Ausstellung „Erich Wonder – T/Raumbilder für Heiner Müller“, 16.1. – 13.3.2022. Mehr unter www.adk.de/erichwonder

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#BerlinImpft: Impfen schützt auch die Kultur – Die Akademie der Künste sagt: Danke, Berlin!

Erich Wonder – T/Raumbilder für Heiner Müller
16.1. – 13.3.2022

Ausstellung

Mitte der 1970er-Jahre trafen Heiner Müller und Erich Wonder zum ersten Mal aufeinander. Ihre Begegnung führte zu Theaterarbeiten, die Maßstäbe setzten, weil sie die politische Entwicklung in Deutschland auf ästhetisch atemberaubende Weise spiegelten. Die Ausstellung präsentiert erstmals Gemälde, großformatige Aquarelle, Zeichnungen, Übermalungen und Fotografien von Erich Wonder sowie Kostüme und vieles mehr.

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 Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß
Blick in den Bilderkeller, im Vordergrund Wandbild von Harald Metzkes und Manfred Böttcher © VG Bild-Kunst, Bonn 2018, Foto: Andreas FranzXaver Süß

Bilderkeller
mittwochs, 17 Uhr

Führung

Mitten in der politischen „Tauwetter-Periode“ feiern die Meisterschüler der Deutschen Akademie der Künste 1957 und 1958 Fasching im Kohlenkeller. Wandmalereien von Manfred Böttcher, Harald Metzkes, Ernst Schroeder und Horst Zickelbein sind als einzigartiges Dokument inoffizieller Kunst in der DDR und Teil der wechselvollen Geschichte von Institution und Gebäude zu besichtigen. In deutscher Sprache.

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Foto: Christian Kraushaar
Foto: Christian Kraushaar

1696–2021. Die Akademie der Künste nimmt ihr 325-jähriges Jubiläum zum Anlass, um sich zu erinnern und die gegenwärtige Situation zu befragen. In Form von Kalenderblättern werden Ereignisse beleuchtet, die als Zäsuren das Leben der Künstlergemeinschaft geprägt haben oder Momentaufnahmen ihrer Geschichte bieten. In deutscher Sprache.

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Das Studio für Elektroakustische Musik ist ein Arbeitsort für Künstler*innen, die neueste künstlerische Tendenzen im Bereich der elektroakustischen Musik in ihre Werke einbeziehen. In einer exklusiven High-End-Studioumgebung können künstlerische Visionen an der Schnittstelle von Kunst und Technik umgesetzt werden. Das Aufenthaltsprogramm fördert neue Initiativen und Ideen.

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Anna-Seghers-Museum
Anna Seghers Museum. Foto © Andeas Süß

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb: Regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume des Schriftstellers Bertolt Brecht, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und der Schriftstellerin Anna Seghers.

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Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk
Akademie der Künste am Hanseatenweg. Foto © Erik-Jan Ouwerkerk

Die Akademie der Künste ist eine internationale Gemeinschaft von Künstler*innen und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 396 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Residenzprogramm „AI Anarchies“: Open Call für Künstler*innenmehr

„Mich hat Ihr Band außerordentlich beeindruckt“ – Franz Fühmann hilft Wolfgang Hilbigmehr

Soeben erschienen: SINN UND FORM, Heft 1/2022mehr

Heiner Müller: Der Lohndrücker, Berlin, Deutsches Theater, 1988. Regieteam mit technischen Mitarbeitenden, in der Mitte Heiner Müller und Erich Wonder, Akademie der Künste, Berlin, Erich-Wonder-Archiv, Foto © Sibylle Bergemann – Ostkreuz
16.1. – 13.3.
Ausstellung

Erich Wonder – T/Raumbilder für Heiner Müller

Mitte der 1970er-Jahre trafen Heiner Müller und Erich Wonder zum ersten Mal aufeinander. Ihre Begegnung führte zu Theaterarbeiten, die Maßstäbe setzten, weil sie die politische Entwicklung in Deutschland auf ästhetisch atemberaubende Weise spiegelten. Die Ausstellung präsentiert erstmals Gemälde, großformatige Aquarelle, Zeichnungen, Übermalungen und Fotografien von Erich Wonder sowie Fotografien von Sibylle Bergemann und Kostüme u. a. von Yohji Yamamoto.

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Franz Fühmann, Foto: Roger Melis
Dienstag, 18.1.
Lesung und Gespräch

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Franz Fühmann oder Literatur als Heilmittel gegen dogmatisches Denken

Für Franz Fühmann, der in diesen Tagen 100 Jahre alt geworden wäre, war das Wort eine „Widerspruchseinheit“, die sich eindeutigen Zuordnungen entzieht. Diese Erkenntnis schützte ihn nach seinen Erfahrungen mit Faschismus und Stalinismus vor weiteren ideologischen Vereinnahmungen. Ein Gespräch darüber, warum dieser Autor in Zeiten politischer Polarisierung und dogmatischer Debatten so überaus aktuell ist. Lesung und Gespräch in deutscher Sprache. 

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William Shakespeare/Heiner Müller: Hamlet|Maschine, Berlin, Deutsches Theater, 1990. Ulrich Mühe (Hamlet), Margarita Broich (Ophelia). Foto © Estate Sibylle Bergemann
Mittwoch, 19.1.
Führungen

12 Uhr

Erich Wonder – T/Raumbilder für Heiner Müller ALS TRÄUMENDER IST MAN EIN GENIE

In den von Kerstin Hensel inszenierten Führungen geben Studentinnen und Studenten der Schauspielkunst Einblicke in einen außerordentlich kreativen Austausch über Theater- und Raumkonzepte, Gesellschaft und Geschichte, Arbeitsweisen, Fremdheit und Annäherung. Ihre fiktiven Dialoge sind vom Respekt gegenüber der Kunst des anderen getragen und erzählen anekdotisch von gemeinsamen Begegnungen. In deutscher Sprache.

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oben: Volker Staab, unten: Hilde Léon. Fotos: Inge Zimmermann
Mittwoch, 19.1.
Vortrag und Gespräch

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

On the Duty and the Power of Architecture: Volker Staab

Volker Staab und Hilde Léon widmen sich der Verantwortung und des Einflusses von Baukultur auf unser Leben. Der Berliner Architekt Staab gründete 1991 sein Büro Staab Architekten, das vor allem in Deutschland mehrfach ausgezeichnete Kultur-, Forschungs- und Schulgebäude errichtet hat. Vortrag und Gespräch in deutscher Sprache.

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Thomas Brasch, 1996. Foto © Roger Melis
22. – 23.1.
Filme und Gespräche

Thomas Brasch

Thomas Brasch ist geworden, was er nie werden wollte: eine Legende, eine Projektionsfläche. Weil er sich nicht vereinnahmen lassen wollte, weder von Ost noch von West, blieb er unbehaust – im ständigen Widerspruch mit sich und den Verhältnissen. Wir zeigen u. a. Braschs letzten Film Der Passagier – Welcome to Germany, der unbewältigte deutsche Geschichte umpflügt, sowie die gerade erschienene biografische Tour de Force Lieber Thomas von Andreas Kleinert. Filme und Gespräche in deutscher Sprache.

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Vorschau

What Matters – Werkpräsentation der JUNGEN AKADEMIE 13.3. – 10.4.2022 mehr