Kader Attia, <i>Rochers Carrés</i>, 2008. Series of silver prints. Courtesy of the artist; Galerie Nagel Draxler; Collections Société Générale, MAC/VAL Vitry-sur-Seine, Paris; Sharjah Art Foundation, Sharjah; and The Solomon R. Guggenheim
Kader Attia, Rochers Carrés, 2008. Series of silver prints. Courtesy of the artist; Galerie Nagel Draxler; Collections Société Générale, MAC/VAL Vitry-sur-Seine, Paris; Sharjah Art Foundation, Sharjah; and The Solomon R. Guggenheim

Im dritten und letzten Symposium der Veranstaltungsreihe „Koloniales Erbe/Colonial Repercussions" entwirft Nikita Dhawan unter dem Titel „Planetarische Utopien – Hoffnung, Sehnsucht, Imagination in einer postkolonialen Welt" zusammen mit internationalen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Kunst und Politik das utopische Potenzial einer Gesellschaft, die koloniales Denken überwindet. U. a. mit Kader Attia, Gina Belafonte, Angela Davis, David Scott und Gayatri Chakravorty Spivak. In englischer Sprache.

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Filmstill aus <i>Der Rosenkönig</i> (1986) von Werner Schroeter Foto: © Elfi Mikesch
Filmstill aus Der Rosenkönig (1986) von Werner Schroeter Foto: © Elfi Mikesch

Abfallprodukte der Liebe. Elfi Mikesch
Rosa von Praunheim
Werner Schroeter

18.5. — 12.8.2018

Ausstellung, Filme, Performances, Talks

Die Ausstellung „Abfallprodukte der Liebe" widmet sich drei Kunstschaffenden, die lebenslang eine intensive Freundschaft miteinander verbunden hat: der Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch, dem Filmemacher und Aktivisten Rosa von Praunheim und dem Theater-, Opern- und Filmregisseur Werner Schroeter (1945–2010). Mit Fotografien, Filmen, Zeichnungen, Klanginstallationen und Dokumenten werden erstmals die vielfältigen ästhetischen und biografischen Bezüge untereinander gezeigt.

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Grafik: Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst
Grafik: Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

Die 10. Berlin Biennale findet in der Akademie der Künste, den KW Institute for Contemporary Art, dem Volksbühne Pavillon und dem ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik statt. Die Ausstellung in der Akademie am Hanseatenweg eröffnet mit einer temporären Konstruktion, die historische und visuelle Elemente zweier Baudenkmäler und einer historischen Persönlichkeit zusammenführt: Sanssouci in Potsdam, das Palais Sans-Souci in Milot, Haiti, und den haitianischen Revolutionär Oberst Jean-Baptiste Sans Souci.

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Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Die Brecht-Weigel-Gedenkstätte in Berlin-Mitte und die Anna-Seghers-Gedenkstätte in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 407 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Mitgliederclub: Kathrin Röggla im Gespräch mit den Akademie-Mitgliedern Caspar Johannes Walter und Ulf Stolterfohtmehr

KONTAKTE '17 – Ein filmischer Rückblick auf das Festival mehr

Akademie der Künste fordert sofortige Freilassung von Liu Xiamehr

Foto: International Research Center „Interweaving Performance Cultures“
21. – 24.6.
Konferenz

Hanseatenweg

Hanseatenweg und Pariser Platz

Dynamics of Interweaving Performance Cultures

Im Zentrum der Abschlusskonferenz des Internationalen Forschungskollegs „Verflechtungen von Theaterkulturen" stehen die Themen Wissen und Epistemologie. Herausragende WissenschaftlerInnen aus der ganzen Welt, wie Homi K. Bhabha, Walter Mignolo und Ngũgĩ wa Thiong'o, diskutieren u. a. darüber, wie Verflechtungsprozesse zwischen Theaterkulturen Wissen generieren, das oft über den Theaterkontext hinaus Geltung erlangt und Wirkungen zeitigt. In englischer Sprache.

