Literatur – Mitglieder

Alexander Lwowitsch Dymschitz

Literaturwissenschaftler, Übersetzer

Am 12. Juli 1910 in Reval/Estland geboren,
gestorben am 6. Januar 1975.
Von 1970 bis 1975 Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Künste, Berlin (Ost), Sektion Literatur und Sprachpflege.

Biographie

Kindheit in Reval/Estland.
Studium der Kunstgeschichte in Leningrad.
Ab 1930 dort tätig am Institut für russische Literatur.
Seit 1934 Mitglied des sowjetischen Schriftstellerverbandes.
1936 Promotion.
Ab 1941 erste literarische Skizzen, redaktionell tätiger Offizier in der Armeezeitung "Snamja pobedy", literarische Verarbeitung seiner Kriegserlebnisse.
Ab 1945 Presseoffizier in Potsdam, Kulturredakteur bei der "Täglichen Rundschau", tätig in der Kulturabteilung der Sowjetischen Militäradministration, Beteiligung an der Gründung der Deutschen Film AG.
1949 Abberufung von seinen Posten aufgrund interner politischer Konflikte, Rückkehr nach Leningrad.
Fortsetzung der akademischen Laufbahn, später tätig als Leiter des Instituts für Theater, Film und Musik.

Werk

Marx und Engels im Kampf um den Realismus, 1958
Die ästhetischen Anschauungen Georg Büchners, 1961
Ein unvergeßlicher Frühling. Literarische Porträts und Erinnerungen, Berlin (Ost) 1970
Der Bildhauer Hans Kies, Portrait, Leipzig 1970
Reichtum und Wagnis der Kunst. Aufsätze über Kunst und Literatur, Berlin (Ost) 1974
Wandlungen und Verwandlungen des Antikommunismus. Essays zu Literatur und Ästhetik, Berlin (Ost) 1977

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