Künstler der Ausstellung „Videoskulpturen" (1989), Kölnischer Kunstverein, Wulf Herzogenrath unten rechts. Foto: Joschik Kerstin © Wulf Herzogenrath
Künstler der Ausstellung „Videoskulpturen" (1989), Kölnischer Kunstverein, Wulf Herzogenrath unten rechts. Foto: Joschik Kerstin © Wulf Herzogenrath

Wulf Herzogenrath. Videokunst im Akademie-Archiv
12.12.2018

Archiv- und Ausstellungseröffnung

Wulf Herzogenrath trug als Kurator entscheidend dazu bei, dass sich Videokunst als neues künstlerisches Medium in Deutschland etablieren konnte. Das Gespräch zur Eröffnung seines Archivs mit Ulrike Rosenbach und Franziska Stöhr bildet den Auftakt eines internationalen Symposiums im Rahmen des Festivals „Videoart at Midnight". Die Ausstellung zeigt neben Dokumentationen zur Videokunst auch einige frühe Werke, ergänzt durch Fotos, Briefe und Entwürfe zu Installationen aus der einzigartigen Studiensammlung des Herzogenrath-Archivs.

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Das Triadische Ballett. Foto © Wilfried Hösl
Das Triadische Ballett. Foto © Wilfried Hösl

Vorschau:
100 Jahre Bauhaus

16. – 24.1.2019

Eröffnungsfestival

2019 jährt sich der Geburtstag des Bauhauses zum 100. Mal. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit wird er mit Ausstellungen, Festivals, Forschungsprojekten und Symposien gefeiert. Das internationale Eröffnungsfestival, das vom 16. bis zum 24.1.2019 in der Akademie der Künste stattfindet, konzentriert sich auf die Produktion und Präsentation von Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, in denen die ästhetischen Fragestellungen und Experiment-Anordnungen der Bauhaus-Künstler weiter virulent sind.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
3.10.2018 — 27.2.2019

Ausstellung

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz hat sich eine Reihe von Wandbildern erhalten, die 1957 und 1958 für zwei Faschingsfeste entstanden waren. Gemalt von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein – ehemaligen Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste – sind sie neben den Ausstellungssälen der einzige originale Rest des historischen Gebäudes. 1989 erstmals fotografiert, publiziert und seitdem konserviert, werden sie nun nach fast 30 Jahren öffentlich zugänglich gemacht.

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Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß
Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 416 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Das Brecht-Weigel-Museum in Berlin-Mitte und das Anna-Seghers-Museum in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Eine Zähmung der Internetgiganten von Seiten der Urheber ist überfällig: Ingo Schulze zum Urheberrechtmehr

Soeben erschienen: Journal der Künste 8 – Sonderheft Archivmehr

Soeben erschienen: SINN UND FORM, Heft 6/2018mehr

Künstler der Ausstellung „Videoskulpturen" (1989), Kölnischer Kunstverein, Wulf Herzogenrath unten rechts. Foto: Joschik Kerstin © Wulf Herzogenrath
13. – 16.12.
Ausstellung

Hanseatenweg

Studiofoyer

Wulf Herzogenrath. Videokunst im Akademie-Archiv

Wulf Herzogenrath trug als Kurator entscheidend dazu bei, dass sich Videokunst als neues künstlerisches Medium in Deutschland etablieren konnte. Eine Ausstellung zeigt vom 13. bis 16.12.2018 neben Dokumentationen zur Videokunst auch einige frühe Werke, ergänzt durch Fotos, Briefe und Entwürfe zu Installationen aus der einzigartigen Studiensammlung des Herzogenrath-Archivs.

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© Arnold Dreyblatt
1.10. – 30.12.
Multimediainstallation

Arnold Dreyblatt: REPERTOIRE

Arnold Dreyblatts Multimediainstallation REPERTOIRE basiert auf der Geschichte der Akademie der Künste: den Daten von rund 2500 Mitgliedern seit ihrer Gründung 1696. Dreyblatt strukturiert diese neuartig, um die internationale Gemeinschaft von Künstlerinnen und Künstlern hervorzuheben, die stets zur Weiterentwicklung der Kunst ihrer Zeit beigetragen haben.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
3.10. – 27.2.
Ausstellung

Bilderkeller

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz hat sich eine Reihe von Wandbildern erhalten, die 1957 und 1958 für zwei Faschingsfeste entstanden waren. Gemalt von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein – ehemaligen Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste – sind sie neben den Ausstellungssälen der einzige originale Rest des historischen Gebäudes.

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Georg Kaiser, Ende der 1920er Jahre. Foto: Riess
29.11. – 30.6.
Ausstellung

Literaturhaus Magdeburg
Thiemstraße 7
39104 Magdeburg

Kunst und Leben. Georg Kaiser – Dramatiker der Moderne

Georg Kaiser, einer der vielseitigsten und bedeutendsten expressionistischen Dramatiker, hat mit seinen Stücken, die noch heute frappierende Aktualität besitzen, Gedanken und Bilder der Moderne vorweggenommen. Aus seinem literarischen Nachlass in der Akademie der Künste und weiteren Archiv-Beständen wurden Fotos, Manuskripte, Briefe und Bühnenblätter, darunter selten gezeigtes Material, zu einer Künstlerbiografie des 20. Jahrhunderts arrangiert.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

100 Jahre Bauhaus. Das Eröffnungsfestival 16. – 24. Januar 2019 mehr

Käthe-Kollwitz-Preis 2019: Hito Steyerl 21. Februar – 14. April 2019 mehr