Ausstellung „NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille“, 15.9. – 12.12.2021: nothingtoseeness.de

#BerlinImpft: Impfen schützt auch die Kultur – Die Akademie der Künste sagt: Danke, Berlin!

 Emine Sevgi Özdamar © Isolde Ohlbaum
Emine Sevgi Özdamar © Isolde Ohlbaum

Im Oktober erscheint der neue Roman Ein von Schatten begrenzter Raum von Emine Sevgi Özdamar. Ihre Texte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Theaterarbeit, Vorträge und Freundschaften führen sie durch die Welt. Archiveröffnung und Buchpräsentation mit Emine Sevgi Özdamar, Katja Lange-Müller, Angela Winkler und Helmut Böttiger. Begrüßung: Gabriele Radecke. In deutscher Sprache. Am Pariser Platz und als Livestream.

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 Ensemble Omnibus © Ensemble Omnibus
Ensemble Omnibus © Ensemble Omnibus

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Donaueschinger Musiktage präsentiert das Ensemble Omnibus aus Usbekistan vier neue Kompositionen, die kurz zuvor in Donaueschingen uraufgeführt wurden. Werke von Onur Dülger (Türkei), Piyawat Louilarpprasert (Thailand), Hasan Hujairi (Bahrain) und Qin Yi (China). Zuvor Gespräch mit Björn Gottstein, Daniel Ott, Artyom Kim unc Piyawat Louilarpprasert. In englischer Sprache.

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 Grafik: Eps51
Grafik: Eps51

Sprache ist fester Bestandteil unserer Identität und Kultur in Europa – und zugleich ein sich ständig veränderndes Gebilde, das aktuelle Entwicklungen widerspiegelt. Welche sprachlichen Mechanismen lassen sich beobachten, wenn sich in Politik und Gesellschaft populistische Tendenzen ausbreiten? Workshops und Diskussion mit Sophie Collins, Luc Devoldere, László Marton, Robert Menasse, Daljit Nagra u. a. In englischer Sprache.

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Stephan Huber, Shining, 2001. Foto: Stephan Huber © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille 
15.9. – 12.12.2021

Ausstellung

Die Ausstellung „NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille“ widmet sich der Erfahrung des Nichts in den visuellen Künsten, sowie dem weiten Bedeutungsspektrum der Farbe Weiß, der Leere und der Stille. Werke von 75 internationalen Künstler*innen thematisieren das Verhältnis von Materialbeschaffenheit zu Oberfläche und Kontext, von Ton zu Stille, von Fülle zu Leere, von Komplexität zu Einfachheit und von Bedeutung zu Bedeutungslosigkeit.

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Grafik: Heimann + Schwantes
Grafik: Heimann + Schwantes

Beiträge von Aleida Assmann und Max Czollek über Erinnerung, Kunst und Archive setzen die „Arbeit am Gedächtnis“ in Heft 16 fort. Um die Themen der von Jeanine Meerapfel gegründeten Europäischen Allianz der Akademien kreisen u. a. ein Essay von Radka Denemarková und eine Fotostrecke von Matei Bejenaru. „Leere/Weiß/ Stille“ sind die Schlagworte im Schwerpunkt zur Ausstellung „NOTHINGTOSEENESS“.

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Grafik © Ta-Trung, Berlin
Grafik © Ta-Trung, Berlin

Arbeit am Gedächtnis – Transforming Archives
Mai – November 2021

Ausstellung und Veranstaltungen

Die Akademie der Künste und ihre Archive sind ein Ort der künstlerischen Erinnerungsarbeit. Aus Anlass ihres 325-jährigen Bestehens beginnt die Akademie, die eigene Institution als Gedächtnisspeicher neu zu reflektieren. Den Kern des umfangreichen Schwerpunktprogramms bilden Veranstaltungsreihen sowie eine große Ausstellung mit 13 Auftragsarbeiten zeitgenössischer Künstler*innen.

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Foto: Christian Kraushaar
Foto: Christian Kraushaar

1696–2021. Die Akademie der Künste nimmt ihr 325-jähriges Jubiläum zum Anlass, um sich zu erinnern und die gegenwärtige Situation zu befragen. In Form von Kalenderblättern werden Ereignisse beleuchtet, die als Zäsuren das Leben der Künstlergemeinschaft geprägt haben oder Momentaufnahmen ihrer Geschichte bieten. In deutscher Sprache.

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junge-akademie.adk.de

Digitale Plattform

Die digitale Plattform der JUNGEN AKADEMIE ist ein transdisziplinäres und -kulturelles Online-Magazin, Ausstellungs- und Experimentierraum sowie digitales Open Studio. Sie soll die Vernetzung zwischen Künstler*innen sowie den Austausch mit den Akademie-Mitgliedern, digitale Projekte und den Wissensaustausch innerhalb der internationalen Gemeinschaft ermöglichen.

