Damian Le Bas: Back To The Future! Safe European Home 1938, 2013 (Detail) © Galerie Kai Dikhas & Diego Esteban Castellano Cano
Damian Le Bas: Back To The Future! Safe European Home 1938, 2013 (Detail) © Galerie Kai Dikhas & Diego Esteban Castellano Cano

Performing RomArchive
24. – 27.1.2019

Festival

RomArchive, das digitale Archiv der Sinti und Roma, macht Künste und Kulturen der Sinti und Roma sichtbar und ihren Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte deutlich. Erstmals entsteht durch selbst erzählte Gegengeschichten eine online international zugängliche, verlässliche Wissensquelle, die Stereotypen und Vorurteilen mit Fakten begegnet. Anlässlich der Veröffentlichung der Archiv-Website zeigt das interdisziplinäre Festival den Reichtum und die Vielseitigkeit der europäischen Kulturproduktion.

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Bilder einer Ausstellung. Foto © Matthias Horn
Bilder einer Ausstellung. Foto © Matthias Horn

Oskar Schlemmers Bauhaustänze von 1928 begleiteten 1977 die Premiere des Triadischen Ballets. 1983 zeigte die Bühnenbildklasse der Universität der Künste Wassily Kandinskys abstrakte Bühnenkomposition Bilder einer Ausstellung. Für das Eröffnungsfestival „100 Jahre Bauhaus“ tanzt der katalanische Choreograph Cesc Gelabert erstmals eine Rekonstruktion der Bauhaustänze Stäbe- und Reifentanz. Studierende des Teatro Nuovo Giovanni da Udine zeigen eine überarbeitete Version von Bilder einer Ausstellung.

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Das Triadische Ballett. Foto © Wilfried Hösl
Das Triadische Ballett. Foto © Wilfried Hösl

100 Jahre Bauhaus
16. – 24.1.2019

Eröffnungsfestival

2019 jährt sich der Geburtstag des Bauhauses zum 100. Mal. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit wird er mit Ausstellungen, Festivals, Forschungsprojekten und Symposien gefeiert. Das internationale Eröffnungsfestival, das vom 16. bis zum 24.1.2019 in der Akademie der Künste stattfindet, konzentriert sich auf die Produktion und Präsentation von Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, in denen die ästhetischen Fragestellungen und Experiment-Anordnungen der Bauhaus-Künstler weiter virulent sind.

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Das Totale Tanz Theater. Foto © Interactive Media Foundation
Das Totale Tanz Theater. Foto © Interactive Media Foundation

100 Jahre Bauhaus
Das Totale Tanz Theater

17. — 24.1.2019

Installation

Wer ist der Mensch im technisierten Zeitalter? Welche Rolle spielt er und die ihn umgebenden Maschinen? Fragen, wie sie vor 100 Jahren auch am Bauhaus gestellt wurden. „Das Totale Tanz Theater" verhandelt diese Fragen heute vor dem Hintergrund der Entwicklung künstlicher Intelligenz in Form eines Virtual-Reality-Tanz-Erlebnisses. Über VR-Brillen tauchen die Besucher*innen in einen gewaltigen, virtuellen Bühnenbau ein und durchlaufen mit einer von ihnen aktivierten Tanzmaschine eine tänzerische Choreographie über drei Ebenen.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
3.10.2018 — 28.4.2019

Ausstellung

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz hat sich eine Reihe von Wandbildern erhalten, die 1957 und 1958 für zwei Faschingsfeste entstanden waren. Gemalt von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein – ehemaligen Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste – sind sie neben den Ausstellungssälen der einzige originale Rest des historischen Gebäudes. 1989 erstmals fotografiert, publiziert und seitdem konserviert, werden sie nun nach fast 30 Jahren öffentlich zugänglich gemacht.

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Journal der Künste 9, Grafik: Heimann + Schwantes
Grafik: Heimann + Schwantes

Das Journal der Künste 9 mit folgenden Beiträgen: die Carte Blanche für Klaus Staeck, Einblicke in The Walk von Jochen Gerz, Durs Grünbein und Matthias Weichelt im Gespräch zum 70-jährigen Jubiläum von Sinn und Form, Wilfried Wang über den Mythos Bauhaus, das Hörspielmanuskript Der Rechtsruck von Georg Seeßlen, Wolfgang Kaleck über (Post-)Koloniales Unrecht und juristische Interventionen. Aus dem Archiv: als Neuerwerbung die Ehrenmitgliedsurkunde für Otto von Bismarck, Hanns-Eisler-Partituren als Fundstücke, u. v. m.

