Oberes Bild: Blick auf das Brandenburger Tor im Winter 1991, freistehend und ohne Quadriga, Unteres Bild: im Sommer 2023 mit angrenzenden Gebäuden und Quadriga
Michael Ruetz: aus Timescape 162 – Pariser Platz, Berlin Mitte, Phase 00: 4 Feb 1991, 5:30 pm; Phase 16: 28 Aug 2023, 10:33 am, © Michael Ruetz

Seit Mitte der 1960er-Jahre beobachtet Michael Ruetz in einer fotografischen Studie den Wandel Berlins. Historische Schauplätze wie das Brandenburger Tor haben vor allem seit 1989/90 eine rasante Änderung erfahren. Ruetz‘ Berlinaufnahmen erzählen davon, wie Architektur unsere Lebensräume umgestaltet. Seine Bilderserien entwickeln eine eigene Ästhetik abseits dokumentarischer Nüchternheit und offenbaren so eine Poesie der Zeit.

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Zeichnung eines auf dem Rücken liegenden Frauentorsos mit geschwungenen gemaserten Linien in hellrosa, hellgrün und graublau
Sandra Vásquez de la Horra, Durmiente 1, 2018, Foto: Eric Tschernow © VG Bild-Kunst, Bonn, 2024 – The Artist

Die chilenische Künstlerin Sandra Vásquez de la Horra, Käthe-Kollwitz-Preisträgerin 2023, thematisiert in ihrem Werk Archetypen unseres kollektiven Bewusstseins, Tabus, Geschlechterfragen und Sexualität, interkulturelle Reflexionen sowie Fragen der spirituellen Praxis. In der Akademie der Künste zeigt sie über 60 ausgewählte Zeichnungen, Fotografien und Objekte, die sich in einer ortsspezifischen Installation entfalten.

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Vier Ausgaben des Journals, aufgestellt in einer Reihe
Foto: Pia Gühne

Die Ausgabe verabschiedet Jeanine Meerapfel und Kathrin Röggla aus dem Präsidium der Akademie, thematisiert die Möglichkeit von Utopien in Krisenzeiten, setzt sich mit dem gegenwärtigen Rechtsruck in Deutschland auseinander und gibt einen Ausblick auf die kommende Ausstellung der Käthe-Kollwitz-Preisträgerin Sandra Vásquez de la Horra, sowie Archiv-Einblicke zu István Szabó, George Grosz und Jürgen Flimm.

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Anna-Seghers-Museum
Anna-Seghers-Museum in Berlin-Adlershof, Foto: © Andreas [FranzXaver] Süß

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' „Mastkorb“: Regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucher*innen Einblicke in die größtenteils im Originalzustand erhaltenen Berliner Wohn- und Arbeitsräume des Schriftstellers Bertolt Brecht, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und der Schriftstellerin Anna Seghers. In deutscher Sprache.

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Blick vom Lesesaal auf das Brandenburger Tor
Lesesaal Pariser Platz, Foto: © Katja Strauß

Die Bibliothek der Künste ist eine der größten Spezialbibliotheken zur Kultur und zu den Künsten der Moderne. Medien aus allen Kunstsparten vom Anfang des 20. Jahrhunderts bis in die Gegenwart sowie wertvolle Privatbibliotheken prägen ihren Bestand, der für alle kostenfrei zugänglich ist. Die Entdeckungsreise zu ihren Schätzen beginnt im Lesesaal und führt in die verborgenen Magazine. In deutscher Sprache.

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Akademie der Künste am Pariser Platz. Foto © Jeanette Gonsior
Akademie der Künste am Pariser Platz. Foto © Jeanette Gonsior

Die Akademie der Künste ist eine internationale Gemeinschaft von Künstler*innen und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 404 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Ausschreibung: Internationales Stipendium zum Thema Mensch-Maschinemehr

Jetzt erhältlich: Journal der Künste 22mehr

Manos Tsangaris neuer Präsident der Akademie der Künste
Anh-Linh Ngo neuer Vizepräsidentmehr

Sandra Vàsquez de la Horra, Foto: Privat © The Artist
Dienstag, 18.6.
Preisverleihung und Ausstellungseröffnung

