Alfred-Döblin-Preis

Der Alfred-Döblin-Preis wurde von Günter Grass gestiftet. Die Akademie der Künste und das Literarische Colloquium Berlin richten den Preis alle zwei Jahre jeweils im Mai / Juni gemeinsam aus. Der Preis ist mit 12.000 Euro dotiert und wird im Sinne des Stifters für ein längeres, noch unabgeschlossenes Prosamanuskript vergeben.
Aus den Bewerbungen nominiert eine unabhängige dreiköpfige Jury sechs Autoren, die im Literarischen Colloquium in nicht-öffentlichen Werkstattlesungen ihre Texte vorstellen und sich der Diskussion stellen. Unmittelbar im Anschluss bestimmen die Juroren den Preisträger. Am Folgetag wird der Preis in Rahmen einer öffentlichen Matinee in der Akademie der Künste übergeben.
Bewerben können sich Autoren, die bislang mindestens eine eigenständige Buchveröffentlichung vorweisen können. Einzureichen sind mindestens fünfzig Seiten Text in Prosa, die bislang noch nicht veröffentlicht wurden. Außerdem sind ein Exposé zum Projekt und ein Lebenslauf mit Biographie erwünscht.
Bewerbungen und weitere Informationen über Literarisches Colloquium Berlin

Preisträger

1979  Gerold Späth
1980  Klaus Hoffer
1982  Gert Hofmann
1983  Gerhard Roth
1985  Stefan Schütz
1987  Libuse Moníková
1989  Edgar Hilsenrath, Einar Schleef
1991  Peter Kurzeck, Förderpreis: Norbert Bleisch
1993  Reinhard Jirgl, Förderpreis Andreas Neumeister
1995  Katja Lange-Müller, Förderpreis: Ingo Schulze
1997  Ingomar von Kieseritzky, Michael Wildenhain
1999  Norbert Gstrein
2001  Josef Winkler, Förderpreis: Heike Geißler
2003  Kathrin Groß-Striffler
2005  Jan Faktor
2007  Michael Kumpfmüller
2009  Eugen Ruge
2011  Jan Peter Bremer
2013  Saša Stanišić
2015  Natascha Wodin