Benjamin und Brecht.
Denken in Extremen
Krise ist immer

13. — 14.12.2017

Theateraufführung

1931 planen Bertolt Brecht und Walter Benjamin die Herausgabe einer Zeitschrift mit dem Titel Krise und Kritik. Sie bereiten ein Organ vor, das „eine eingreifende, von Folgen begleitete Produktion“ realisieren soll – und das in kollektiver Arbeit. Das Projekt scheitert. Warum? Eingeladen wird zu einem Reenactment der protokollierten Gespräche. Die Akteure des Abends nehmen das Publikum mit auf die Reise in die Krise, die immer ist: Muss die Utopie offener Grenzen scheitern? In deutscher Sprache. 

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Kostümfest des Vereins der Berliner Künstlerinnen, Nachgestelltes Secessionsplakat, Berlin, 6. Februar 1902. Foto: Illustrirte Zeitung, Leipzig, 1902
Kostümfest des Vereins der Berliner Künstlerinnen, Nachgestelltes Secessionsplakat, Berlin, 6. Februar 1902. Foto: Illustrirte Zeitung, Leipzig, 1902

150 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen
1.12.2017 — 30.1.2018

Ausstellung

Aus Anlass des 150. Geburtstags des Vereins der Berliner Künstlerinnen zeigt die Akademie der Künste am Pariser Platz eine Auswahl aus den 2013 ins Archiv Bildende Kunst übergebenen Archivalien. Sie dokumentieren die Geschichte der ersten deutschen Berufsorganisation bildender Künstlerinnen, die am 13. Januar 1867 ins Leben gerufen wurde. Die Vereinsentwicklung wird im Spiegel der Biographien ihrer 23 Vorsitzenden – von Auguste von Mühler (1867) bis zu Ute Gräfin von Hardenberg (2016) – gezeigt.

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Benjamin und Brecht.
Denken in Extremen

26.10.2017 — 28.1.2018

Ausstellung

Die Beziehung zwischen Walter Benjamin und Bertolt Brecht ist eine außergewöhnliche Konstellation. In der Weimarer Republik nähern sich der Kritiker und der Dichter einander an, diskutieren Grundfragen der Kunst und der Politik, im Exil entsteht eine verlässliche Freundschaft. Die Ausstellung zeigt die Aktualität dieser Begegnung, das historisch Dokumentierbare, das Echo von Freunden und Feinden sowie Momente der Rezeption.

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Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 415 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Aus dem Theodor W. Adorno Archiv: ein Gutachten über Angela Davismehr

Neue Installation von Arnold Dreyblatt in der Akademie am Hanseatenwegmehr

Bertolt Brechts Filmerbe in der Akademie ist gesichertmehr

Bertolt Brecht und Walter Benjamin spielen Schach, 1934, Skovsbostrand/Dänemark Foto: unbekannt © Akademie der Künste, Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv
Dienstag, 12.12.
Vortrag

19 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

Marcus Steinweg:
Eine gewisse Schieflage. Splitter zu Benjamin und Brecht

Marcus Steinweg, bildender Künstler und Philosoph, spricht über Walter Benjamin und Bertolt Brecht und liest Splitter: Haschisch, Tränenökonomie, Einverstandensein, Brauchbar?, Schach, Träumen mit Benjamin und anderes. In deutscher Sprache.

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Krise ist immer, Philipp Hochmair, Foto © Christian Menkel
Mittwoch, 13.12.
Theateraufführung

19.30 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Benjamin und Brecht.
Denken in Extremen Krise ist immer

Im Jahre 1931 planten Bertolt Brecht und Walter Benjamin die Herausgabe einer Zeitschrift mit dem Titel Krise und Kritik. Das Projekt scheiterte. Warum? Eingeladen wird zu einem Reenactment der protokollierten Gespräche. Die Akteure des Abends nehmen das Publikum mit auf die Reise in die Krise, die immer ist: Muss die Utopie offener Grenzen scheitern? In deutscher Sprache.

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Krise ist immer, Philipp Hochmair, Foto © Christian Menkel
Donnerstag, 14.12.
Theateraufführung

19.30 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Benjamin und Brecht.
Denken in Extremen Krise ist immer

1931 planten Brecht und Benjamin die Herausgabe einer Zeitschrift mit dem Titel Krise und Kritik, ein Organ, das „eine eingreifende, von Folgen begleitete Produktion“ realisieren soll – und das in kollektiver Arbeit. Das Projekt scheiterte. Warum? Eingeladen wird zu einem Reenactment der protokollierten Gespräche: Muss die Utopie offener Grenzen scheitern? In deutscher Sprache.

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Vorschau

Koloniales Erbe Veranstaltungsreihe
Januar – Juni 2018
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Underground und Improvisation. Alternative Musik und Kunst nach 1968
Ausstellungen, Konzerte, Diskurse. 15. März – 6. Mai 2018
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