19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Das Rauschen des Kosmos.
Sandra Vásquez de la Horra
Käthe-Kollwitz-Preis 2023

Die chilenische Künstlerin Sandra Vásquez de la Horra wird mit dem Käthe-Kollwitz-Preis 2023 ausgezeichnet. Anlässlich der Preisverleihung zeigt die Akademie der Künste in einer Ausstellung eine Auswahl ihrer Arbeiten. Preisverleihung und Ausstellungseröffnung mit Magdalena Atria Barros, Katharina Koselleck, Ulrike Grossarth, Jenny Graser, Manos Tsangaris (Akademie-Präsident) und der Preisträgerin Sandra Vásquez de la Horra.

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Dorotheenstädtischer Friedhof, Berlin Mitte, Foto: © Ingeborg Fries
Mittwoch, 19.6.
Führung

14 Uhr

Brecht-Weigel-Museum
Chausseestraße 125
10115 Berlin

Berühmte Frauen

Die Ruheorte aus Kunst und Kultur bekannter Frauen stehen im Mittelpunkt dieser Führung über den Dorotheenstädtischen Friedhof. Sie erzählt von den Schriftstellerinnen Christa Wolf und Annemarie Bostroem, den Künstlerinnen Beatrice Zweig und Doris Kahane, der Opernregisseurin Ruth Berghaus und vielen anderen. Themenführung in deutscher Sprache.

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Performance von Prinz Gholam (Serpentara-Stipendiaten 2009) beim Jubiläum-Festakt in Olevano Romano (Italien), 23.09.2023 © Akademie der Künste, Foto: Alessio Panunzi
Donnerstag, 20.6.
Festakt und Buchpräsentation

19 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

Im Schlangenhain – 150 Jahre Serpentara

1873 verhinderte eine Gruppe von Künstler*innen die Abholzung der „Serpentara“ (Schlangenhain), einem Eichenwald im Bergstädtchen Olevano Romano, wo sich heute die italienische Künstlerresidenz der JUNGEN AKADEMIE befindet. Nach der Jubiläumsfeier 2023 in Italien wird der Erhalt dieses besonderen Ortes nun auch in der Akademie der Künste in Berlin gefeiert. Mit Lesungen, Performances, Konzerten und mehr. In deutscher und italienischer Sprache.

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Manos Tsangaris: GIANT, die Minibühne, © Krzysztof Zielinski
21. – 22.6.
Musiktheater-Miniatur

Otto-Spielplatz im Otto-Park
Alt-Moabit 34
10555 Berlin

Manos Tsangaris: GIANT, die Minibühne

Auf der Minibühne, GIANT, agieren winzige Objekte und ihre Familien, manchmal ruht sie auch. Und wenn sie spielt, lauscht sie auf das, was draußen passiert. Die Bühne selbst ist an Nachhaltigkeit interessiert und spielt ihre Stücke für kleine und große Besucher*innen ohne Strom. Die Aufführungen sind Teil der Moabiter Kulturwoche. Zusätzlich findet am Freitag eine Talkrunde mit u. a. Stefanie Remlinger (Bezirksbürgermeisterin von Mitte) und Manos Tsangaris (Akademie-Präsident) statt.

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Collage © AnniKa von Trier
Sonntag, 23.6.
Performance, Musik, Lesung

15 Uhr

John-Heartfield-Haus
Schwarzer Weg 12
15377 Waldsieversdorf

Hannah Höch zu Besuch im Garten von John Heartfield

Neben John Heartfield, George Grosz und Raoul Hausmann war Hannah Höch die einzige weibliche Collage-Künstlerin, die dieses Medium für sich entdeckte, weiter entwickelte und prägte. Auf der Grundlage von Notizkalendereinträgen Hannah Höchs (1889–1978) zeichnet AnniKa von Trier das Lebensporträt der Künstlerin zwischen Weimarer Republik, Innerer Emigration im Zweiten Weltkrieg und Nachkriegszeit bis zu ihrem Tod.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Candida Höfer. Käthe-Kollwitz-Preis 2024 Ausstellung: 14.9. – 29.11.2024 mehr

sauerbruch hutton / draw love build / futuring modernities Ausstellung: 25.10.2024 – 19.1.2025 mehr