<i>Ultima Ratio Δ Mountain of the Sun</i>. Forum Expanded 2018, LBN/CAN 2017 von: Bahar Noorizadeh © Bahar Noorizadeh
Ultima Ratio Δ Mountain of the Sun. Forum Expanded 2018, LBN/CAN 2017 von: Bahar Noorizadeh © Bahar Noorizadeh

48. Berlinale Forum /
13. Forum Expanded

15.2. — 26.2.2018

Festival & Ausstellung

Die Berlinale ist erneut zu Gast in der Akademie der Künste: Forum und Forum Expanded präsentieren ihr Programm im Haus am Hanseatenweg. Die Gruppenausstellung des Forum Expanded zeigt Arbeiten von James Benning, Musquiqui Chihying und Gregor Kasper, Laura Horelli, Marta Hryniuk, Jane Jin Kaisen, Nesrine Khodr, Bahar Noorizadeh, Jen Liu, Ash Moniz, The Otolith Group, Song Sanghee, Kerstin Schroedinger und Ala Younis. Eröffnung: 14.2., 19 Uhr mit Jeanine Meerapfel, Stefanie Schulte Strathaus und Ute Holl.

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Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Die Brecht-Weigel-Gedenkstätte in Berlin-Mitte und die Anna-Seghers-Gedenkstätte in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste. Eine Voranmeldung zu den Führungen ist nicht erforderlich.

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Spanischer Pavillon auf der Architekturbiennale Venedig 2016, Foto: Juan Rodriguez
Spanischer Pavillon auf der Architekturbiennale Venedig 2016, Foto: Juan Rodriguez

In Spanien ist Architektur besonders stark von der Wirtschaftskrise betroffen. Es entstanden viele öffentliche und spekulative Bauten. Trotzdem wurde nach 2009 nicht darüber befunden, ob sie notwendig waren. Die Ausstellung, die im spanischen Pavillon der Architekturbiennale Venedig 2016 gezeigt und mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde, präsentiert aktuelle Architektur, die sich vom Überfluss der Vorkrisenzeit verabschiedet hat und sich als Unfertiges, als sich ständig Entwickelndes betrachten lässt.

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Marcel Odenbach, <i>Im Schiffbruch nicht schwimmen können</i>, 2011, Filmstill © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, courtesy of Galerie Gisela Capitain, Stampa Galerie und Videoart at Midnight Edition
Marcel Odenbach, Im Schiffbruch nicht schwimmen können, 2011, Filmstill © VG Bild-Kunst, Bonn 2017, courtesy of Galerie Gisela Capitain, Stampa Galerie und Videoart at Midnight Edition

Marcel Odenbach:
Im Schiffbruch nicht schwimmen können

26.1. — 24.2.2018

Videoinstallation

In Marcel Odenbachs Film Im Schiffbruch nicht schwimmen können sitzen drei Afrikaner im Pariser Louvre vor Théodore Géricaults Das Floß der Medusa und hängen ihren Gedanken nach. Das Gemälde zeigt einen jener Augenblicke, in dem die Menschheit auf ihren brutalen Überlebenswillen zurückgeworfen ist: Die Überlebenden auf dem Floß hatten Meuterer geschlachtet und ihre Kameraden verspeist – und kamen weiter. Videoinstallation im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Koloniales Erbe/Colonial Repercussions“.

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Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 413 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Käthe-Kollwitz-Preis 2018 der Akademie der Künste geht an die Amerikanerin Adrian Pipermehr

Fassadenpräsentation des Gedichts schweigen am Pariser Platzmehr

Víctor López Cotelo, Foto: Inge Zimmermann
Montag, 26.2.
Vortrag

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Víctor López Cotelo

Mit dem spanischen Architekten Víctor López Cotelo beginnt die diesjährige Reihe von Vorträgen, die fünf internationale Akademie-Mitglieder unter der Überschrift „On the Duty and the Power of Architecture“ halten. López Cotelo gibt Einblick in sein vielfältiges Schaffen, in seiner Heimatstadt Madrid und ganz Spanien. In deutscher Sprache.

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Friedrich Christian Delius, Foto © juergen-bauer.com
Mittwoch, 28.2.
Buchpremiere

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Friedrich Christian Delius:
Die Zukunft der Schönheit

Am 1. Mai 1966 gerät ein junger Deutscher aus der hessischen Provinz in einen New Yorker Jazzclub. Befremdet und beschwingt von der unerhörten Musik des Saxophonisten Albert Ayler, beginnt der junge Mann, das ganze unheilvolle Durcheinander der Gegenwart aus diesen Tönen herauszuhören, den Mord an Kennedy, den Vietnamkrieg, den Kampf der Schwarzen, die Studentenproteste. In die autobiographische Erzählung führt Tobias Lehmkuhl ein. In deutscher Sprache.

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Karton mit Negativrollen, Akademie der Künste, Berlin © Foto: Roman März, Walter-Kempowski-Archiv
Samstag, 3.3.
Führungen

11 Uhr

Robert-Koch-Platz 10
10115 Berlin

Spandauer Damm 19
14059 Berlin

Tag der Archive

Anlässlich des bundesweiten „Tags der Archive", der in diesem Jahr unter dem Motto „Demokratie und Bürgerrechte" steht, gewährt auch das Archiv der Akademie einen Blick hinter seine Kulissen. Ein spannendes Programm mit Vorträgen, Filmen und Gesprächen sowie Führungen durch Magazine, Lesesäle und Werkstätten offenbart Geheimnisse des Forschens und Sammelns. Archivarinnen und Archivare stellen die Besonderheiten eines Kunstarchivs vor und präsentieren einzigartige Dokumente. In deutscher Sprache.

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Katrin Sello 1985 im Kunstverein Hannover, Foto: Unbekannt
Sonntag, 4.3.
Archivpräsentation

11.30 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

Katrin Sello. Von Spiegelbildern und der Macht der Kunstkritik

Die Publizistin und Kunsthistorikerin Katrin Sello trat 1976 als erste Frau an die Spitze des Kunstvereins Hannover. In ihren Artikeln und Ausstellungen thematisierte sie vor allem den Zusammenhang von Kunst und Gesellschaft, die Kunst von Frauen, zeitgenössische niedersächsische Positionen und den Ost/West-Austausch. Anlässlich der Präsentation des Archivs gibt Uwe M. Schneede einen Überblick zum Wirken Katrin Sellos. Victoria Sturm liest ihre Texte. Irmela Roelcke spielt Mozart und Schubert. In deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Underground und Improvisation. Alternative Musik und Kunst nach 1968
Ausstellungen, Konzerte, Diskurse. 15. März – 6. Mai 2018
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„Holocaust als Kultur“. Zur Poetik von Imre Kertész Symposium. 12. – 14. April 2018 mehr

Abfallprodukte der Liebe. Eine Ausstellung mit Werken von Elfi Mikesch, Rosa von Praunheim und Werner Schroeter 18. Mai – 12. August 2018 mehr