Stephan Huber, Shining, 2001. Foto: Stephan Huber © VG Bild-Kunst, Bonn 2021

NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/Stille

Ausstellung

Als „nothingtoseeness“ bezeichnete John Cage die Entsprechung der Stille in den visuellen Künsten und umschreibt das Nichts durch Sehen und Fühlen. Die Ausstellung „NOTHINGTOSEENESS – Leere/Weiß/ Stille“ widmet sich dieser Erfahrung des Sehens und dem weiten Bedeutungsspektrum der Farbe Weiß, der Leere und der Stille.

Bei den exemplarisch ausgewählten Werken von 75 internationalen Künstler*innen geht es um das Verhältnis von Materialbeschaffenheit zu Oberfläche und Kontext, von Ton zu Stille, von Fülle zu Leere, von Komplexität zu Einfachheit, von Bedeutung zu Bedeutungslosigkeit. Die durch die monochrome Malerei geprägten künstlerisch-ästhetischen Praktiken der 1950/60er-Jahre entwickelten sich zeitgleich und im Austausch zwischen den USA und Europa und sind bis heute aktuell.

„NOTHINGTOSEENESS“ lädt ein, genauer, präziser und intensiver zu sehen und wahrzunehmen. Gemälde, Fotoarbeiten, Videos, Film- und Soundarbeiten, Skulpturen und ortsspezifische Installationen sind nach pandemiebedingter Verlagerung der Kunstrezeption in den virtuellen Raum nun in dem analogen Erfahrungsraum der Ausstellungshallen am Hanseatenweg zu entdecken.

Die Website www.nothingtoseeness.de erschließt die Schau und ihre Themen mit Texten und Informationen. Gespräche, Konzerte, Lesungen und Filmvorführungen finden begleitend statt.

Mit Arbeiten von: Peter Ablinger, Absalon, Frank Badur, Mirosław Bałka, Rosa Barba, Gerhard Bohner, George Brecht, Trisha Brown, Klaus vom Bruch, Günter Brus, John Cage, Enrico Castellani, Rutherford Chang, Max Dax, Ulrike Draesner, Maria Eichhorn, Olafur Eliasson, Ulrich Erben, Ceal Floyer, Lucio Fontana, Sam Francis, Katharina Fritsch, Heinz Gappmayr, Jochen Gerz, Raimund Girke, Eugen Gomringer, Gotthard Graubner, Katharina Grosse, Hans Haacke, Marcia Hafif, David Hammons, Oskar Holweck, Stephan Huber, Alfonso Hüppi, Pierre Huyghe, Ray Johnson, Isaac Julien, Ellsworth Kelly, Per Kesselmar, Astrid Klein, Yves Klein, Harald Klingelhöller, Bernd Koberling, Christina Kubisch, Raimund Kummer, Mark Lammert, Henning Lohner, Inge Mahn, Piero Manzoni, Joseph Marioni, Sara Masüger, Reiner Maria Matysik, Bruce Nauman, Yoko Ono, Roman Opałka, David Ostrowski, Nam June Paik, Otto Piene, Thomas Rentmeister, Bridget Riley, Robert Ryman, Karin Sander, Hanns Schimansky, Michael Schirner, Gregor Schneider, Jan J. Schoonhoven, Nina Schuiki, George Segal, Qiu Shihua, Strawalde, Mark Tobey, James Turrell, Günther Uecker, Timm Ulrichs, Lothar Wolleh

Im Rahmen der Berlin Art Week
Gefördert durch die Gesellschaft der Freunde der Akademie der Künste
Medienpartner: Berlin Art Link, Cee Cee, Das Filter, Exberliner, Kaltblut Magazine, Mint Magazin, Monopol, Flux FM, Tip Berlin

15.9. — 12.12.

Eröffnungstag: Mittwoch, 15.9., 11 – 24 Uhr, Eintritt frei (mit Zeitfenster-Ticket)

Di – So 11 – 19 Uhr

€ 9/6
Bis 18 Jahre, dienstags ab 15 Uhr und jeden ersten Sonntag im Monat Eintritt frei

Führungen: Do 17 Uhr + So 12 Uhr
€ 3 zzgl. Ausstellungsticket

Kartenreservierung

Zugang zur Ausstellung nur mit Zeitfenster-Ticket, buchbar unter adk.de/tickets

Weitere Informationen

www.nothingtoseeness.de

Aktuelle Hygiene-Regeln

Einige Audio-Angebote in der Ausstellung sind nur mit Kopfhörern nutzbar. Dafür können Sie Ihren eigenen Kopfhörer (3,5 mm Klinkenstecker) nutzen.