Peter Lilienthal, 2009. Foto © Inge Zimmermann

Ein Abend mit Peter Lilienthal

Archiveröffnung

Peter Lilienthal, 1929 in Berlin geboren, floh 1939 nach Uruguay, kam 1954 zurück und wurde ein wichtiger Vertreter des Neuen Deutschen Films. 1979 gewann er den Goldenen Bären für David, die Verarbeitung seines Lebens als Kind im Dritten Reich. 1984 war er Gründungsmitglied der Sektion Film- und Medienkunst und lange deren Direktor. Lilienthal spricht mit Eva Mattes, Jeanine Meerapfel und María Teresa Curzio. Im Anschluss wird David gezeigt. Moderiert wird das Gespräch von Johannes Kagerer, Autor des Dokumentarfilms Eine Sprache für Freunde - Leben und Werk von Peter Lilienthal (2019). Es begrüßen der Regierende Bürgermeister von Berlin Michael Müller und Akademie-Präsidentin Jeanine Meerapfel.

Die Archiveröffnung ist Auftakt zu einer ausführlichen Retrospektive mit Filmen von Peter Lilienthal aus Anlaß seines 90. Geburtstags. Acht neu restaurierte und digitalisierte Kinofilme werden im Oktober und November 2019 im Arsenal zu sehen sein, sieben Fernsehfilme ab Ende Oktober im Zeughaus-Kino.

Die Filmreihe und die Restaurierungen entstanden in einer Zusammenarbeit der Deutschen Kinemathek mit der von Vietinghoff-Filmproduktion, dem Zeughaus-Kino, der Akademie der Künste und der Edgar-Reitz-Stiftung. Die Digitalisierung der Filme wurde vom Förderprogramm Filmerbe der FFA unterstützt.

Im November 2019 wird die Filmreihe in Zusammenarbeit mit der Casa Brecht auch in der Cinemateca Uruguaya in Montevideo zu sehen sein, wo Peter Lilienthal nach seiner Emigration von 1938 bis zu seiner Rückkehr nach Berlin 1954 aufwuchs. Er wird auch dort zu seinen Filmen sprechen.

 

Dienstag, 29.10.

19 Uhr

Hanseatenweg

Archiveröffnung mit Peter Lilienthal, Jeanine Meerapfel, dem Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller, Eva Mattes und María Teresa Curzio

Anschließend: David
Film, D 1979, 122 Min.

In deutscher Sprache

€ 6/4