They tried to bury us. Foto © Martin Amushendje
They tried to bury us. Foto © Martin Amushendje

Isabel Tueumuna Katjavivi: They tried to bury us
29.11. — 8.12.2019

Installation

Als sich die namibischen Gemeinschaften 1904–08 gegen die deutsche Kolonialherrschaft erhoben, reagierten die kaiserlichen Truppen mit Dekreten zur Vernichtung, in deren Folge 80 Prozent der Ovaherero und 50 Prozent der Nama getötet wurden. Isabel Tueumuna Katjavivis Installation ist ein Ort der Erinnerung. Die Gesichter repräsentieren die unzähligen Toten. Sie dienen als Metapher für die Geschichte und weisen auf eine Vergangenheit, die ungelöst und unvollendet ist.

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Helga Paris, Fotografin
8.11.2019 — 12.1.2020

Ausstellung

Mit rund 275 Fotografien zeigt die Akademie der Künste die bisher umfangreichste Ausstellung der Berliner Fotografin Helga Paris. Geschult durch die Malerei der Moderne, das frühe sowjetische, italienische und französische Kino, das Theater und die Poesie, entwickelte Paris über viereinhalb Jahrzehnte hinweg ein umfangreiches Œuvre in zärtlich-nuancenreichem Schwarzweiß. Nach 25 Jahren ist es die erste Retrospektive der Künstlerin in ihrer Heimatstadt Berlin.

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Videostill Western. Foto © Martina Wegener

all animals am I
13.11. — 20.12.2019

Ausstellung

Die aktuelle Ausstellung „all animals am I“ in der Saarländischen Galerie stellt Arbeiten der Saarland-Stipendiatinnen der Jungen Akademie Cornelia Fachinger, Paulette Penje und Martina Wegener vor. Alle drei arbeiten zum Teil in gemeinsamen Projekten mit den Akademie-Stipendiat*innen cylixe, Mirkan Deniz, Lynn Takeo Musiol und Niklas Seidl zusammen. Zusätzlich wird eine aktuelle Fassung einer früheren Arbeit von Arnold Dreyblatt vorgestellt.

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© Heimann + Schwantes

Das Journal der Künste 11 enthält folgende Beiträge: Gedanken zu einer europäischen Allianz der Akademien von Jeanine Meerapfel; Carte Blanche für Doris Dörrie; Kathrin Röggla über Zensur und Verfolgung in der Kunst; Heidi Specker über Helga Paris sowie Beiträge von Ramy Al-Asheq und Cemile Sahin aus der JUNGEN AKADEMIE. Aus dem Archiv: Präzision und Pathos – Zur Neuausgabe der Sonate pour piano von Jean Barraqué; ein Brief von Theodor Fontane an Carl Hauptmann als Fundstück; u. v. m.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 421 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Anna-Seghers-Museum. Foto © Andeas Süß
Anna-Seghers-Museum. Foto © Andeas Süß

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Das Brecht-Weigel-Museum in Berlin-Mitte und das Anna-Seghers-Museum in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Neuigkeiten aus der Akademie

5 Fragen an Helga Paris zu ihrer Ausstellung Helga Paris, Fotografin an der Akademie der Künstemehr

Walter Benjamin Förderpreis für junge Forschende 2020mehr

Akademie-Dialog: Desintegration und Empathiemehr

Maueröffnung Berlin 1989. Foto © picture alliance / Wolfgang Kumm
Mittwoch, 11.12.
Lesung und Gespräch

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Heldinnen wie wir? Schriftstellerinnen diskutieren über 30 Jahre Mauerfall

Der sogenannte Wenderoman ist mit wenigen Ausnahmen eine klassisch männliche Domäne. Wie verändert sich der Blick auf das Geschehen um 1989 und die Jahre danach, wenn er ein weiblicher ist? Autorinnen berichten von ihrer persönlichen Situation und ihren Erwartungen, Überraschungen und Enttäuschungen. Mit Carmen-Francesca Banciu, Marica Bodrožić, Kerstin Hensel, Katja Lange-Müller und Annette Simon. Moderation: Sieglinde Geisel. In deutscher Sprache.

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Thomas Kessler. Foto © Priska Ketterer
Mittwoch, 11.12.
Konzert

20 Uhr

Hanseatenweg

Studiofoyer

EM4 | Berliner Studios für elektroakustische Musik Thomas Kessler: Schallarchiv

Thomas Kessler ist einer der Pioniere elektroakustischer Musik. Sein Werk Schallarchiv (1979) ist ein ursprünglich radiophones Stück. Von Anfang an gab es ein Aufführungskonzept, das bisher nie umgesetzt wurde. So ist die Realisierung dieses Konzepts jetzt die eigentliche Uraufführung des mittlerweile 40 Jahre alten Werkes, welches über Hören und Imagination, über Wahrnehmung und Darstellung von Klang reflektiert. Konzert mit Desirée Meiser, dem Berliner Lautsprecherorchester und Wolfgang Heiniger. In deutscher Sprache.

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Alle Veranstaltungen und Ausstellungen finden Sie hier.

Vorschau

Käthe-Kollwitz-Preis 2020. Timm Ulrichs 24. Januar – 1. März 2020 mehr

John Heartfield – Fotografie plus Dynamit 21. März – 21. Juni 2020 mehr