Timm Ulrichs, „... aus Gedankenfluss und Bewusstseinsstrom ...“, 1977/78. Foto: Rudolf Wakonigg, Münster © VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Fernab der Kunstzentren arbeitet Timm Ulrichs als selbsternannter „Totalkünstler“ unermüdlich in den unterschiedlichsten Genres. Die Ausstellung „Weiter im Text“, die anlässlich des Käthe-Kollwitz-Preises 2020 stattfindet, ergründet mit einer Auswahl von raumgreifenden Werken, Druckgrafik, Objekten und Filmen seine künstlerische Vorstellung vom Ende des Sagbaren und Unsagbaren.

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Shoah. Quelle: Arsenal Distribution

Shoah
27.1.2020

Filmvorführung

Claude Lanzmann schuf mit Shoah einen der unerbittlichsten Filme über den Völkermord an den europäischen Juden. In seinem neuneinhalbstündigen Werk deckt er minutiös die Mechanismen der Vernichtungs-maschinerie auf. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust initiierte das internationale literaturfestival berlin ein Worldwide-Screening, an dem sich die Akademie der Künste beteiligt. In französischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

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Cemile Sahin, Center Shift #01: I start again, 2019, Filmstill

In der Werkpräsentation der Jungen Akademie zeigen 14 internationale Künstler*innen Arbeiten, die im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms 2019 an der Akademie der Künste entstanden sind. Neukonzipiert oder weiter-entwickelt wurden u. a. Ideen, die sich mit der Entstehung und Aussagekraft von Narrationen und Bildwelten, mit künstlicher Intelligenz und Digitalisierung auseinander-setzen und sich dabei verschiedener Medien und Disziplinen bedienen. Ausstellungseröffnung: 1.2.2020.

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Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
3.10.2018 – 31.12.2020

Ausstellung

Im ehemaligen Kohlenkeller des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz hat sich eine Reihe von Wandbildern erhalten, die 1957 und 1958 für zwei Faschingsfeste entstanden waren. Gemalt von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein – ehemaligen Meisterschülern der Deutschen Akademie der Künste – sind sie neben den Ausstellungssälen der einzige originale Rest des historischen Gebäudes. Der Zugang zum Bilderkeller ist nur im Rahmen einer Führung möglich.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 419 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Heinrich-Mann-Preis 2020 an Eva Hornmehr

Soeben erschienen: SINN UND FORM, Heft 1/2020mehr

Younghi Pagh-Paan erhält den Großen Kunstpreis Berlin 2020mehr

Fritz Kühn, Die Wirtschaft der DDR unter dem Zeichen des Friedens, 1964 / ehem. Staatsratsgebäude; heute: European School of Management and Technology, Berlin © Fritz Kühn; Foto: BBR / Cordia Schlegelmilch (2016)
Freitag, 24.1.
Symposium

10 – 20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Kunst am Bau in der DDR

Baubezogene Kunst bildet als Auftragskunst das Bindeglied zwischen Architektur, Kunst, Politik und Stadtgestaltung. In der DDR hatte sie die Funktion, politische Inhalte abzubilden und idealisierte Gesellschaftsbilder zu propagieren. Dennoch entstanden zahlreiche Werke, die bis heute Identifikationsobjekte sind. Anlässlich des 70-Jahr-Jubiläums von Kunst am Bau in staatlichem Auftrag soll dieser international einzigartige Kunstbestand näher betrachtet und seine Bedeutung für die Kulturgeschichte Deutschlands herausgearbeitet werden. In deutscher Sprache.

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Shoah, Quelle: Arsenal Distribution
Montag, 27.1.
Filmvorführung

10 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Shoah

Claude Lanzmann schuf mit Shoah einen der unerbittlichsten Filme über den Völkermord an den europäischen Juden. In seinem neuneinhalbstündigen Werk, an dem er elf Jahre lang arbeitete, deckt er minutiös die Mechanismen der Vernichtungsmaschinerie auf und fängt in erschütternden Szenen die Qual ein, sich zu erinnern. Zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust initiierte das internationale literaturfestival berlin ein Worldwide-Screening. In französischer Sprache mit deutschen Untertiteln.

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KZ Auschwitz-Birkenau kurz nach der Befreiung 1945. Foto © Stanisław Mucha, CC-BY-SA 3.0
Mittwoch, 29.1.
Film und Gespräch

18 Uhr

Hanseatenweg

Clubraum

Zeugen – Aussagen zum Mord an einem Volk

In dem zweiteiligen dokumentarischen TV-Film Zeugen – Aussagen zum Mord an einem Volk (1981) von Karl Fruchtmann, der ersten umfassenden TV-Dokumentation über die Shoah, berichten Überlebende des Holocaust über ihre Erinnerungen und Traumata. Aus Anlass des 75. Jahrestags der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz wird der selten aufgeführte Film gezeigt. Gespräche mit Doron Kiesel, Ruth Preusse, Andres Veiel und Lea Wohl von Haselberg. In deutscher Sprache.

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Dieter Goltzsche, Ohne Titel, 1965. Pinsel, Tempera auf getöntem Zeichenpapier (kaschiert), 21 x 14,8 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2020
Donnerstag, 30.1.
Lesung und Gespräch

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Friedrich Dieckmann trifft Dieter Goltzsche und Gerhard Wolf

Der Schriftsteller Friedrich Dieckmann diskutiert mit dem Verleger Gerhard Wolf und dem Zeichner Dieter Goltzsche über Gedanken- und Bildmontagen rund um Literatur. Im Zentrum des Abends stehen die gemalten Geschichten des leidenschaftlichen Beobachters Goltzsche und der Briefwechsel zwischen Gerhard Wolf und Carlfriedrich Claus um das verborgene, absonderliche und normale Künstlerdasein. Begrüßung: Kerstin Hensel. In deutscher Sprache.

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Cemile Sahin, Center Shift #01: I start again, 2019, Filmstill
Samstag, 1.2.
Ausstellungseröffnung

18.30 Uhr

Where The Story Unfolds.
Werkpräsentation, Junge Akademie

In der Werkpräsentation der Jungen Akademie zeigen 14 internationale Künstler*innen Arbeiten, die im Rahmen des Artist-in-Residence-Programms 2019 an der Akademie der Künste entstanden sind. Das interdisziplinäre Ausstellungsformat umfasst Screenings, interaktive Installationen, Performances und Konzerte, diskursive Formate, Lesungen und Interpretationen, und zeigt die Vielfalt der geförderten Positionen. Ausstellungseröffnung in deutscher und englischer Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Labor Beethoven 2020. Festival zeitgenössischer Musik zum Beethoven-Jubiläum 12. – 18. März 2020 mehr

John Heartfield – Fotografie plus Dynamit 21. März – 21. Juni 2020 mehr