Johanna Diehl, <i>Das imaginäre Studio XIV</i> (Hermann Scherchens rotierender Nullstrahler, Studio für Elektroakustische Musik, Akademie der Künste, Berlin), gelatin silver print, 2017, 61 × 49 cm © Johanna Diehl
Johanna Diehl, Das imaginäre Studio XIV (Hermann Scherchens rotierender Nullstrahler, Studio für Elektroakustische Musik, Akademie der Künste, Berlin), gelatin silver print, 2017, 61 × 49 cm © Johanna Diehl

Für vier Tage wird die Akademie am Hanseatenweg mit Konzerten, Klanginstallationen, Künstlergesprächen und Workshops zu einem großen Experimentallabor. KONTAKTE ist in seiner zweiten Ausgabe mit 28 Ur- und Erstaufführungen und mehr als 100 Künstlerinnen und Künstlern aus 27 Nationen internationaler Brennpunkt elektroakustischer Musik und Klangkunst in Berlin. Festival-Eröffnung am 28.9. um 17.30 Uhr mit Vernissage, Klanginstallationen und Konzerten.

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Danièle Huillet und Jean-Marie Straub. Filmstill <i>Schwarze Sünde</i>, 1988 © BELVA Film
Danièle Huillet und Jean-Marie Straub. Filmstill Schwarze Sünde, 1988 © BELVA Film

In annähernd 50 Jahren gemeinsamer Arbeit haben Danièle Huillet und Jean-Marie Straub eines der einflussreichsten und kontroversesten Werke des modernen Kinos geschaffen. Eine Ausstellung, die von den detailgenauen, handwerklichen Arbeitsprozessen der beiden Filmemacher handelt und dazu neu entstandene Positionen internationaler Künstlerinnen und Künstler zeigt, bildet den Resonanzraum eines umfangreichen Programms.

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Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 418 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Soeben erschienen: SINN UND FORM, Heft 5/2017mehr

Das Treffen am Bannwaldsee – Vor 70 Jahren tagte erstmals die Gruppe 47mehr

Johanna Diehl, Das imaginäre Studio XIV (Hermann Scherchens rotierender Nullstrahler, Studio für Elektroakustische Musik, Akademie der Künste, Berlin), gelatin silver print, 2017, 61 × 49 cm © Johanna Diehl
Donnerstag, 28.9.
Eröffnungsveranstaltung

17.30 Uhr

KONTAKTE '17 Biennale für Elektroakustische Musik und Klangkunst

Feierliche Eröffnung des Festivals KONTAKTE '17 mit Vernissage, Klanginstallationen, Konzerten: Eröffnung der Ausstellung Das imaginäre Studio; Vernissage mit José Manuel Berenguer, Johanna Diehl, Christina Kubisch, Hans Peter Kuhn, Bernhard Leitner, Martin Riches, Society for Nontrivial Pursuits u. a. Grußwort: Gregorio García Karman.

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Ausstellungsleitung der Berliner Secession, 1928 (Ausschnitt), Foto © Zander & Labisch
Mittwoch, 4.10.
Buchpräsentation

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Die Berliner Secession 1899–1937.
Chronik, Kontext, Schicksal

Für den Kaiser das sprichwörtliche rote Tuch, für das Berliner Bürgertum ein glanzvoller Gesellschaftsmittelpunkt, für die Künstler der Moderne das Nadelöhr zum Ruhm und Kampfplatz erbitterter Rivalitäten: Die Geschichte der Berliner Secession ist ein Spiegel der Epoche. Anke Matelowski hat in 15-jähriger Arbeit die Geschichte der Secession neu erforscht und stellt mit Bernhard Echte ihr Buch in Wort und Bild vor. In deutscher Sprache.

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Oğuz Büyükberber und Marc Sinan, Foto © Michel Marang
Mittwoch, 4.10.
Konzert

19 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

„You Want Kilims, But I Do Films“.
Kunst und Kultur in der Türkei upon nothingness, there

In upon nothingness, there begegnet Marc Sinan’s zeitgenössische Komposition, die historische Originalaufnahmen armenischer Kriegsgefangener aus dem Ersten Weltkrieg verarbeitet, den abstrakten Stücken Oğuz Büyükberbers. Fragmente anatolischer Musik treffen auf improvisierte Plateaus. Begrüßung: Arnold Dreyblatt. Gespräch mit Simone Heilgendorff. In englischer Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Benjamin und Brecht. Denken in Extremen 26.10.2017 – 28.01.2018 mehr