Neues aus dem Archiv

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25.1.2015, 11 Uhr

Archivgeschichte(n)

„Archive sind das letzte Glück dieser Erde“, wusste Heinrich Böll: „Eine Leidenschaft zur Ordnung ist hier am Werk; Träume von Karteikästen, Karten, Tabellen und der Drang, zu koordinieren“. Archive erwerben und zugänglich machen, war für fast dreißig Jahre die Aufgabe von Wolfgang Trautwein als Direktor des Archivs. In einer Matinee verabschiedet ihn die Akademie in den Ruhestand und begrüßt seine Nachfolgerin Birgit Jooss. Erinnert wird an die Geschichte des Archivs, erzählt wird vom Wegwerfen und Horten, von der Unersättlichkeit des kleinen Häwelmanns, von der Schenkung eines Überseekoffers und vom „Glück des Verschwindens“ (Joachim John).

Es sprechen Klaus Staeck und Erdmut Wizisla, Ulrich Matthes liest Texte von Archivgebern. Dagmar Manzel singt, begleitet von Tal Balshai, Lieder von Brecht, Eisler und Heymann.

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7.12.2014, 11 Uhr

„Dear Bertie!“ Briefe an Bertolt Brecht im Exil (1933 – 1949)

Sonntag, 7. Dezember 2014, Hanseatenweg, Clubraum, 11.30 Uhr, € 5/3

Brecht in New York, Akademie der Künste, Berlin, Bertolt-Brecht-Archiv B-121/38,
Foto: Ruth Berlau © R. Berlau/Hoffmann

Über 1.500 Briefe, die Bertolt Brecht während seiner Zeit im Exil erhielt, werden erstmals in einer Edition versammelt der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In den drei im de Gruyter Verlag erschienenen Bänden kann man einen umfassenden Einblick nehmen in Brechts Beziehungen. Unter den Autoren, finden sich Mitglieder der Familie, Freundinnen sowie Verleger; auch Schreiben des Alltags fehlen nicht. Mit dieser Edition kann die Korrespondenz zwischen Brecht und seinen Briefpartnern endlich wechselseitig studiert werden.

Es lesen Corinna Harfouch und Hermann Beyer. Eine Veranstaltung mit dem Walter de Gruyter Verlag.

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5.11.2014, 20 Uhr

"DDR-Literatur. Eine Archivexpedition"

Buchvorstellung und Gespräch mit Ulrich von Bülow, Sabine Wolf und Annett Gröschner, Moderation Andreas Degen.
5.11.2014, 20.00 Uhr, Literaturforum im Brecht-Haus, € 5/3

"DDR-Literatur. Eine Archivexpedition". Erschienen im Ch. Links Verlag. Buchvorstellung und Gespräch mit Ulrich von Bülow, Sabine Wolf und Annett Gröschner, Moderation Andreas Degen.

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25.11.2013, 20 Uhr

"Aufbrüche in die Moderne"
20 Jahre vereinigtes Archiv der Akademie der Künste

Reinhold Begas, Der gefesselte Prometheus, Zustand 1990, wiederaufgefunden im Gebäude der Akademie der Künste, Pariser Platz 4, Foto Roman März © Akademie der Künste (Detail)

Eine Bilanz des Archivs der Akademie der Künste, zwanzig Jahre nach der Vereinigung der Bestände aus Ost und West.

Die Publikation zeigt an Archivbeständen die Vielfalt künstlerischer und institutioneller Neuansätze im 20. Jahrhundert.

Archivdirektor Wolfgang Trautwein führt in das Buch ein und erläutert die Neugestaltung des Archivs nach der Vereinigung.

Biografische Aufbrüche ins Exil und die Rückkehr nach 1945 stehen im Zentrum der Lesung von Carmen Maja Antoni und Alexander Lang aus Briefen und Berichten von Walter Benjamin, Bruno Taut, Robert Gilbert, Caspar Neher, Werner Richard Heymann und Regine Lutz.

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18.9.2013, 09 Uhr

Benjamin Lektüren. Zur internationalen Rezeption

Ein Symposium des Walter Benjamin Archivs in der Akademie der Künste, Berlin 18.–20. September 2013

Foto © Matthias Wittig
Walter Benjamin ist einer der international wirkungsmächtigsten Theoretiker des 20. Jahrhunderts. Sein Werk wurde bislang in mehr als fünfzig Sprachen übersetzt, es existiert kaum ein Gebiet, in dem sich keine Spuren von Benjamin-Lektüren nachweisen lassen. Der internationale Diskurs ist jedoch immer noch westeuropäisch und nordamerikanisch geprägt. Das Symposium beabsichtigt die Öffnung dieser Begrenzung, die Benjamin nicht entspricht.Gefördert von der Aventis Foundation und der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur

Veranstaltungsort: Akademie der Künste, Hanseatenweg 10, 10557 Berlin. Eintritt frei.

