Hito Steyerl. Abstract, 2012 (Detail). Zwei-Kanal-HD-Video, Ton. 7:30 Min. © VG Bild-Kunst, Bonn 2019. Filmstill: © Hito Steyerl. Courtesy: the artist, Andrew Kreps Gallery, New York and Esther Schipper, Berlin
Hito Steyerl. Abstract, 2012 (Detail). Zwei-Kanal-HD-Video, Ton. 7:30 Min. © VG Bild-Kunst, Bonn 2019. Filmstill: © Hito Steyerl. Courtesy: the artist, Andrew Kreps Gallery, New York and Esther Schipper, Berlin

Käthe-Kollwitz-Preis 2019: Hito Steyerl
21.2. – 14.4.2019

Ausstellung

Hito Steyerl erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2019. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Akademie eine internationale Künstlerin, deren besonderes Interesse den Medien, der Technologie und der Verbreitung von Bildern gilt. Ihr Werk umfasst Texte, Performances, Multimedia-Installationen und essayistische Dokumentarfilme, in denen sie sich mit postkolonialer Kritik, feministischer Repräsentationslogik sowie den Einflüssen der Globalisierung auseinandersetzt. Anlässlich der Preisverleihung zeigt die Akademie eine Ausstellung mit Arbeiten von Hito Steyerl.

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Cymatics. Foto: Caspar Johannes Walter
Cymatics. Foto: Caspar Johannes Walter

Labor Beethoven 2020
Plattform Berlin 2019

24.2.2019

Konzert und Gespräch

Das von der Akademie der Künste initiierte „Labor Beethoven 2020“ bietet seit 2017 einem Team junger Komponistinnen und Komponisten aus Tel Aviv, Basel und Thessaloniki ein offenes Forum zur Entwicklung ihrer eigenen Visionen jenseits des gewachsenen Realitätskanons. Auf halbem Weg zum finalen Festival 2020 präsentiert das Labor Beethoven nun Klanginstallationen und neue Werke, die gemeinsam in Berlin entwickelt wurden, und lädt das Publikum ein, diesen Forschungsprozess mitzuerleben.

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Handstudie Wigman-Schule Dresden, Akademie der Künste, Berlin, Mary-Wigman-Archiv_392, Foto: Ursula Richter
Handstudie Wigman-Schule Dresden, Akademie der Künste, Berlin, Mary-Wigman-Archiv_392, Foto: Ursula Richter

Vom 24.8. bis zum 21.9.2019 plant die Akademie unter dem Titel „Das Jahrhundert des Tanzes“ eine performative Ausstellung zur Aktualität des Tanzerbes. Ausgangspunkt für das Projekt ist ein Campus für internationale Studierende, die sich in Meisterklassen, Vorträgen und Gesprächen praktisch und theoretisch mit der Tanzmoderne auseinandersetzen. Der Campus verbindet sich mit einem Gesamtprogramm aus Aufführungen und Debatten. Bis zum 15.4.2019 können sich Studierende und Alumni aus internationalen Tanzstudiengängen bewerben.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
3.10.2018 — 28.4.2019

Ausstellung

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz hat sich eine Reihe von Wandbildern erhalten, die 1957 und 1958 für zwei Faschingsfeste entstanden waren. Gemalt von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein – ehemaligen Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste – sind sie neben den Ausstellungssälen der einzige originale Rest des historischen Gebäudes. 1989 erstmals fotografiert, publiziert und seitdem konserviert, werden sie nun nach fast 30 Jahren öffentlich zugänglich gemacht.

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Journal der Künste 9, Grafik: Heimann + Schwantes
Grafik: Heimann + Schwantes

Das Journal der Künste 9 mit folgenden Beiträgen: die Carte Blanche für Klaus Staeck, Einblicke in The Walk von Jochen Gerz, Durs Grünbein und Matthias Weichelt im Gespräch zum 70-jährigen Jubiläum von Sinn und Form, Wilfried Wang über den Mythos Bauhaus, das Hörspielmanuskript Der Rechtsruck von Georg Seeßlen, Wolfgang Kaleck über (Post-)Koloniales Unrecht und juristische Interventionen. Aus dem Archiv: als Neuerwerbung die Ehrenmitgliedsurkunde für Otto von Bismarck, Hanns-Eisler-Partituren als Fundstücke, u. v. m.