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Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß
Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 415 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Das Brecht-Weigel-Museum in Berlin-Mitte und das Anna-Seghers-Museum in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Renée Gailhoustet erhält den Großen Kunstpreis Berlin 2019mehr

Soeben erschienen: SINN UND FORM, Heft 1/2019mehr

John Heartfield goes online – www.heartfield.adk.demehr

One Million by Uli Aigner. Foto: Michal Kosakowski
Mittwoch, 23.1.
Performance

20 Uhr

Hanseatenweg

Halle 1

100 Jahre Bauhaus One Million

Die in Berlin lebende Wiener Künstlerin Uli Aigner dreht – formschöne und funktionale weiße Gefäße, elegant und widerstandsfähig, Kunstgegenstände für den täglichen Gebrauch, um daraus zu essen und zu trinken. Es ist ihr Lebensprojekt und reicht doch weit darüber hinaus, denn eine Million Gefäße will sie bis an ihr Lebensende fertigstellen. Für 100 Jahre Bauhaus legt sie eine neue Weltkollektion auf, mit der sie auf Bauhaus-Formen reagiert. An diesem Abend wird das gemeinsame Essen aus 206 Gefäßen zur Performance.

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One Million by Uli Aigner. Foto: Michal Kosakowski
Donnerstag, 24.1.
Installation

10 – 20 Uhr

Hanseatenweg

Halle 1

100 Jahre Bauhaus One Million

Die Künstlerin Uli Aigner dreht – formschöne und funktionale weiße Gefäße, elegant und widerstandsfähig, Kunstgegenstände für den täglichen Gebrauch, um daraus zu essen und zu trinken. Es ist ihr Lebensprojekt und reicht doch weit darüber hinaus, denn eine Million Gefäße will sie bis an ihr Lebensende fertigstellen. Für 100 Jahre Bauhaus legt sie eine neue Weltkollektion auf, mit der sie auf Bauhaus-Formen reagiert: die 206 Gefäße werden am 24.1. ausgestellt. Filme von Michal Kosakowski zum Projekt begleiten die Ausstellung.

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Bilder einer Ausstellung. Foto © Matthias Horn
Donnerstag, 24.1.
Tanzveranstaltung

20 Uhr

Hanseatenweg

Studio

100 Jahre Bauhaus Zwei Bauhaustänze / Bilder einer Ausstellung

Oskar Schlemmers Bauhaustänze von 1928 begleiteten 1977 die Premiere des Triadischen Ballets. 1983 zeigte die Bühnenbildklasse der Universität der Künste Wassily Kandinskys abstrakte Bühnenkomposition Bilder einer Ausstellung. Für das Eröffnungsfestival „100 Jahre Bauhaus" tanzt der katalanische Choreograph Cesc Gelabert erstmals eine Rekonstruktion der Bauhaustänze Stäbe- und Reifentanz. Studierende des Teatro Nuovo Giovanni da Udine zeigen eine überarbeitete Version von Bilder einer Ausstellung.

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KAL Band. Foto © KAL Band
Donnerstag, 24.1.
Eröffnungsveranstaltung

20 Uhr

Pariser Platz

Max-Liebermann-Saal

Performing RomArchive

RomArchive, das digitale Archiv der Sinti und Roma, macht Künste und Kulturen der Sinti und Roma sichtbar und ihren Beitrag zur europäischen Kulturgeschichte deutlich. Das interdisziplinäre Festival Performing RomArchive zeigt anlässlich der Veröffentlichung der Archiv-Website den Reichtum und die Vielseitigkeit der europäischen Kulturproduktion. Eröffnung der Ausstellungen und Installationen um 20 Uhr; Konzert mit der Band KAL aus Belgrad um 21 Uhr.

