Das Triadische Ballett. Foto © Wilfried Hösl
Das Triadische Ballett. Foto © Wilfried Hösl

Vorschau:
100 Jahre Bauhaus

16. – 24.1.2019

Eröffnungsfestival

2019 jährt sich der Geburtstag des Bauhauses zum 100. Mal. Nicht nur in Deutschland, sondern weltweit wird er mit Ausstellungen, Festivals, Forschungsprojekten und Symposien gefeiert. Das internationale Eröffnungsfestival, das vom 16. bis zum 24.1.2019 in der Akademie der Künste stattfindet, konzentriert sich auf die Produktion und Präsentation von Werken zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler, in denen die ästhetischen Fragestellungen und Experiment-Anordnungen der Bauhaus-Künstler weiter virulent sind.

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Künstler der Ausstellung „Videoskulpturen" (1989), Kölnischer Kunstverein, Wulf Herzogenrath unten rechts. Foto: Joschik Kerstin © Wulf Herzogenrath
Künstler der Ausstellung „Videoskulpturen" (1989), Kölnischer Kunstverein, Wulf Herzogenrath unten rechts. Foto: Joschik Kerstin © Wulf Herzogenrath

Wulf Herzogenrath. Videokunst im Akademie-Archiv
13. – 30.12.2018

Ausstellung

Wulf Herzogenrath trug als Kurator entscheidend dazu bei, dass sich Videokunst als neues künstlerisches Medium in Deutschland etablieren konnte. Die Ausstellung zeigt neben Dokumentationen zur Videokunst auch einige frühe Werke, ergänzt durch Fotos, Briefe und Entwürfe zu Installationen aus der einzigartigen Studiensammlung des Herzogenrath-Archivs. Im Mittelpunkt der Rückschau steht die „documenta 6" als Meilenstein in der Geschichte der Medienkunst, bei der Wulf Herzogenrath 1977 eine eigene Abteilung für Videokunst kuratierte.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
3.10.2018 — 27.2.2019

Ausstellung

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz hat sich eine Reihe von Wandbildern erhalten, die 1957 und 1958 für zwei Faschingsfeste entstanden waren. Gemalt von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein – ehemaligen Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste – sind sie neben den Ausstellungssälen der einzige originale Rest des historischen Gebäudes. 1989 erstmals fotografiert, publiziert und seitdem konserviert, werden sie nun nach fast 30 Jahren öffentlich zugänglich gemacht.

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Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß
Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 416 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Das Brecht-Weigel-Museum in Berlin-Mitte und das Anna-Seghers-Museum in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

John Heartfield goes online – www.heartfield.adk.demehr

Eine Zähmung der Internetgiganten von Seiten der Urheber ist überfällig: Ingo Schulze zum Urheberrechtmehr

Soeben erschienen: Journal der Künste 8 – Sonderheft Archivmehr

Künstler der Ausstellung „Videoskulpturen" (1989), Kölnischer Kunstverein, Wulf Herzogenrath unten rechts. Foto: Joschik Kerstin © Wulf Herzogenrath
13. – 30.12.
Ausstellung

Hanseatenweg

Studiofoyer

Wulf Herzogenrath. Videokunst im Akademie-Archiv

Wulf Herzogenrath trug als Kurator entscheidend dazu bei, dass sich Videokunst als neues künstlerisches Medium in Deutschland etablieren konnte. Eine Ausstellung zeigt vom 13. bis 30.12.2018 neben Dokumentationen zur Videokunst auch einige frühe Werke, ergänzt durch Fotos, Briefe und Entwürfe zu Installationen aus der einzigartigen Studiensammlung des Herzogenrath-Archivs.

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© Arnold Dreyblatt
1.10. – 30.12.
Multimediainstallation

Arnold Dreyblatt: REPERTOIRE

Arnold Dreyblatts Multimediainstallation REPERTOIRE basiert auf der Geschichte der Akademie der Künste: den Daten von rund 2500 Mitgliedern seit ihrer Gründung 1696. Dreyblatt strukturiert diese neuartig, um die internationale Gemeinschaft von Künstlerinnen und Künstlern hervorzuheben, die stets zur Weiterentwicklung der Kunst ihrer Zeit beigetragen haben.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
3.10. – 27.2.
Ausstellung

Bilderkeller

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz hat sich eine Reihe von Wandbildern erhalten, die 1957 und 1958 für zwei Faschingsfeste entstanden waren. Gemalt von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein – ehemaligen Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste – sind sie neben den Ausstellungssälen der einzige originale Rest des historischen Gebäudes.

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Tod Dockstader im Studio in den frühen 1960er Jahren. Foto: Courtesy Tom Steenland/Starkland
Mittwoch, 9.1.
Konzert

20 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

EM4 | Berliner Studios für elektroakustische Musik: Tod Dockstader

Tod Dockstader (1932–2015) gehört trotz seiner wegweisenden Tonbandkompositionen aus den frühen 1960er Jahren zu den weniger bekannten Akteuren der akusmatischen Musik. Abgesehen von kleineren Studien begann er in den späten 1990ern mit weiteren digitalen Kompositionen. Das Elektronische Studio der Technischen Universität Berlin gibt in diesem Konzert einen Überblick über sein außergewöhnliches Werk und seine Schaffensphasen.

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Grafik: Heimann + Schwantes
Samstag, 12.1.
Konzert

20 Uhr

Pariser Platz

Blackbox

Free International Drumming II

Mit „Free International Drumming II" öffnet sich das künstlerische Forschungslabor „Wo kommen wir hin" für die aktuelle koreanische Musikszene. Dabei durchdringen sich die klassische höfische Musik, die Ritualformen des koreanischen Schamanismus in Musik und Performance mit Jazz und Komposition. Konzert mit Ensemble DoodulSori, Peter Ehwald & Ensemble ~su und INklang. Gespräch mit Manos Tsangaris und Karin Sander.

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Foto: Gernot Krämer
Dienstag, 15.1.
Lesung und Gespräch

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Das Abenteuer des Lesens. Siebzig Jahre Sinn und Form

Im Januar 1949 erschien das erste Heft von Sinn und Form. Das siebzigjährige Jubiläum der von der Akademie der Künste herausgegebenen Beiträge zur Literatur soll Anlass sein, nach der heutigen und künftigen Bedeutung von Zeitschriften für Autoren wie für Leser zu fragen. Mit Georg Klein, Kornelia Koepsell, Dénes Krusovszky, Sibylle Lewitscharoff, Gustav Seibt, Cécile Wajsbrot, Matthias Weichelt und Katharina Teutsch (Moderation).

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Michael Wollny. Foto © Jörg Steinmetz
Mittwoch, 16.1.
Eröffnungskonzert

19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

100 Jahre Bauhaus Bau.Haus.Klang. Eine Harmonielehre

Wie klingt das Bauhaus? Ausgehend von dieser Frage konzipierte Jazzpianist Michael Wollny zur Eröffnung des Festivals eine Musik, die auf den mannigfaltigen Bezügen zwischen den Protagonisten des Bauhauses und den sie umgebenden Klängen und Kompositionen beruht. Den Abend eröffnet Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier als Schirmherr des Festivals.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Wo kommen wir hin. Ein künstlerisches Forschungslabor der Akademie der Künste 20. Oktober 2018 – 2. Juni 2019 mehr

100 Jahre Bauhaus. Das Eröffnungsfestival 16. – 24. Januar 2019 mehr

Käthe-Kollwitz-Preis 2019: Hito Steyerl 21. Februar – 14. April 2019 mehr