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Anna-Seghers-Museum
Anna Seghers Museum. Foto © Andeas Süß

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb: Regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume des Schriftstellers Bertolt Brecht, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und der Schriftstellerin Anna Seghers.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste ist eine internationale Gemeinschaft von Künstler*innen und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 400 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Neuigkeiten aus der Akademie

„Schweigen ... ist eine nicht zu unterschätzende Größe menschlichen Ausdrucks." Kerstin Hensel über Friedrich Christian Delius' neues Buch Die sieben Sprachen des Schweigensmehr

Open Call: Arbeitsaufenthalt im Studio für Elektroakustische Musikmehr

Jetzt erhältlich: Journal der Künste 16mehr

Lovis Corinth: Porträt Alfred Kerr. Berlin, 1907. Öl auf Leinwand © Stiftung Stadtmuseum Berlin
Montag, 18.10.
Buchpräsentation

19.30 Uhr

Berlin wird Berlin. Alfred Kerrs Briefe aus der Reichshauptstadt für die Königsberger Allgemeine Zeitung

Von 1897 bis 1922 schrieb Alfred Kerr aus Berlin Briefe an die Königsberger Allgemeine Zeitung, ein einmaliges Zeugnis soziokultureller Geschichte, das durch einen Zufallsfund ans Tageslicht kam. Die Herausgeberin Deborah Vietor-Engländer stellt die vierbändige Ausgabe vor, Ulrich Matthes liest eine Auswahl aus den Texten. In deutscher Sprache.

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Emine Sevgi Özdamar © Isolde Ohlbaum
Dienstag, 19.10.
Archiveröffnung

19 Uhr

Ein von Schatten begrenzter Raum Emine Sevgi Özdamar

Im Oktober erscheint der neue Roman Ein von Schatten begrenzter Raum von Emine Sevgi Özdamar. Ihre Texte wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt. Theaterarbeit, Vorträge und Freundschaften führen sie durch die Welt. Archiveröffnung und Buchpräsentation mit Emine Sevgi Özdamar, Katja Lange-Müller, Angela Winkler und Helmut Böttiger. Begrüßung: Gabriele Radecke. In deutscher Sprache. Am Pariser Platz und als Livestream.

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Ensemble Omnibus © Ensemble Omnibus
Mittwoch, 20.10.
Konzert und Gespräch

19 Uhr

Donaueschingen Global @ Akademie der Künste Omnibus Ensemble

Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Donaueschinger Musiktage lädt die Akademie der Künste das Omnibus Ensemble nach Berlin ein. Das Ensemble aus Taschkent/Usbekistan präsentiert vier neue Kompositionen. Von buddhistischen Ritualen über usbekische Klänge zu thailändischen Kompositionsmethoden verbinden sich in ihnen vielfältige Einflüsse. 19 Uhr: Gespräch mit Björn Gottstein, Daniel Ott, Artyom Kim und Piyawat Louilarpprasert. 20 Uhr: Konzert. In englischer Sprache.

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Stephan Huber, Shining, 2001. Foto: Stephan Huber © VG Bild-Kunst, Bonn 2021 (Ausschnitt)
15.9. – 12.12.
Ausstellung

NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille

Die Ausstellung widmet sich der Erfahrung des Nichts in den visuellen Künsten, sowie dem weiten Bedeutungsspektrum der Farbe Weiß, der Leere und der Stille. Werke von 75 internationalen Künstler*innen thematisieren das Verhältnis von Materialbeschaffenheit zu Oberfläche und Kontext, von Ton zu Stille, von Fülle zu Leere, von Komplexität zu Einfachheit und von Bedeutung zu Bedeutungslosigkeit.

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Charlotte Basté, Rollenporträt Katharina (William Shakespeare Der Widerspenstigen Zähmung), [vor 1907]
17.9. – 12.11.
Präsentation

Akademie der Künste
Robert-Koch-Platz 10
10115 Berlin

Flüchtige Kunst. Die Schauspielerin Charlotte Basté (1867–1928)

Charlotte Basté übernahm mit drei Jahren ihre erste Hauptrolle. Seit 1885 gehörte sie zum Ensemble des Königlichen Hoftheaters Dresden. Die Vitrinenpräsentation mit Fotos, Fanpost, Zeitungsartikeln, Verträgen und vielem mehr zeigt das Leben einer Schauspielerin im späten 19. Jahrhundert, das dem heutiger Stars ähnlicher ist, als man meint. In deutscher Sprache.

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Frank Fath, Krise - Chance, 2020, Mixed Media on paper© Akademie der Künste, Berlin, Berliner Sammlung Kalligrafie Nr. 707, Frank Fath
4.10. – 23.12.
Präsentation

Pariser Platz

Lesesaal

Krise als Chance – Kunst in der Krise

Ist die Aufforderung, die Krise als Chance zu begreifen, mehr als nur ein Gemeinplatz? Zumindest schriftlich lässt sich die Ambivalenz des Begriffes fassen. Das chinesische Schriftzeichen für Krise besteht aus zwei Teilen: Gefahr und Gelegenheit. Anlässlich des ersten Lockdowns im Frühjahr 2020 wurden vier Kalligraf*innen eingeladen, den Begriff grafisch zu interpretieren.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

ERICH WONDER – T/RAUMBILDER FÜR HEINER MÜLLER 16.1. – 13.3.2022 mehr