Was der Körper erinnert.
Zur Aktualität des Tanzerbes

24.8. – 21.9.2019

Ausstellung, Aufführungen, Diskurse

Ein Blick auf die Tanzszenen des 20. Jahrhunderts zeigt, wie seit dem Jahrhundertbeginn neue Körperbilder, choreographische Konzepte und Wahrnehmungsebenen entwickelt wurden. In einer Programmreihe mit mehr als 20 Tanzproduktionen, Diskussionen und einer Ausstellung wird die Akademie der Künste zur forschenden Plattform des tänzerischen Erbes. Im Zentrum des Programms stehen Fragen der Weitergabe von choreographischem und tänzerischem Wissen zwischen den Generationen.

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Anne Teresa De Keersmaeker, Fase, Four Movements to the Music of Steve Reich, 2018. Foto © Anne Van Aerschot
Anne Teresa De Keersmaeker, Fase, Four Movements to the Music of Steve Reich, 2018. Foto © Anne Van Aerschot

Die Choreografie von Anne Teresa de Keersmaeker ist eines der Schlüsselwerke für die Verbindung von Tanz und Musik und wurde weltweit 290 Mal aufgeführt. 2018 hat die flämische Choreografin Fase an zwei junge Tänzerinnen weitergegeben und damit exemplarisch Fragen des Tanzerbes thematisiert. Am 24.8. mit einem Gespräch zwischen Anne Teresa De Keersmaeker und Gabriele Brandstetter und am 26.8. um 19.15 Uhr mit einer Einführung durch Franz Anton Cramer.

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Mary Wigman, Hexentanz, Akademie der Künste, Berlin, Mary-Wigman-Archiv, Foto © Charlotte Rudolph, VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Mary Wigman, Hexentanz, Akademie der Künste, Berlin, Mary-Wigman-Archiv, Foto © Charlotte Rudolph, VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Das Jahrhundert des Tanzes
25.8. – 21.9.2019

Ausstellung

Erstmals zeigen die Tanzarchive aus Köln, Leipzig, Bremen und Berlin einzigartige Herzstücke aus ihren Sammlungen in einer gemeinsamen Ausstellung. Die Exponate zeigen, wie der Tanz in den Archiven bewahrt und für die Zukunft als unschätzbare Quelle erhalten wird. Ausgewählte Dokumente der deutschen Tanzmoderne werden in den Kontext einer weltweiten, internationalen Tanzszene gestellt. Ausstellungseröffnung mit Nele Hertling, Johannes Odenthal, Madeline Ritter u. a.: 24.8., 18 Uhr.

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Thomas Florschuetz. Ohne Titel (Palast) 39, 2006. Foto © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Thomas Florschuetz. Ohne Titel (Palast) 39, 2006. Foto © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Thomas Florschuetz.
Zwischenzeit

24.8. – 3.11.2019

Ausstellung

Der Fotograf Thomas Florschuetz widmet sich in Momentaufnahmen dem fragmentarischen Bild, das zwischen Abstraktion und Konkretion oszilliert. Wie tief und vielschichtig seine Fotografie sein kann und welche Grenzen der Abstraktion er überschreitet, zeigt eine Auswahl von groß- und kleinformatigen Werken im Kurt Tucholsky Literaturmuseum im Schloss Rheinsberg. Ausstellungseröffnung: 24.8. um 11 Uhr mit Eugen Blume, Peter Böthig und Anke Hervol.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Kai Bienert
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Kai Bienert

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 427 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel-Museum. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Das Brecht-Weigel-Museum in Berlin-Mitte und das Anna-Seghers-Museum in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Konrad-Wolf-Preis 2019 geht an Heidi Specognamehr

Shakespeare im Florens Christian Rang Archivmehr

Akademie der Künste trauert um Robert Weimannmehr

Fase, Four Movements to the Music of Steve Reich, 1982. Eine Choreografie von Anne Teresa De Keersmaeker. Foto © Jean Luc Tanghe
Sonntag, 25.8.
Buchpräsentation

17 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes Das Jahrhundert des Tanzes

Zur Ausstellung „Das Jahrhundert des Tanzes“ erscheint im Alexander Verlag ein Reader mit 100 ausgewählten Positionen des modernen und zeitgenössischen Tanzes. In Fotografien und Statements entsteht eine Art „Imaginäres Manifest“ für die Erfindung einer neuen Kunstform, das die künstlerischen und gesellschaftlichen Aufbrüche in der Tanzszene des 20. Jahrhunderts beschreibt. Buchpräsentation mit Madeline Ritter und Johannes Odenthal. In deutscher Sprache.

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Fase, Four Movements to the Music of Steve Reich, 1982. Eine Choreografie von Anne Teresa De Keersmaeker. Foto © Jean Luc Tanghe
Sonntag, 25.8.
Gespräch

18 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes YES AND NO, Manifeste des Tanzes

„No to Spectacle“ heißt der erste Satz in Yvonne Rainers No Manifesto, das wohl bekannteste Manifests zur zeitgenössischen Tanzkunst aus dem Jahre 1965. Es ist Ausgangspunkt der Diskussion mit den Tanzwissenschaftlerinnen Gabriele Brandstetter, Katja Schneider, Sabine Huschka und Isa Wortelkamp über die Möglichkeiten von Manifesten in den Performing Arts nach 1945 wird. In deutscher Sprache.

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Mirjam Sögner, Dancer of the Future. Foto © Fabian Uitz
Sonntag, 25.8.
Tanz

19 Uhr

Hanseatenweg

Halle 2

Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes Mirjam Sögner: Dancer of the Future

Schwarz-Weiß-Fotografien von Isadora Duncan bilden den Ausgangspunkt für diese Reihe von Körper-Exposés. Rekonstruiert wird nicht der natürlich-harmonische Bewegungsfluss, den Duncan in ihrem Manifest The Dance of the Future beschreibt, sondern es wird in einem Techno-getriebenen Tanz dessen queeres Potential untersucht.

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Anne Teresa De Keersmaeker, Fase, Four Movements to the Music of Steve Reich, 2018. Foto © Anne Van Aerschot
Sonntag, 25.8.
Tanz

20 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes Anne Teresa De Keersmaeker / Rosas: Fase, Four Movements to the Music of Steve Reich

Fase, Four Movements to the Music of Steve Reich ist die zweite Choreografie der flämischen Tänzerin Anne Teresa de Keersmaeker. Das Stück ist eines der Schlüsselwerke für die Verbindung von Tanz und Musik überhaupt und wurde weltweit 290 Mal aufgeführt. 2018 hat die Choreografin Fase an zwei junge Tänzerinnen weitergegeben und damit exemplarisch Fragen des Tanzerbes thematisiert.

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Vorschau

Helga Paris, Fotografin 8. November 2019 – 12. Januar 2020 mehr