MALALAI, Foto © Newsha Tavakolian
MALALAI, Foto © Newsha Tavakolian

MALALAI –
Die afghanische
Jungfrau von Orléans

19. & 21.1.2018

Theateraufführurung

Eine Geschichte ähnlich der von Jeanne d’Arc erzählt man in Afghanistan über Malalai von Maiwand, Sanitäterin im Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Kolonialmacht 1880. Die politische Aufladung beider Mythen bildet den Ausgangspunkt des Theaterprojekts von Robert Schuster und Julie Paucker mit französischen, afghanischen, deutschen und israelischen Schauspielerinnen und Schauspielern.

   mehr
Ayrson Heráclito, O Sacudimento da Maison des Esclaves em Gorée Díptico I, 2015, Filmstill © Ayrson Heráclito
Ayrson Heráclito, O Sacudimento da Maison des Esclaves em Gorée Díptico I, 2015, Filmstill © Ayrson Heráclito

Koloniales Erbe /
Colonial Repercussions

Januar — Juni 2018

Veranstaltungsreihe

Mit „Koloniales Erbe/Colonial Repercussions“ lädt die Akademie der Künste ein, über die Strukturen kolonialer Machtverhältnisse, die bis heute in Wissenschaft, Kunst und Gesellschaft wirksam sind, nachzudenken. Von Januar bis Juni 2018 beschäftigen sich drei mehrtägige Symposien damit, die blinden Flecken des kolonialen Erbes auszuleuchten. In der Auftakt-Konferenz am 26./27.1. diskutieren internationale juristische Experten die Kolonialverbrechen der europäischen Staaten und die Frage nach Reparationen.

   mehr

Benjamin und Brecht.
Denken in Extremen

26.10.2017 — 28.1.2018

Ausstellung

Die Beziehung zwischen Walter Benjamin und Bertolt Brecht ist eine außergewöhnliche Konstellation. In der Weimarer Republik nähern sich der Kritiker und der Dichter einander an, diskutieren Grundfragen der Kunst und der Politik, im Exil entsteht eine verlässliche Freundschaft. Die Ausstellung zeigt die Aktualität dieser Begegnung, das historisch Dokumentierbare, das Echo von Freunden und Feinden sowie Momente der Rezeption.

   mehr
Kostümfest des Vereins der Berliner Künstlerinnen, Nachgestelltes Secessionsplakat, Berlin, 6. Februar 1902. Foto: Illustrirte Zeitung, Leipzig, 1902
Kostümfest des Vereins der Berliner Künstlerinnen, Nachgestelltes Secessionsplakat, Berlin, 6. Februar 1902. Foto: Illustrirte Zeitung, Leipzig, 1902

150 Jahre Verein der Berliner Künstlerinnen
1.12.2017 — 30.1.2018

Ausstellung

Aus Anlass des 150. Geburtstags des Vereins der Berliner Künstlerinnen zeigt die Akademie der Künste am Pariser Platz eine Auswahl aus den 2013 ins Archiv Bildende Kunst übergebenen Archivalien. Sie dokumentieren die Geschichte der ersten deutschen Berufsorganisation bildender Künstlerinnen, die am 13. Januar 1867 ins Leben gerufen wurde. Die Vereinsentwicklung wird im Spiegel der Biographien ihrer 23 Vorsitzenden – von Auguste von Mühler (1867) bis zu Ute Gräfin von Hardenberg (2016) – gezeigt.

   mehr
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 415 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

   mehr
Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

   mehr

Neuigkeiten aus der Akademie

Thomas Demand erhält den Großen Kunstpreis Berlin 2018 mehr

Bettina C. Huber wird neuer Präsidialsekretär der Akademie der Künstemehr

Soeben erschienen: SINN UND FORM, Heft 1/2018mehr

© HvC
Mittwoch, 17.1.
Konzertreihe

20 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

EM 4 | Berliner Studios für elektroakustische Musik (11) Im Wandel von Technik und Struktur

Zwischen 1974 und 2006 entstehen im Elektronischen Studio der Technischen Universität Berlin wesentliche Neuerungen der Studiotechnik. Der Wandel zum modernen digitalen Studio lässt sich durch Werke dieser Zeit veranschaulichen. Der Abend widmet sich elektroakustischen Produktionen, die in dieser Ära an der TU realisiert wurden. Mit Werken von Herbert Brün, Ricardo Mandolini, László Dubrovay, Unsuk Chin, Mario Verandi, Robin Minard und Horacio Vaggione.

   mehr
MALALAI, Foto © Newsha Tavakolian
Freitag, 19.1.
Theateraufführung

19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

MALALAI –
Die afghanische Jungfrau von Orléans

Eine Geschichte ähnlich der von Jeanne d’Arc erzählt man in Afghanistan über Malalai von Maiwand, Sanitäterin im Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Kolonialmacht 1880. Die politische Aufladung beider Mythen bildet den Ausgangspunkt des Theaterprojekts von Robert Schuster und Julie Paucker. In deutscher, englischer, französischer, hebräischer und afghanischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

   mehr
True Warriors © www.truewarriors.de
Samstag, 20.1.
Filmvorführung

18.30 Uhr

Hanseatenweg

Studio

True Warriors

2014 sprengte sich während einer Premiere des Azdar Theaters in Kabul ein Selbstmordattentäter in die Luft, zwei Besucher sterben, 40 Menschen werden verletzt. In Interviews mit Betroffenen darüber, wie sie den Anschlag erlebten und wie sie in der Folge damit umgehen, erzählt True Warriors eine Geschichte hinter alltäglichen Nachrichtenmeldungen und über die Kraft von Kultur. Im Anschluss: Podiumsdiskussion über Kulturaustausch mit politisch unsicheren Ländern. Film in englischer und afghanischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

   mehr
MALALAI, Foto © Newsha Tavakolian
Sonntag, 21.1.
Theateraufführung

19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

MALALAI – Die afghanische Jungfrau von Orléans

Malalai von Maiwand war Sanitäterin im Unabhängigkeitskrieg gegen die britische Kolonialmacht 1880. Als die Afghanen jede Hoffnung verloren und flohen, löste sie ihren Schleier, machte eine Flagge daraus und rannte auf den Feind zu. Die Soldaten kehrten um und siegten. Ein Theaterprojekt von Robert Schuster und Julie Paucker mit französischen, afghanischen, deutschen und israelischen Schauspielerinnen und Schauspielern.

   mehr

Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Underground und Improvisation. Alternative Musik und Kunst nach 1968
Ausstellungen, Konzerte, Diskurse. 15. März – 6. Mai 2018
mehr

„Holocaust als Kultur“. Zur Poetik von Imre Kertész Symposium. 12. – 14. April 2018 mehr