Franz Fühmann, Foto: Roger Melis

Franz Fühmann oder Literatur als Heilmittel gegen dogmatisches Denken

Lesung und Gespräch

Für Franz Fühmann, der in diesen Tagen 100 Jahre alt geworden wäre, war das Wort eine „Widerspruchseinheit“, die sich eindeutigen Zuordnungen entzieht. Diese Erkenntnis schützte ihn nach seinen Erfahrungen mit Faschismus und Stalinismus vor weiteren ideologischen Vereinnahmungen. Isabel Fargo Cole, Ingo Schulze und Gabriele Radecke sprechen darüber, warum dieser Autor in Zeiten politischer Polarisierung und dogmatischer Debatten so überaus aktuell ist.

Franz Fühmann war nicht nur ein bedeutender Schriftsteller, sondern auch ein hartnäckiger Förderer jüngerer Autoren, die von der DDR-Kulturpolitik in ihrer Entfaltung behindert wurden. Carsten Wurm erinnert an ihn anlässlich seines 100. Geburtstags.

Pandemiebedingte Teilnahmebedingungen für die Veranstaltung:
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist aufgrund der aktuellen Entwicklungen ausschließlich nach der 2G-Plus-Regel möglich: Geimpft oder genesen PLUS negatives Testergebnis PLUS FFP2-Maske. Diese Maßnahmen gelten auch für Personen, die bereits ihre dritte Impfung (Booster) erhalten haben.

Dienstag, 18.1.

19 Uhr

Pariser Platz

Plenarsaal

Lesung und Gespräch mit Isabel Fargo Cole, Ingo Schulze und Gabriele Radecke

Grußwort: Kulturstaatsministerin Claudia Roth

Moderation: Elisa Primavera-Lévy

Beiträge zu Franz Fühmann aus Sinn und Form 1/2022

In deutscher Sprache

€ 6/4

Kartenreservierung

Tel.: (030) 200 57-1000
E-Mail: ticket@adk.de

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