Anmeldung im Walter
Benjamin Archiv: gschwarz@adk.de, walterbenjaminarchiv@adk.de, Tel. 030 200 57 4049

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10.6.2013, 20 Uhr

Philharmonie
von Hans Scharoun

Buchpräsentation, Pariser Platz 10.6. Montag, 20 Uhr

Hans Scharoun, sogenannte „Urskizze“ für der Philharmonie, Berlin, 1956, Bleistift, Farbstifte auf Papier, Akademie der Künste, Hans-Scharoun-Archiv

Scharouns Philharmonie vereint Idee, Raum, Musik und Menschen mit einer Leichtigkeit und neuen Architektursprache, die ein halbes Jahrhundert später noch Begeisterung auslösen. Als Symbol eines anderen Deutschlands ragt der Konzertsaal mit seinem goldenen, beschwingten Dach weit über das Kulturforum hinaus.

Im Band 5 der O'Neil Ford Monographie geben die Herausgeber Wilfried Wang und Daniel Sylvester anhand von Aufsätzen, unveröffentlichten Zeichnungen, historischen und aktuellen Fotografien einen umfassenden Einblick in dieses Meisterwerk einer anderen Moderne.

Das Hans-Scharoun-Archiv der Akademie, das auf der Schenkung des Architekten und langjährigen Akademie-Präsidenten fußt, lieferte wesentliche Grundlagen. Die jüngst erfolgte, modellhafte Restaurierung der Scharoun-Pläne wird mit vorgestellt.

Buchpräsentation: Wilfried Wang

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18.5.2013, 20 Uhr

Alfred Kerr
Das war meine Zeit. Erstrittenes und Durchlebtes.

Buchpräsentation, 18.05.2013, Pariser Platz, Plenarsaal, 20.00 Uhr

Alfred Kerr, 1941, Foto:(Ausschnitt) Alfred-Kerr-Archiv der AdK, Berlin
Alfred Kerr. Das war meine Zeit. Erstrittenes und Durchlebtes.

„Der Band 5/6 mit politischen und autobiographischen Texten Alfred Kerrs beschließt die Ausgabe der „Werke in Einzelbänden" im S. Fischer Verlag. In den etwa 140 Artikeln, Glossen, Rundfunkreden, Briefen, veröffentlicht und unveröffentlicht, sieht und erlebt man den Autor von einer ganz neuen Seite.
Buchpräsentation des letzten Bands der Alfred Kerr Ausgabe im S. Fischer Verlag. Es sprechen Günther Rühle und Deborah Vietor-Engländer. Gerd Wameling liest aus "Berliner Geschichte".

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11.4.2013, 20 Uhr

Reinhard Jirgl

„Mutter Vater Roman“ (1990/2012)

Reinhard Jirgl, Foto © Inge Zimmermann


10.12.2012, 11 Uhr

Letzte Zuflucht Mexiko.
Gilberto Bosques und das deutschsprachige Exil nach 1939

Ausstellung vom 3.12.2012-14.04.2013 im Foyer der Akademie der Künste am Pariser Platz

Gilberto Bosques um 1940 in Marseille
Foto © Privatarchiv Laura Bosques, Mexiko-Stadt

Anhand von 25 ausgewählten Biografien erzählt die Ausstellung auf der Brücke im Foyer des Pariser Platz von der Rettungsaktion des mexikanischen Diplomaten Gilberto Bosques, vom Leben der Berliner Exilanten im fernen Mexiko und von ihrer Rückkehr in das zerstörte Nachkriegsdeutschland.

> Pressemitteilung

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3.12.2012, 11 Uhr

Eröffnung des Lin-Jaldati- und Eberhard-Rebling-Archivs

mit Jalda Rebling, Lesung und Gesang, und Franka Lampe, Akkordeon

Lin Jaldati,1966, Foto Akademie der Künste, Lin-Jaldati-Archiv

Das Leben der Sängerin Lin Jaldati (1912–1988) und ihres Ehemannes, des Musikwissenschaftlers Eberhard Rebling (1911–2008), war von den Umbrüchen des 20. Jahrhunderts geprägt.

Die umfangreichen Archive von Lin Jaldati und Eberhard Rebling sind ab sofort der Öffentlichkeit zugänglich. Zur Eröffnung wird die Sängerin und Schauspielerin Jalda Rebling, begleitet von der Akkordeonistin Franka Lampe, unveröffentlichtes Material aus dem Archiv ihrer Eltern vorstellen.

> Presseinformation

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