Bertolt Brecht und Walter Benjamin spielen Schach, 1934, Skovsbostrand/Dänemark, Foto: unbekannt © Akademie der Künste, Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv
Bertolt Brecht und Walter Benjamin spielen Schach, 1934, Skovsbostrand/Dänemark, Foto: unbekannt © Akademie der Künste, Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv

Benjamin und Brecht.
Denken in Extremen

26.10.2017 — 28.1.2018

Ausstellung

Die Beziehung zwischen Walter Benjamin und Bertolt Brecht ist eine außergewöhnliche Konstellation. In der Weimarer Republik nähern sich der Kritiker und der Dichter einander an, diskutieren Grundfragen der Kunst und der Politik, im Exil entsteht eine verlässliche Freundschaft. Die Ausstellung zeigt die Aktualität dieser Begegnung, das historisch Dokumentierbare, das Echo von Freunden und Feinden sowie Momente der Rezeption. Ausstellungseröffnung: 25.10., 19 Uhr. Ausstellung in deutscher und englischer Sprache.

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Danièle Huillet und Jean-Marie Straub. Filmstill <i>Schwarze Sünde</i>, 1988 © BELVA Film
Danièle Huillet und Jean-Marie Straub. Filmstill Schwarze Sünde, 1988 © BELVA Film

In annähernd 50 Jahren gemeinsamer Arbeit haben Danièle Huillet und Jean-Marie Straub eines der einflussreichsten und kontroversesten Werke des modernen Kinos geschaffen. Eine Ausstellung, die von den detailgenauen, handwerklichen Arbeitsprozessen der beiden Filmemacher handelt und dazu neu entstandene Positionen internationaler Künstlerinnen und Künstler zeigt, bildet den Resonanzraum eines umfangreichen Programms. Vom 15.10. bis 5.11. findet an vier Standorten in Berlin eine vollständige Retrospektive der annähernd 50 Filme von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub statt.

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Letters From the Editor #18 (Facebook zensiert das Foto des Napalm-Angriffs auf Trang Bang, 13. September 2016), 2017. Digitale Fotokollage (Bildquellen: Nick Ut/AP, Kim Phuc Foundation, Associated Press, Facebook). Courtesy Eran Schaerf © VG Bild-Kunst, Bonn 2017
Letters From the Editor #18 (Facebook zensiert das Foto des Napalm-Angriffs auf Trang Bang, 13. September 2016), 2017. Digitale Fotokollage (Bildquellen: Nick Ut/AP, Kim Phuc Foundation, Associated Press, Facebook). Courtesy Eran Schaerf © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Der Käthe-Kollwitz-Preis wird seit 1960 vergeben, eine der ältesten Auszeichnungen der Akademie der Künste. Das Käthe Kollwitz Museum Köln präsentiert in Zusammenarbeit mit der Akademie facettenreiche Positionen von 21 Künstlerinnen und Künstlern, die mit dem Preis ausgezeichnet wurden. Anhand von mehr als 70 Exponaten wird sichtbar, wie das Bekenntnis von Käthe Kollwitz „Ich will wirken in dieser Zeit“ noch heute für Kunstschaffende ein Impuls ist. Mit Miriam Cahn, Douglas Gordon, Mona Hatoum, Martin Kippenberger, Astrid Klein, Horst Münch, Katharina Sieverding, Willi Sitte u.a.

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Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer
Akademie der Künste am Pariser Platz mit Blick zum Brandenburger Tor © Manfred Mayer

Die Akademie der Künste, Berlin, gehört zu den ältesten europäischen Kulturinstituten. Sie ist eine internationale Gemeinschaft von Künstlern und hat in ihren sechs Sektionen Bildende Kunst, Baukunst, Musik, Literatur, Darstellende Kunst, Film- und Medienkunst derzeit insgesamt 416 Mitglieder. Die Akademie ist ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort. Das Archiv der Akademie zählt zu den bedeutendsten interdisziplinären Archiven zur Kunst des 20. Jahrhunderts.

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Archivdatenbank - Akademie der Künste
Foto: Akten der Preußischen Akademie der Künste, © Erik-Jan Ouwerkerk, 2016

Die Nutzung des Archivs der Akademie der Künste ist für wissenschaftliche, publizistische oder private Studien kostenfrei möglich. Mit der Archivdatenbank steht ein elektronisches Rechercheinstrument online zur Verfügung, mit dem sich detaillierte Informationen zu 1.020.000 Archivalien und 462.000 analogen wie digitalen Objekten abrufen lassen.