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Bilder einer Ausstellung. Foto © Matthias Horn
Freitag, 25.1.
Tanzveranstaltung

20 Uhr

Hanseatenweg

Studio

100 Jahre Bauhaus Zwei Bauhaustänze / Bilder einer Ausstellung

Oskar Schlemmers Bauhaustänze von 1928 begleiteten 1977 die Premiere des Triadischen Ballets. 1983 zeigte die Bühnenbildklasse der Universität der Künste Wassily Kandinskys abstrakte Bühnenkomposition Bilder einer Ausstellung. Für das Eröffnungsfestival „100 Jahre Bauhaus" tanzt der katalanische Choreograph Cesc Gelabert erstmals eine Rekonstruktion der Bauhaustänze Stäbe- und Reifentanz. Studierende des Teatro Nuovo Giovanni da Udine zeigen eine überarbeitete Version von Bilder einer Ausstellung.

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Dorantes © Luis Castilla Fotografía
Freitag, 25.1.
Konzert

20.30 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Performing RomArchive Dorantes: Interacción

Der Sevillaner Dorantes stammt aus einer Familie, die vom Cante Jondo durchdrungen ist. In der eigentlich vom Gitarrenspiel dominierten Flamencomusik hat er dem Klavier einen neuen Stellenwert verschafft und damit eine musikalische Revolution ausgelöst. Für Interacción arbeitet Dorantes mit der zeitgenössischen Flamencotänzerin Ursula Lopez und dem Schlagzeuger Javi Ruibal zusammen.

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Botoló / Stick Dance (1955) © Zsuzsanna Bene (art work)/Hungarian Academy of Science (scan), Rights of Use (scan)
Samstag, 26.1.
Symposium

14 – 19.30 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Performing RomArchive Romani Arts Matter

Im Gespräch mit Theaterschaffenden geht der Kurator des Archivbereichs Theater & Drama, Dragan Ristić, der Frage nach, welchen strukturellen Problemen Roma-Theatergruppen begegnen. Künstler*innen und Kurator*innen diskutieren über zeitgenössische „Roma-Kunst“. Isaac Blake, Kurator des Archivbereiches Tanz, präsentiert gemeinsam mit seinem kuratorischen Team die Herangehensweise für den Archivbereich. Symposium in deutscher und englischer Sprache.

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Bilder einer Ausstellung. Foto © Matthias Horn
Samstag, 26.1.
Tanzveranstaltung

20 Uhr

Hanseatenweg

Studio

100 Jahre Bauhaus Zwei Bauhaustänze / Bilder einer Ausstellung

Oskar Schlemmers Bauhaustänze von 1928 begleiteten 1977 die Premiere des Triadischen Ballets. 1983 zeigte die Bühnenbildklasse der Universität der Künste Wassily Kandinskys abstrakte Bühnenkomposition Bilder einer Ausstellung. Für das Eröffnungsfestival „100 Jahre Bauhaus" tanzt der katalanische Choreograph Cesc Gelabert erstmals eine Rekonstruktion der Bauhaustänze Stäbe- und Reifentanz. Studierende des Teatro Nuovo Giovanni da Udine zeigen eine überarbeitete Version von Bilder einer Ausstellung.

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Daniil Granin. Foto: Gerald Zörner / gezett.de
Donnerstag, 31.1.
Lesung

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Leningrad 1941–1944. Daniil Granin und sein „Blockadebuch“

Vor 75 Jahren endete die Belagerung Leningrads durch die deutsche Wehrmacht. Zusammen mit Ales Adamowitsch begann Daniil Granin 1974 Überlebende der Blockade zu interviewen. Vor kurzem erschien im Aufbau Verlag die erste unzensierte Ausgabe mit einem Vorwort von Ingo Schulze. Zum Jahrestag des Endes der Blockade und in Erinnerung an den 2017 verstorbenen Daniil Granin lesen Akademie-Mitglieder aus dieser bewegenden Dokumentation vom Leben und Leiden der Bewohner Leningrads. In deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Wo kommen wir hin. Ein künstlerisches Forschungslabor der Akademie der Künste 21. März – 2. Juni 2019 mehr

Käthe-Kollwitz-Preis 2019: Hito Steyerl 21. Februar – 14. April 2019 mehr