Foto © Kai Bienert
Manos Tsangaris: winzig und der Elefant. Theater für ein Haus, Premiere am 18.5.2019. Foto © Kai Bienert

Wo kommen wir hin.
Manos Tsangaris:
winzig und der Elefant

18.5. — 30.5.2019

Musiktheaterminiaturen

winzig und der Elefant ist ein musiktheatrales Spiel. Das Akademie-Gebäude am Hanseatenweg mit seinen verschlungenen Wegen und unbekannten Nischen verwandelt sich an fünf Abenden (18.,19., 24., 25. und 30.5.) in ein verdichtetes Netz aus szenisch-musikalischen Miniaturen. Die HörbetrachterInnen suchen alleine oder mit anderen ihren Pfad und befinden sich doch immer in der Mitte des Stücks. winzig und der Elefant ist eine Fortsetzung von winzig des Komponisten Manos Tsangaris.

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The Party, USA 1968, aka: Der Partyschreck, Regie: Blake Edwards, Darsteller: Claudine Longet, Peter Sellers. Foto © United Archives GmbH / Alamy Stock Foto
The Party, USA 1968, aka: Der Partyschreck, Regie: Blake Edwards, Darsteller: Claudine Longet, Peter Sellers. Foto © United Archives GmbH / Alamy Stock Foto

Unter dem Zeichen des Elefanten werden einzelne Räume des Akademie-Gebäudes am Hanseatenweg in eine labyrinthische Ordnung gebracht. Sie werden Teil einer Struktur des Unsagbaren, des verhinderten Gesprächs, des verdrängten Konflikts und Missverständnisses. Es entsteht eine akustische, visuelle und performative Installation, die Kathrin Röggla, Mark Lammert und Eran Schaerf mit anderen Mitgliedern der Akademie und Gästen entwickelt haben.

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Foto © Malenafilm / Thomas Katsanas
Foto © Malenafilm / Thomas Katsanas

Wo kommen wir hin.
Moving Sand / Topos

29.5. — 31.5.2019

Tanz, Film, Improvisation

Die Produktion Moving Sand / Topos des Komponisten und Musikers Floros Floridis und der Filmemacherin und Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel ist ein audiovisueller Essay aus Film, Musik, Tanz und Text. Thema sind die Veränderungen und Folgen der fortschreitenden Anwendung Künstlicher Intelligenz für das menschliche Leben und die Beziehung des Menschen zur Welt. In deutscher Sprache.

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Akademie der Künste
für Europa

Europa-Statements von Akademie-Mitgliedern

Auf der gläsernen Fassade des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz sind derzeit pro-europäische Statements von mehr als 50 Akademie-Mitgliedern zu sehen, darunter Ai Weiwei, Olafur Eliasson, Ulrich Matthes, Michael Verhoeven, Achim Freyer, Klaus Staeck, Jürgen Flimm, Ulrike Ottinger, Kathrin Röggla, Matthias Sauerbruch, Margarethe von Trotta und Jeanine Meerapfel. Die gefilmten Porträts und Statements der Künstlerinnen und Künstler werden mittels einer LED-Wand auf den Pariser Platz ausgestrahlt.

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Christa und Gerhard Wolf in ihrem Arbeitszimmer, um 1996. Foto © Roger Melis
Christa und Gerhard Wolf in ihrem Arbeitszimmer, um 1996. Foto © Roger Melis

Erlesene Bibliotheken – Artists' Libraries
5.5. – 19.6.2019

Ausstellung

Bibliotheken vermitteln Grundlagen unseres Daseins, in ihnen treffen Vergangenheit und Zukunft aufeinander und ihre Aneignung bringt Neues hervor. In der Ausstellung werden wertvolle Bücher, Unikate und Rara, unter anderem aus dem Besitz von Heinrich Mann, George Grosz, Bernhard Minetti und Christa Wolf, ausgestellt. Die Ausstellung vermittelt Einblicke in den mit über 600.000 Bänden überaus reichen und öffentlich zugänglichen Bestand der Bibliothek der Akademie der Künste.

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Eileen Gray – E.1027. Master Bedroom. 1:1 Installation, Akademie der Künste, 2019. Foto © Andreas FranzXaver Süß
Eileen Gray – E.1027. Master Bedroom. 1:1 Installation, Akademie der Künste, 2019. Foto © Andreas FranzXaver Süß

Eileen Gray – E.1027
Master Bedroom

12.4. – 10.6.2019

Installation

In ihrem Erstlingswerk, dem Haus E.1027, das sie 1926–1929 in Roquebrune-Cap-Martin am Mittelmeer erbaute, gestaltete die anglo-irische Designerin Eileen Gray (1878–1976) nahezu die komplette Inneneinrichtung selbst. Die begehbare 1:1 Installation des Schlafzimmers in der Passage des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz gibt eine unmittelbare Vorstellung der Architekturkonzeption einer zu Unrecht vernachlässigten Pionierin der Moderne.

