Erinnerungsdenkmal der Nama auf dem Gelände eines ehemaligen Konzentrationslagers in Swakopmund. Foto © Johannes Odenthal

Koloniales Erbe – Symposium V Das Beispiel Namibia

Symposium

Das Thema des (post)kolonialen Unrechts ist in den rechts- und kulturpolitischen Debatten in Deutschland und Europa präsent wie nie zuvor. Gleichzeitig zeigt die Aufarbeitung in den Nachfolgestaaten der ehemaligen Kolonien noch immer keine große Wirkung.

Ziel des Symposiums ist es, die komplexen Aus- und Wechselwirkungen deutscher Kolonialisierung im heutigen Namibia nachzuzeichnen und in Deutschland sichtbarer zu machen. Vertreter*innen aus Recht, Politik und Kunst werden Perspektiven auf die Folgen von Kolonialisierung und einen möglichen konstruktiven Umgang mit dem kolonialen Erbe vorstellen sowie mit der Zivilgesellschaft in Deutschland ins Gespräch kommen.

Es ist die dritte Plattform zu Namibia, die das European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und die Akademie der Künste in Kooperation mit der Bundeszentrale für Politische Bildung/bpb ausrichten. Die erste Diskussion im Januar 2018 forderte eine Folgekonferenz in Windhoek, die im März 2019 als „Week of Justice“ stattfand. Jetzt werden die Themen nach Berlin zurückgespielt. Mit u. a. Ida Hoffmann, Vertreterin des Nama Genocide Technical Committee, dem Völkerrechtler John Nakuta und der Künstlerin Isabel Tueumuna Katjavivi.

Programm

Freitag, 29.11.

14 – 20.15 Uhr

Pariser Platz

Symposium mit Ida Hoffmann, John Nakuta, Isabel Katjavivi u. a.

In Kooperation mit dem European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR)

Keine Kartenreservierung möglich – first come, first served

In englischer Sprache

Weitere Informationen

www.adk.de/koloniales-erbe