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Kader Attia, Rochers Carrés, 2008. Series of silver prints. Courtesy of the artist; Galerie Nagel Draxler; Collections Société Générale, MAC/VAL Vitry-sur-Seine, Paris; Sharjah Art Foundation, Sharjah; and The Solomon R. Guggenheim Museum, New York
23. – 24.6.
Symposium

Hanseatenweg

Hanseatenweg und Pariser Platz

Koloniales Erbe. Planetarische Utopien – Hoffnung, Sehnsucht, Imagination in einer postkolonialen Welt

Nikita Dhawan entwirft im dritten und letzten Symposium der Veranstaltungsreihe „Koloniales Erbe/Colonial Repercussions" unter dem Titel „Planetarische Utopien – Hoffnung, Sehnsucht, Imagination in einer postkolonialen Welt" zusammen mit internationalen Expertinnen und Experten aus den Bereichen Wissenschaft, Kunst und Politik neue Visionen von einer postkolonialen Zukunft. U. a. mit Kader Attia, Gina Belafonte, Angela Davis, David Scott und Gayatri Chakravorty Spivak. In englischer Sprache.

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Werner Schroeter, 2009. Foto © Elfi Mikesch
Sonntag, 24.6.
Präsentation

20 Uhr

Pariser Platz

Blackbox

Abfallprodukte der Liebe. Werner Schroeters Anfänge

Das Frühwerk von Werner Schroeter ist nur Insidern bekannt. Stefan Drößler, Leiter Filmmuseum München, zeichnet anhand von selten gezeigten Filmausschnitten, Dokumenten und Fotos den Weg Werner Schroeters nach, von seinen Anfängen, seiner Begegnung mit Rosa von Praunheim, der Entdeckung seiner Superstars Carla Aulaulu und Magdalena Montezuma bis zu seinen ersten Festivalerfolgen, die ihm internationale Anerkennung und lukrative Aufträge einbrachten. In deutscher Sprache.

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Elfi Mikesch. Foto © Elfi Mikesch
Dienstag, 26.6.
Film und Gespräch

18 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Abfallprodukte der Liebe. Verrückt bleiben, verliebt bleiben

Torsten Holzapfel ist 31 Jahre alt, liebenswürdig, originell und begabt. Als Kind wurde er von seinen Eltern in einer dunklen Kammer eingesperrt und misshandelt. Von dort kam er in die Psychiatrie, wo sich die Demütigungen fortsetzten. Ein Kaspar Hauser der Gegenwart, der sich aus der Umklammerung der Unmündigkeit zu befreien vermochte. Im Anschluss an den Dokumentarfilm von Elfi Mikesch (1997) Gespräch mit Torsten Holzapfel und Gerd Hartmann. Moderation: Cornelia Klauß. In deutscher Sprache.

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Mondo Lux © Elfi Mikesch D 2011
Dienstag, 26.6.
Film und Gespräch

20 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Abfallprodukte der Liebe. Mondo Lux – Die Bilderwelten des Werner Schroeter

Elfi Mikesch hat für Werner Schroeter bei einigen seiner wichtigsten Filme die Kamera geführt. Sie verstand es, seine Visionen in auratische Bildwelten zu verwandeln. Als Schroeter 2006 von seiner Krebserkrankung erfährt, beschließt sie, ihn zu begleiten. Schroeter bekämpft die Krankheit mit Kunst und einer immensen Arbeitswut. Elfi Mikesch setzt Schroeter ein Denkmal, das die Liebe zum Leben und zur Kunst feiert. Im Anschluss an Elfi Mikeschs Film Gespräche mit Torsten Holzapfel, Thomas Plenert und Frieder Schlaich. Moderation: Claudia Lenssen. In deutscher Sprache.

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Vorschau

Käthe-Kollwitz-Preis 2018: Adrian Piper 1. September – 14. Oktober 2018 mehr