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Neuigkeiten aus der Akademie

Butt mit Stäbchen. Zum 90. Geburtstag von Günter Grassmehr

5 Fragen an die Kuratoren Tobias Hering und Annett Busch zum Werk von Danièle Huillet und Jean-Marie Straubmehr

Erzählpartnerschaft „Our Stories – Rewrite the Future“: Der dritte Workshopmehr

Danièle Huillet und Jean-Marie Straub in den Gärten des Palais de Chaillot, Paris, 1990er Jahre © BELVA Film
15.10. – 5.11.
Retrospektive

Hanseatenweg

u. a.

Sagen Sie’s den Steinen. Zur Gegenwart des Werks von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub

Zentraler Bestandteil von „Sagen Sie's den Steinen“ ist eine vollständige Retrospektive der mittlerweile annähernd 50 Filme von Danièle Huillet und Jean-Marie Straub. Sie beginnt am 15. Oktober in der Akademie der Künste am Hanseatenweg und wandert chronologisch durch die Berliner Kinos Brotfabrik (19. bis 23.10.), Zeughauskino (25.10. bis 3.11.) und fsk (4. und 5.11.). Das Programm wird ergänzt durch eine Auswahl von Filmen, die wichtig sind, weil sie für Freundschaften und ein gemeinsames Anliegen stehen.

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Márta Mészáros, Foto © Gáspár Stekovics
Mittwoch, 18.10.
Preisverleihung

19 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Konrad-Wolf-Preis 2017:
Márta Mészáros

Márta Mészáros erhält den Konrad-Wolf-Preis 2017 für ihr Werk, das seit langem zum Pantheon der europäischen Filmkunst zählt. In ihren Spielfilmen bewahrt sich die ungarische Regisseurin einen genauen dokumentarischen Blick auf die Milieus ihrer Protagonisten, meist Frauen, die widerspenstig, zornig und eigensinnig Auswege aus repressiven Verhältnissen erkunden. In deutscher Sprache.

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Wolfgang Hilbig, Foto: Jürgen Bauer
Donnerstag, 19.10.
Buchpremiere

20 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Michael Opitz:
Wolfgang Hilbig. Eine Biographie

Zehn Jahre nach seinem Tod erscheint die erste große Biographie über Wolfgang Hilbig, der bis heute als einer der sprachmächtigsten Autoren der deutschen Literatur gilt – und als einer ihrer geheimnisvollsten Außenseiter. Michael Opitz hat für die Biographie unbekanntes Archivmaterial, unveröffentlichte Briefe und Tagebücher gesichtet sowie die Akten der Staatssicherheit ausgewertet. In deutscher Sprache.

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© e-werk
Freitag, 20.10.
Konzert

20 Uhr

Hanseatenweg

Studio

electric attack #3 – Aceton

Im dritten Konzert seiner Reihe electric attack wird das 2012 gegründete Berliner Ensemble e-werk Kompositionen aufführen, die mit Klangverfremdung durch Live-Elektronik, unkonventionellen Spieltechniken oder Zuspiel arbeiten, darunter zwei Uraufführungen und eine Berliner Erstaufführung.

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Leo Borchard am Dirigentenpult, Foto: Privatbesitz Archiv Karin Friedrich, Gauting
Sonntag, 22.10.
Buchpräsentation

11 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Der Dirigent, der nicht mitspielte.
Leo Borchard 1899–1945

Am 26. Mai 1945 dirigiert Leo Borchard als frisch ernannter Chef der Berliner Philharmoniker das erste Konzert nach dem Krieg. Drei Monate später wird der Dirigent, der sich dem Dritten Reich standhaft verweigert hatte, erschossen. Matthias Sträßner legt nun eine Überarbeitung seiner Biografie Leo Borchards von 1999 vor. Durch das unerwartet aufgetauchte Archiv der Schwester des  Dirigenten, das nunmehr im Musikarchiv der Akademie der Künste liegt, wird der „Fall Borchard“ neu aufgerollt. In deutscher Sprache.

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Vorschau

Koloniales Erbe Januar – Juni 2018 mehr