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Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß
Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 415 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Das Brecht-Weigel-Museum in Berlin-Mitte und das Anna-Seghers-Museum in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Von diesem Buch geht eine seltsame Ermutigung aus: Ingo Schulze über Daniil Granins und Ales Adamowitschs Blockadebuchmehr

Renée Gailhoustet erhält den Großen Kunstpreis Berlin 2019mehr

Jetzt erhältlich: Journal der Künste 9mehr

© Arnold Dreyblatt
28.1. – 30.4.
Multimediainstallation

Arnold Dreyblatt: REPERTOIRE

Arnold Dreyblatts Multimediainstallation REPERTOIRE basiert auf der Geschichte der Akademie der Künste: den Daten von rund 2.500 Mitgliedern seit ihrer Gründung 1696. Dreyblatt strukturiert diese neuartig, um die internationale Gemeinschaft von Künstlerinnen und Künstlern hervorzuheben, die stets zur Weiterentwicklung der Kunst ihrer Zeit beigetragen haben.

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Hito Steyerl. Foto: © Trevor Paglen. Courtesy: the artist, Andrew Kreps Gallery, New York and Esther Schipper, Berlin
Mittwoch, 20.2.
Preisverleihung und Ausstellungseröffnung

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Käthe-Kollwitz-Preis 2019. Hito Steyerl

Hito Steyerl erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2019. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Akademie eine internationale Künstlerin, deren besonderes Interesse den Medien, der Technologie und der Verbreitung von Bildern gilt. Anlässlich der Preisverleihung zeigt die Akademie eine Ausstellung mit ausgewählten Arbeiten von Hito Steyerl am Pariser Platz. Preisverleihung und Ausstellungseröffnung mit Kathrin Röggla, Rolf Tegtmeier, Katharina Grosse, Florian Ebner, Hito Steyerl. In deutscher Sprache.

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Samuel Beckett. Foto © Jerry Bauer/Suhrkamp Verlag
Donnerstag, 21.2.
Lesung und Gespräch

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Samuel Beckett – Der Briefeschreiber

Mit dem vierten Band der Briefe Samuel Becketts von 1966–1989, Was bleibt, wenn die Schreie enden, beschließt der Suhrkamp Verlag die große Briefausgabe. Ulrich Matthes liest aus den Briefen, Daniel Medin spricht mit dem Herausgeber Dan Gunn, dem Übersetzer Chris Hirte und dem Autor György Dragomán über den Briefeschreiber Beckett. In deutscher Sprache.

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Cymatics. Foto: Caspar Johannes Walter
Sonntag, 24.2.
Konzert und Gespräch

14 Uhr

Labor Beethoven 2020 Plattform Berlin 2019

Das von der Akademie der Künste initiierte „Labor Beethoven 2020“ bietet seit 2017 einem Team junger Komponistinnen und Komponisten aus Tel Aviv, Basel und Thessaloniki ein offenes Forum zur Entwicklung ihrer eigenen Visionen jenseits des gewachsenen Realitätskanons. Auf halbem Weg zum finalen Festival 2020 präsentiert das Labor Beethoven nun Klanginstallationen und neue Werke, die gemeinsam in Berlin entwickelt wurden, und lädt das Publikum ein, diesen Forschungsprozess mitzuerleben.

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Karl Fruchtmann, 1999. Foto: Kiki Beelitz © Radio Bremen
Dienstag, 26.2.
Buchvorstellung und Archivpräsentation

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Karl Fruchtmann. Ein jüdischer Erzähler

Der Autorenfilmer Karl Fruchtmann (1915–2003) gilt als einer der eigenwilligsten Fernsehregisseure. Die Akademie der Künste und die Deutsche Kinemathek widmen ihm nun erstmals eine Publikation. Anlässlich der Buchvorstellung erinnern seine Tochter Sara Fruchtmann, sein Kameramann Günther Wedekind und der Dramaturg Jürgen Breest an Karl Fruchtmann. In deutscher Sprache.

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Christiane Thalgott © Lilli Thalgott
Arno Brandlhuber © Clemens Vogel
Donnerstag, 28.2.
Vortrag und Gespräche

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Christiane Thalgott und Arno Brandlhuber

2019 setzt die Sektion Baukunst der Akademie ihre Vortrags- und Gesprächsreihe „On the Duty and the Power of Architecture“ fort und startet mit einem Gespräch zwischen Christiane Thalgott, ehemalige Stadtbaurätin aus München, sowie Arno Brandlhuber, Architekt aus Berlin, zur aktuellen Bodenfrage. In deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Wo kommen wir hin. Ein künstlerisches Forschungslabor der Akademie der Künste 21. März – 2. Juni 2019 mehr

Eileen Gray. E.1027 Master Bedroom. Ein modernes Gesamtkunstwerk 12. April – 10. Juni 2019 mehr