Filmstill aus <i>Der Rosenkönig</i> (1986) von Werner Schroeter Foto: © Elfi Mikesch
Filmstill aus Der Rosenkönig (1986) von Werner Schroeter Foto: © Elfi Mikesch

Abfallprodukte der Liebe. Elfi Mikesch
Rosa von Praunheim
Werner Schroeter

18.5. — 12.8.2018

Ausstellung, Filme, Performances, Talks

Die Ausstellung „Abfallprodukte der Liebe" widmet sich drei Kunstschaffenden, die lebenslang eine intensive Freundschaft miteinander verbunden hat: der Fotografin, Kamerafrau und Regisseurin Elfi Mikesch, dem Filmemacher und Aktivisten Rosa von Praunheim und dem Theater-, Opern- und Filmregisseur Werner Schroeter (1945–2010). Mit Fotografien, Filmen, Zeichnungen, Klanginstallationen und Dokumenten werden erstmals die vielfältigen ästhetischen und biografischen Bezüge untereinander gezeigt.

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Grafik: Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst
Grafik: Berlin Biennale für zeitgenössische Kunst

Die 10. Berlin Biennale findet in der Akademie der Künste, den KW Institute for Contemporary Art, dem Volksbühne Pavillon und dem ZK/U – Zentrum für Kunst und Urbanistik statt. Die Ausstellung in der Akademie am Hanseatenweg eröffnet mit einer temporären Konstruktion, die historische und visuelle Elemente zweier Baudenkmäler und einer historischen Persönlichkeit zusammenführt: Sanssouci in Potsdam, das Palais Sans-Souci in Milot, Haiti, und den haitianischen Revolutionär Oberst Jean-Baptiste Sans Souci.

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Adrian Piper, <i>Mauer</i>, 2010. Video Installation: Fernsehmonitore, Videos mit zufällig programmierten Bildern, frische Rosen. Format variabel. Installationsansicht: <i>Adrian Piper: A Synthesis of Intuitions, 1965-2016</i>, Museum of Modern Art, New York, March-July 2018. Foto: courtesy Museum of Modern Art, New York. Sammlung Adrian Piper Research Archive Foundation Berlin
Adrian Piper, Mauer, 2010. Video Installation: Fernsehmonitore, Videos mit zufällig programmierten Bildern, frische Rosen. Format variabel. Installationsansicht: Adrian Piper: „A Synthesis of Intuitions, 1965-2016", Museum of Modern Art, New York, March-July 2018. Sammlung Adrian Piper Research Archive Foundation Berlin. Katalognummer: IN2397.136. New York, Museum of Modern Art (MoMA). © 2018. Digital image, The Museum of Modern Art, New York/Scala, Florenz. © APRA Foundation Berlin

Vorschau:
Käthe-Kollwitz-Preis 2018: Adrian Piper

1.9. — 14.10.2018

Ausstellung

Adrian Piper erhält den Käthe-Kollwitz-Preis 2018. Mit dieser Auszeichnung ehrt die Akademie der Künste eine international arbeitende Künstlerin und analytische Philosophin, die seit Mitte der 1960er Jahre die amerikanische Konzeptkunst maßgeblich mit geprägt hat. Mit Themen wie Geschlecht und Rasse erweiterte Piper das Spektrum der Konzeptkunst und des Minimalismus der ersten Generation. Anlässlich der Preisvergabe zeigt die Akademie auch eine Ausstellung am Pariser Platz. Preisverleihung und Eröffnung am 31.8. um 19 Uhr.

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Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk
Brecht-Weigel Gedenkstätte. Foto: Erik-Jan Ouwerkerk

Bertolt Brechts Arbeitszimmer, Helene Weigels Wintergarten, Anna Seghers' Mastkorb – regelmäßige Führungen ermöglichen interessierten Besucherinnen und Besuchern Einblicke in die Berliner Wohn- und Arbeitsräume der Schriftstellerin Anna Seghers, der Schauspielerin und Theaterleiterin Helene Weigel und des Schriftstellers Bertolt Brecht. Die Brecht-Weigel-Gedenkstätte in Berlin-Mitte und die Anna-Seghers-Gedenkstätte in Berlin-Adlershof gehören zur Akademie der Künste.

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Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 418 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Neue Mitglieder der Akademie der Künste 2018mehr

Ulrich Gregor zum Tod Claude Lanzmannsmehr

Soeben erschienen: SINN UND FORM, Heft 4/2018mehr

Blick in den Heartfield-Raum der Ausstellung „Film und Foto“, Stuttgart, 1929 © Akademie der Künste, Berlin, John-Heartfield-Archiv
4.5. – 30.9.
Ausstellung

John-Heartfield-Haus
Schwarzer Weg 12
15377 Waldsieversdorf

100 Jahre Malik-Verlag

John Heartfield gilt als Pionier der politischen Fotomontage. Seit der Eröffnung des Waldsieversdorfer John-Heartfield-Hauses 2010 zeigt das Archiv Bildende Kunst eine Dauerausstellung zu Leben und Werk des Künstlers, die aus Anlass des 100. Jubiläums des Malik-Verlages nun um Dokumente und Fotos aus dem Archiv der Akademie der Künste, Berlin, ergänzt wird.

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Dieter Appelt, Notation No. 37, 2016 (Ausschnitt)
Sonntag, 12.8.
Eröffnungsveranstaltung

11 Uhr

Kurt Tucholsky Literaturmuseum
Schloss Rheinsberg
16831 Rheinsberg

Dieter Appelt – Vortex.
Für Marguerite Duras

Dieter Appelt, dessen Arbeiten von einem fotografischen und filmischen Denken ausgehen, hat nach seinem Musikstudium in Leipzig immer wieder gezeichnet. Seine häufig metrisch strukturierten Zeichnungen entstanden in den letzten Jahren als eigenständige Notationen, deren offene Anordnung von Linien und Punkten dennoch eine Bestimmtheit der musikalischen Interpretation verlangen. Das Sonar Quartett wird Appelts Zeichnung No. 37 (2016) zur Eröffnung aufführen. Ausstellungseröffnung mit Hubertus von Amelunxen. In deutscher Sprache.

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Dieter Appelt, Notation No. 37, 2016 (Ausschnitt)
12.8. – 4.11.
Ausstellung

Kurt Tucholsky Literaturmuseum
Schloss Rheinsberg
16831 Rheinsberg

Dieter Appelt – Vortex.
Für Marguerite Duras

Dieter Appelts häufig metrisch strukturierten Zeichnungen entstanden in den letzten Jahren als eigenständige Notationen, deren offene Anordnung von Linien und Punkten dennoch eine Bestimmtheit der musikalischen Interpretation verlangen. Mit seinem Konzept von Notation hat er die Inititalzündung für die gleichnamige Akademie-Ausstellung gegeben und knüpft damit nicht nur in überraschender Weise an seine Auseinandersetzung mit Aufzeichnung, Sequenz und Wiederholung an, sondern auch an seine Begeisterung für die französische Schriftstellerin und Filmemacherin Marguerite Duras.

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Vorschau

Käthe-Kollwitz-Preis 2018: Adrian Piper 1. September – 14. Oktober 2018 mehr