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Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß
Dachterrasse der Akademie der Künste am Pariser Platz, Berlin © Andreas [FranzXaver] Süß

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 411 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Julia Windischbauer erhält den O.E. Hasse-Preis 2019mehr

Fritz-Cremer-Archiv erschlossenmehr

Jetzt erhältlich: Journal der Künste 10mehr

Futurzwei-Workshop „Zukunftsbilder“ zur Vorbereitung der Ausstellung „Karin Sander: Telling Art and Futures – Die Dialektik des Utopischen", 27.10.2018. Foto © Dana Giesecke
30.4. – 2.6.
Ausstellung und Veranstaltungen

Hanseatenweg

Halle 3

Wo kommen wir hin. Karin Sander: Telling Art and Futures – Die Dialektik des Utopischen

Das Utopische steht im Zentrum des Ausstellungs- und Veranstaltungsprojekts der Konzeptkünstlerin Karin Sander. Dabei steckt viel uneingelöste Zukunft in der Vergangenheit und Zukunftsbilder wachsen nicht zuletzt auf den Schichten des Vergangenen Es durchkreuzen sich wissenschaftliche und künstlerische Systematiken in neuen und unerwarteten Rollen.

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Eran Schaerf, Akademie der Künste, Halle 1, Wanddetail, 2019
18.5. – 2.6.
Performance

Hanseatenweg

Halle 1

Wo kommen wir hin. Eran Schaerf: Schnappschuss

„Der Elefant im Raum“ ist eine weder sichtbare noch hörbare Präsenz. Einer englischen Redewendung zufolge geht man den Elefanten sehen oder hat ihn gesehen, wenn man in den Krieg zieht oder aus ihm zurückkehrt. Das aber ist eine Erfahrung, die den Kriegsrückkehrer von der Gesellschaft trennt, die ihn in den Krieg geschickt hat. Nicht nur von ihren Menschen, sondern auch von ihrem Narrativ, das der Rückkehrer unterbricht und verschiebt. Die Performance „Schnappschuß“ erzählt diesen Konflikt als Führung durch eine unsichtbare Ausstellung. Aufführungen täglich um 17 Uhr. In deutscher Sprache.

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Eileen Gray – E.1027. Master Bedroom. 1:1 Installation, Akademie der Künste, 2019. Foto © Andreas FranzXaver Süß
Sonntag, 26.5.
Kuratorenführung

12 Uhr

Pariser Platz

Foyer/Passage

Eileen Gray – E.1027
Master Bedroom

In ihrem Erstlingswerk, dem Haus E.1027, das sie 1926–1929 in Roquebrune-Cap-Martin am Mittelmeer erbaute, gestaltete Eileen Gray nahezu alle Teile selbst. Die begehbare 1:1 Installation des Schlafzimmers in der Passage des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz gibt eine unmittelbare Vorstellung ihrer Architekturkonzeption. Kuratorenführung mit Wilfried Wang. 16.30 Uhr: Sonderführungen für blinde und sehbehinderte Besucher. In deutscher Sprache.

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Eileen Gray – E.1027. Master Bedroom. 1:1 Installation, Akademie der Künste, 2019. Foto © Andreas FranzXaver Süß
Mittwoch, 29.5.
Führung

16.30 Uhr

Pariser Platz

Foyer/Passage

Eileen Gray – E.1027
Master Bedroom

In ihrem Erstlingswerk, dem Haus E.1027, das sie 1926–1929 in Roquebrune-Cap-Martin am Mittelmeer erbaute, gestaltete Eileen Gray nahezu alle Teile selbst. Die begehbare 1:1 Installation des Schlafzimmers in der Passage des Akademie-Gebäudes am Pariser Platz gibt eine unmittelbare Vorstellung ihrer Architekturkonzeption. Kuratorenführung mit Wilfried Wang. Sonderführungen für blinde und sehbehinderte Besucher. In deutscher Sprache.

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Foto © Malenafilm / Thomas Katsanas
Mittwoch, 29.5.
Premiere

20 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Wo kommen wir hin. Moving Sand / Topos

Die Produktion Moving Sand / Topos des Komponisten und Musikers Floros Floridis und der Filmemacherin Jeanine Meerapfel ist ein audiovisueller Essay aus Film, Musik, Tanz und Text. Thema sind die Veränderungen und Folgen der fortschreitenden Anwendung Künstlicher Intelligenz für das menschliche Leben und die Beziehung des Menschen zur Welt. Moving Sand / Topos untersucht unterschiedliche Erzählformen, deren Grenzen und Überlagerungen sowie Divergenzen. In deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Was der Körper erinnert. Zur Aktualität des Tanzerbes 24. August – 21. September 2019 mehr

KONTAKTE '19. Biennale für Elektroakustische Musik und Klangkunst 25. – 29. September 2019 mehr