlergemeinschaft geprägt haben oder Momentaufnahmen ihrer Geschichte bieten. In deutscher Sprache.

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Das Studio für Elektroakustische Musik ist ein Arbeitsort für Künstler*innen, die neueste künstlerische Tendenzen im Bereich der elektroakustischen Musik in ihre Werke einbeziehen. In einer exklusiven High-End-Studioumgebung können künstlerische Visionen an der Schnittstelle von Kunst und Technik umgesetzt werden. Das Aufenthaltsprogramm fördert neue Initiativen und Ideen.

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Anna-Seghers-Museum
Anna Seghers Museum. Foto © Andeas Süß

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb: Regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume des Schriftstellers Bertolt Brecht, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und der Schriftstellerin Anna Seghers.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste ist eine internationale Gemeinschaft von Künstler*innen und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 397 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Will-Grohmann-Preis 2021 geht an Zoë Claire Millermehr

Angriff auf die Freiheit der Presse – Die Auslieferung Julian Assanges an die USA muss verhindert werdenmehr

„Ich habe gesehen, wie ein Theaterstück entsteht“ – Nachlass des Theaterfotografen Percy Paukschta erschlossenmehr

Feldpostkarte mit Zeichnung von Adolf Behne, 1916 © Akademie der Künste, Berlin
3.1. – 31.3.
Vitrinenpräsentation

Pariser Platz

Lesesaal

Adolf Behne – Agent der Avantgarde

Der Berliner Kunst- und Architekturkritiker Adolf Behne (1885–1948) zählt zu den bedeutendsten Protagonisten des Kunst- und Kulturgeschehens der Weimarer Republik. In zahlreichen Publikationen vermittelte er die Moderne in ihren vielfältigen Ausprägungen an die Öffentlichkeit. In drei Vitrinen im Foyer des Lesesaals bieten ausgewählte Briefe und Dokumente einen Einblick in sein Schaffen. In deutscher Sprache.

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Fuji University © Benjamin Foerster-Baldenius
Samstag, 8.1.
Auditives Symposium

8 – 15 Uhr

Re-Edo-Cation

250 Jahre lang wirtschaftete Japan fast ausschließlich auf Grundlage von Sonnenenergie. Gleichzeitig zur Kreislaufwirtschaft der Edo-Zeit entwickelte sich eine äußerst lebendige Kunst und Kultur. Ausgehend vom historischen Modell untersucht das Symposium mit Vorträgen, Gesprächen und Kunst zeitgleich in Tokio und Berlin Denk- und Gestaltungsräume einer notwendigen ökologischen Transformation für unsere Zukunft. In deutscher, englischer und japanischer Sprache.

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Zeitschriften Frauen und Film © Cornelia Klauß 
Freitag, 14.1.
Buchpräsentation

19 Uhr

Helke Sander: I like chaos, but I don’t know, whether chaos likes me – Texte aus der Zeitschrift Frauen und Film

Dass feministische Filmarbeit eine theoretische Flankierung fordert, war 1974 Anlass für die Gründung der Zeitschrift Frauen und Film. Die Auseinandersetzung mit Stereotypen, Sexismus und Bildstrategien waren Themen von damals und sind die Fragen von heute, über die es an diesem Abend zu sprechen gilt. Mit Achim Lengerer, Claudia Lenssen, Janine Sack, Helke Sander, Bettina Schoeller-Bouju, Gesine Strempel und Claudia von Alemann. Lesung: Emma Petzet. In deutscher Sprache.

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Heiner Müller: Der Lohndrücker, Berlin, Deutsches Theater, 1988. Regieteam mit technischen Mitarbeitenden, in der Mitte Heiner Müller und Erich Wonder, Akademie der Künste, Berlin, Erich-Wonder-Archiv, Foto © Sibylle Bergemann – Ostkreuz
16.1. – 13.3.
Ausstellung

Erich Wonder – T/Raumbilder für Heiner Müller

Mitte der 1970er-Jahre trafen Heiner Müller und Erich Wonder zum ersten Mal aufeinander. Ihre Begegnung führte zu Theaterarbeiten, die Maßstäbe setzten, weil sie die politische Entwicklung in Deutschland auf ästhetisch atemberaubende Weise spiegelten. Die Ausstellung präsentiert erstmals Gemälde, großformatige Aquarelle, Zeichnungen, Übermalungen und Fotografien von Erich Wonder sowie Fotografien von Sibylle Bergemann und Kostüme u. a. von Yohji Yamamoto.

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Anna Huber © Bettina Stoess
Montag, 17.1.
Abschlusspräsentation

19 Uhr

Pariser Platz

Black Box

Zwischen-Räume – Seismographische Körper. Valeska-Gert-Gastprofessur Anna Huber

In der Präsentation zeigen Studierende der Tanzwissenschaft der Freien Universität Berlin Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit mit der Schweizer Tänzerin und Gastprofessorin Anna Huber. Sie erkunden u. a., wie sich in der Pandemie die Choreografien des Alltags und die Partituren und Spuren der Wege im öffentlichen Raum verschoben haben. Abschlusspräsentation in deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

What Matters – Werkpräsentation der JUNGEN AKADEMIE 13.3. – 10.4.2022 mehr