Stephen Petronio Company in Merce Cunninghams Tread (1970) als Teil von Bloodlines. Foto: Ian Douglas
Stephen Petronio Company in Merce Cunninghams Tread (1970) als Teil von Bloodlines. Foto: Ian Douglas

Mit der Reihe Bloodlines würdigt Stephen Petronio postmoderne amerikanische Choreograf*innen, die ihn während seiner Karriere als Tanzschaffender inspiriert haben. Auch um diese Traditionen zu bewahren, präsentiert die Stephen Petronio Company seit 2015 Werke von Künstler*innen wie Merce Cunningham, Trisha Brown, Lucinda Childs, Anna Halprin, Steve Paxton und Yvonne Rainer, die alle sehr individuelle Tanzsprachen mit großer künstlerischer Wirkung geschaffen haben.

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Boris Charmatz & Dimitri Chamblas: À bras-le-corps. Foto © Christophe Raynaud De Lage
Boris Charmatz & Dimitri Chamblas: À bras-le-corps. Foto © Christophe Raynaud De Lage

Das intensive, kraftvolle Duett der französischen Tänzer Boris Charmatz und Dimitri Chamblas wurde 1993 entwickelt und gilt bis heute als ein Schlüsselwerk des zeitgenössischen Tanzes. Für À bras-le-corps befindet sich das Publikum in einem rechteckigen Raum, einem „Boxring“. Die ersten Bewegungen sind langsam und skulptural, aber dann explodieren die Tänzer in eine sehr physische, kraftvolle, schnelle Choreografie, die gelegentlich von Momenten völliger Dunkelheit unterbrochen wird.

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Vinyl Terror and Horror. Foto © Krzystzof Miekus / Laznia CCA (T.I.T.O.-Marathon)
Vinyl Terror and Horror. Foto © Krzystzof Miekus / Laznia CCA (T.I.T.O.-Marathon)

KONTAKTE '19 fragt nach Möglichkeiten des Performativen in der elektroakustischen Musik und bringt mehr als 20 Uraufführungen und über 120 Künstler*innen aus aller Welt zusammen. Der musikalische Bogen spannt sich dabei von Kompositionen aus dem Umfeld des Feedback Studios Köln in den 1970er Jahren bis hin zum „T.I.T.O.-Marathon“ mit einem Line-Up aus 14 der derzeit spannendsten Turntablisten weltweit. Im Fokus stehen in Berlin verankerte Projekte, die auf internationalen Austausch setzen.

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Les Levines, Magic Media – Media Magic, Widmung vom 4.3.1994, in: Wulf Herzogenrath-Gästebuch Nr. 15 © VG Bild-Kunst, Bonn 2019 und Wulf Herzogenrath, Akademie der Künste, Berlin
Les Levines, Magic Media – Media Magic, Widmung vom 4.3.1994, in: Wulf Herzogenrath-Gästebuch Nr. 15 © VG Bild-Kunst, Bonn 2019 und Wulf Herzogenrath, Akademie der Künste, Berlin

Wulf Herzogenrath hat als Kurator entscheidend zur Etablierung der Videokunst in Deutschland beigetragen. Die Ausstellung „Magic Media – Media Magic“ ermöglicht Einblicke in sein Archiv und damit in die Highlights der Videokunst und -skulptur seit den 1970er Jahren. Mit Arbeiten von u. a. Vito Acconci, John Cage, Lutz Dammbeck, Joan Jonas, Rebecca Horn, Nam June Paik, Bjørn Melhus, Marcel Odenbach, Sigmar Polke, Ulrike Rosenbach, Bill Viola und Raphaela Vogel.

