Ich war neunzehn © DEFA-Stiftung / Werner Bergmann

Ich war neunzehn

Filmvorführung

Die beiden DEFA-Filme Die Russen kommen und Ich war neunzehn entstanden 1968. Die Regisseure Heiner Carow und Konrad Wolf verarbeiten darin jeweils eigene Erfahrungen der letzten Kriegstage. Der eine wuchs in Deutschland auf, der andere in der sowjetischen Emigration. Carow durfte seinen Film nicht beenden. Es fehlte der antifaschistische Held. Wolf, der mit der Roten Armee in das Land seiner Kindheit einmarschierte, machte das Verhältnis der Deutschen zu den „Russen“ immer wieder zum Thema. Welche Bilder der Geschichte sind es, die die heutige Debatte bestimmen?

Die Russen kommen wird um 17 Uhr gezeigt. Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Historiker Götz Aly und dem Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase statt.

Ich war neunzehn
DDR 1968, 115 Min.

Regie: Konrad Wolf
Drehbuch: Wolfgang Kohlhaase
Darsteller: Jaecki Schwarz, Wassili Liwanow

Mittwoch, 27.11.

20.30 Uhr

Hanseatenweg

Studio

Film von Konrad Wolf
DDR 1968, 115 Min.

In deutscher Sprache

€ 6/4