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Mary Wigman, Hexentanz, Akademie der Künste, Berlin, Mary-Wigman-Archiv, Foto © Charlotte Rudolph, VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Mary Wigman, Hexentanz, Akademie der Künste, Berlin, Mary-Wigman-Archiv, Foto © Charlotte Rudolph, VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Das Jahrhundert des Tanzes
25.8. – 21.9.2019

Ausstellung

Erstmals zeigen die Tanzarchive aus Köln, Leipzig, Bremen und Berlin einzigartige Herzstücke aus ihren Sammlungen in einer gemeinsamen Ausstellung. Die Exponate zeigen, wie der Tanz in den Archiven bewahrt und für die Zukunft als unschätzbare Quelle erhalten wird. Ausgewählte Dokumente der deutschen Tanzmoderne werden in den Kontext einer internationalen Tanzszene gestellt, die durch Projektionen von hundert ikonischen Fotografien und Filmen in einen Dialog mit den originalen Objekten tritt.

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Was der Körper erinnert.
Zur Aktualität des Tanzerbes

24.8. – 21.9.2019

Ausstellung, Aufführungen, Diskurse

Ein Blick auf die Tanzszenen des 20. Jahrhunderts zeigt, wie seit dem Jahrhundertbeginn neue Körperbilder, choreographische Konzepte und Wahrnehmungsebenen entwickelt wurden. In einer Programmreihe mit mehr als 20 Tanzproduktionen, Diskussionen und einer Ausstellung wird die Akademie der Künste zur forschenden Plattform des tänzerischen Erbes. Im Zentrum des Programms stehen Fragen der Weitergabe von choreographischem und tänzerischem Wissen zwischen den Generationen.

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Thomas Florschuetz. Ohne Titel (Palast) 39, 2006. Foto © VG Bild-Kunst, Bonn 2019
Thomas Florschuetz. Ohne Titel (Palast) 39, 2006. Foto © VG Bild-Kunst, Bonn 2019

Thomas Florschuetz.
Zwischenzeit

24.8. – 3.11.2019

Ausstellung

Der Fotograf Thomas Florschuetz widmet sich in Momentaufnahmen dem fragmentarischen Bild, das zwischen Abstraktion und Konkretion oszilliert. Überlagerungen von unterschiedlichen Oberflächen führen das zweidimensionale Medium der Fotografie in neue räumliche Konstellationen. Wie tief und vielschichtig seine Fotografie sein kann, zeigt eine Auswahl von groß- und kleinformatigen Werken im Kurt Tucholsky Literaturmuseum im Schloss Rheinsberg.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Akademie der Künste trauert um ihren ehemaligen Präsidenten György Konrádmehr

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Jetzt erhältlich: SINN UND FORM Heft 5/2019mehr

Les Levines, Magic Media – Media Magic, Widmung vom 4.3.1994, in: Wulf Herzogenrath-Gästebuch Nr. 15 © VG Bild-Kunst, Bonn 2019, und Wulf Herzogenrath, Akademie der Künste, Berlin
Dienstag, 24.9.
Gespräch zur Ausstellung

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Magic Media – Media Magic Wulf Herzogenrath and Guests I

Die Ausstellung „Magic Media – Media Magic“ zeigt künstlerisches und dokumentarisches Filmmaterial, Schriftgut, Skizzen, Fotografien und Künstlergästebücher u. a. von Vito Acconci, Klaus vom Bruch, John Cage, peter campus, Lutz Dammbeck, Joan Jonas, Rebecca Horn, Nam June Paik, Bjørn Melhus, Marcel Odenbach, Sigmar Polke, Ulrike Rosenbach, Bill Viola und Künstlern aus der Edition von Videoart at Midnight. Gespräch zur Ausstellung mit Klaus vom Bruch, Mathilde ter Heijne und Olaf Stüber. In deutscher Sprache.

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Vinyl Terror and Horror. Foto © Krzystzof Miękus / Laznia CCA (T.I.T.O.-Marathon)
Mittwoch, 25.9.
Eröffnungsveranstaltung

17.30 Uhr

KONTAKTE ’19. Biennale für Elektroakustische Musik und Klangkunst

KONTAKTE '19 fragt nach Möglichkeiten des Performativen in der elektroakustischen Musik und bringt mehr als 20 Uraufführungen und über 120 Künstler*innen aus aller Welt zusammen. Festivaleröffnung mit einer Langen Nacht zum Feedback Studio Köln mit Werken von Johannes Fritsch, Rolf Gehlhaar, Klarenz Barlow, Brigitta Muntendorf, Michael von Biel und Oxana Omelchuk.

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Foto: Akademie der Künste
26. – 27.9.
Symposium

imagining music in 2052 – contemporary music in global contexts

Im Rahmen des Monats der zeitgenössischen Musik laden field notes und die Akademie der Künste in einem zweitägigen Symposium dazu ein, über interkulturelle Zusammenarbeit und Arbeitsformen in globalen Zusammenhängen nachzudenken. Mit einem offenes Netzwerktreffen internationaler Experten und einem Fokus auf die zeitgenössische Musikszene des Balkans. Anmeldung erforderlich.

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Vinyl Terror and Horror. Foto © Krzystzof Miękus / Laznia CCA (T.I.T.O.-Marathon)
Donnerstag, 26.9.
Festival

17 Uhr

KONTAKTE ’19. Biennale für Elektroakustische Musik und Klangkunst

Tag zwei des Festivals KONTAKTE '19, u. a. mit der Premiere des Musiktheaterstücks Fluss (Stadt Land) von Daniel Kötter und Hannes Seidl, der Performance Kontraklang (I) von Simon Løffler, dem Objektkonzert D'un air instable von Laurent Bigot, einem Konzert des Shanghai Conservatory of Music und einer Late Night Session des Elektronischen Orchesters Charlottenburg.

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Vinyl Terror and Horror. Foto © Krzystzof Miękus / Laznia CCA (T.I.T.O.-Marathon)
Freitag, 27.9.
Festival

17 Uhr

KONTAKTE ’19. Biennale für Elektroakustische Musik und Klangkunst

Tag drei des Festivals KONTAKTE '19, u. a. mit dem Konzert Berliner Lautsprecherorchester (I), dem Doppelportrait-konzert Progetto Positano von ensemble mosaik und der emitter-Nacht, eine Late Night Session des Labels emitter micro. 

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Vinyl Terror and Horror. Foto © Krzystzof Miękus / Laznia CCA (T.I.T.O.-Marathon)
Samstag, 28.9.
Festival

15 Uhr

KONTAKTE ’19. Biennale für Elektroakustische Musik und Klangkunst

Tag vier des Festivals KONTAKTE '19, u. a. mit der Vergabe des Thomas-Seelig-Musikpreises 2019, Round-Table-Gesprächen mit Künstler*innen von KONTAKTE, einem Konzert der Deutschen Gesellschaft für Elektroakustische Musik (DEGEM) und der Modularsynthesizer-Nacht.

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Oscar Begas, Der Untergang Pompejis, 1852, 165,6 x 131,5 cm, Akademie der Künste, Berlin, Kunstsammlung
Samstag, 28.9.
Archivpräsentation

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Oscar Begas: Der Untergang Pompejis

1852 erhielt Oscar Begas mit dem Monumentalgemälde Der Untergang Pompejis das Rom-Stipendium der Akademie der Künste. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Werk massiv beschädigt. Erst vor zehn Jahren kehrte es in die Kunstsammlung der Akademie zurück und konnte nun restauriert werden. Archivpräsentation mit Wolfgang Cortjaens, Barbara Haussmann, Werner Heegewaldt und Anna Schultz. In deutscher Sprache.

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Vinyl Terror and Horror. Foto © Krzystzof Miękus / Laznia CCA (T.I.T.O.-Marathon)
Sonntag, 29.9.
Festival

10 Uhr

KONTAKTE ’19. Biennale für Elektroakustische Musik und Klangkunst

Der fünfte und letzte Tag des Festivals KONTAKTE '19, u. a. mit dem „T.I.T.O.-Marathon“, bestehend aus einem Line-Up der 14 derzeit spannendsten Turntablisten weltweit, einer Vorführung des Dokumentarfilms From the Middle into the Future. Exploring Multimedia at the Shanghai Conservatory of Music und dem Abschlusskonzert Kontraklang X Kontakte.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Helga Paris, Fotografin 8. November 2019 – 12. Januar 2020 mehr

Käthe-Kollwitz-Preis 2020. Timm Ulrichs 24. Januar – 1. März 2020 mehr